LONDON, 12. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am 28. Mai 2026 hat die GAC Group ihre Marke AION offiziell im Vereinigten Königreich eingeführt – ein wichtiger Meilenstein in ihrer globalen Expansionsstrategie. Durch eine strategische Partnerschaft mit Jameel Motors und ein rasch wachsendes lokales Händlernetz bringt GAC sein Engagement für umweltfreundliche Mobilität in das Vereinigte Königreich.
Eine Partnerschaft, die auf Vertrauen und langfristigem Engagement basiert
Bei der kürzlich stattgefundenen Eröffnungsveranstaltung im neuen Flagship-Autohaus von AION Auto UK in Slough kamen Führungskräfte der GAC Group, von Jameel Motors sowie strategische Handelspartner zusammen, was die Bedeutung des britischen Marktes für die europäische Strategie von GAC unterstrich.
Dieses gegenseitige Vertrauen bildet eine solide Grundlage für langfristiges Wachstum. Für die Zukunft setzt GAC auf einen stark lokalisierten Ansatz und stattet die britischen Teams mit erstklassigen Ressourcen aus, um AION zu einer führenden Marke im Bereich der Elektromobilität auszubauen.
AION V
Den Auftakt zum Markteintritt der Marke im Vereinigten Königreich macht der AION V, ein vollelektrischer Familien-SUV, der ab 36.450 Pfund (inklusive Überführung und Zulassung) erhältlich ist und ab sofort zur Probefahrt und Bestellung bereitsteht. Der AION V bietet einen geräumigen, eleganten und intelligenten mobilen Wohnraum, der perfekt auf die europäischen Vorlieben zugeschnitten ist.
Dank der fortschrittlichen „Magazine Battery 2.0"-Technologie von GAC bietet der AION V außergewöhnliche Sicherheit, Reichweite und Schnellladefunktionen. Das moderne digitale Cockpit unterstützt mehrsprachige Bedienung, Sprachsteuerung, Online-Navigation und OTA-Updates.
Neudefinition europäischer Standards mit einer ESG-orientierten Vision
Angesichts der tiefgreifenden Transformation der globalen Automobilindustrie im Zuge der Elektrifizierung und intelligenten Vernetzung hat sich GAC zum Ziel gesetzt, diesen ökologischen Wandel anzuführen. Um den hohen Anforderungen des britischen und europäischen Marktes gerecht zu werden, ist die künftige Produktpalette von GAC so konzipiert, dass sie die 5-Sterne-Sicherheitsstandards von Euro NCAP erfüllt. Dazu wird sie vielfältige neue Antriebslösungen wie EV-, PHEV- und HEV-Modelle bieten.
Die weltweite Expansion von GAC ist fest in den ESG-Prinzipien verankert. Durch die Einführung umfassender Datensicherheitsprotokolle zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer und die Priorisierung einer CO₂-armen Fertigung bekräftigt GAC weiterhin sein Engagement für eine nachhaltige Entwicklung.
Die erfolgreiche Markteinführung in London ist nicht nur eine Markenerweiterung, sondern ein klares Versprechen an die britischen Verbraucher. GAC wird auch weiterhin seine technologische Spitzenkompetenz mit tiefem Respekt für lokale Kulturen verbinden und im Einklang mit den Gemeinden im Vereinigten Königreich daran arbeiten, eine intelligentere, umweltfreundlichere und nachhaltigere Zukunft der Mobilität zu gestalten.
Die vollständigen Geschäftsbedingungen finden Sie unter: aionauto.co.uk
Die vollständige Pressemappe zum AION V sowie Bildmaterial und B-Roll-Material sind unter media.aionauto.co.uk verfügbar.

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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.