MUNICH, July 1, 2026 /PRNewswire/ -- Arctech, a global leader in solar tracking and smart energy solutions, showcased its integrated technologies at Intersolar Europe 2026 in Munich. The company highlighted its "Tracker+" Ecosystem, engineered to support Europe's evolving energy transition.

As Europe scales up its renewable energy deployment, solar projects are facing increasingly complex terrains, land constraints, and diversified application scenarios. In response, Arctech demonstrated how its integrated solutions deliver enhanced adaptability, efficiency, and lifecycle performance.
Purpose-Built Solutions for the European Market
To address Europe's mountainous terrains, high wind and snow-load regions, and variable weather patterns, Arctech's "Tracker+" Ecosystem offers tailored solutions for utility-scale and agrivoltaics applications. The featured portfolio includes:
SkyLine II: An all-terrain intelligent tracking system for complex landscapes, offering adaptability to mountainous and uneven terrain while supporting streamlined installation and long-term structural stability.
SkySmart II: An advanced 2P solar tracker featuring intelligent wind stow protection and AI-driven tracking optimization, enhancing system safety and energy yield.
Star Shine: An autonomous cleaning robot designed to optimize O&M performance and minimize soiling losses.
SkyFlex: A cable mounting system that improves installation efficiency while reducing structural stress.
Track Record in Europe
Arctech's solutions have been deployed across key European markets, including a 342 MW and a 67 MW project in Romania, a 266 MW project in Greece, and a 52 MW project in Poland, underscoring Arctech's adaptability to diverse terrains, complex regulatory environments, and rigorous climate conditions.
Expanding Global Collaboration
During the exhibition, Arctech announced new project signings totaling 132MW in Türkiye and Zambia, further extending its proven engineering capabilities into emerging markets.
European Innovation and Validation
The exhibition also highlighted Arctech Verification Base (AVB) in Puertollano, Spain. The AVB supports product performance under real-world European environmental conditions, driving continuous R&D innovation and localized engineering development.
"Europe is at a critical stage of its energy transition, where solar deployment is moving toward more complex terrains and diversified application scenarios," said Mr. Cai Hao, Chairman of Arctech. "Arctech is committed to supporting this transformation by delivering reliable, intelligent, and adaptable solar tracking and energy solutions that create long-term value for partners across the region."
About Arctech
For more information about Arctech, visit: https://en.arctechsolar.com/

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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.