Aufbau des vernetzten Ladengeschäfts: Allied Telesis präsentiert sichere Konnektivität auf der NRF Europe 2026

15.09.2026

PARIS, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Allied Telesis, ein weltweit führender Anbieter von sicheren, leistungsstarken Netzwerklösungen für Unternehmens- und Industrieanwendungen, wird auf der NRF Europe 2026 seine preisgekrönte Unified Management Platform für die Einzelhandels-Technologiebranche vorstellen. Das Unternehmen wird aufzeigen, wie eine zuverlässige Netzwerkinfrastruktur Einzelhändlern dabei helfen kann, intelligentere, stärker vernetzte und zukunftsfähige Ladengeschäfte aufzubauen.

Allied Telesis

Die NRF Europe bringt Einzelhändler und Technologieführer in einer Zeit zusammen, in der sich die Rolle des Filialnetzes rasant wandelt. Vernetzte Geräte, Cloud-Anwendungen, künstliche Intelligenz, digitale Dienste, KI-gestützte intelligente Spiegel in Umkleidekabinen und zunehmend datengesteuerte Abläufe stellen neue Anforderungen an die Infrastruktur, die die moderne Einzelhandelsumgebung unterstützt.

Da Einzelhändler zunehmend auf KI und vernetzte Technologien setzen, wird die Netzwerkinfrastruktur zu einem immer strategischeren Bestandteil der Einzelhandelsumgebung. Schätzungen zufolge sind Ausfälle der Netzwerkinfrastruktur die Hauptursache für 53 Prozent aller Ausfallzeiten von Kassensystemen, was den durchschnittlichen Einzelhändler rund 4.700 US-Dollar pro Minute kostet (am Black Friday steigt dieser Betrag auf 9.000 US-Dollar pro Minute).

Allied Telesis unterstützt Einzelhändler dabei, sich auf diese Entwicklung vorzubereiten – mit sicheren, skalierbaren und verwaltbaren Netzwerklösungen, die speziell auf die Anforderungen moderner Geschäfte zugeschnitten sind.

Am Stand G-067 wird Allied Telesis demonstrieren, wie seine Unified Management Platform die Transparenz, Automatisierung und KI-gestützten Erkenntnisse liefert, die für den Betrieb sicherer und widerstandsfähiger digitaler Umgebungen erforderlich sind, und dabei die kabelgebundene und kabellose Infrastruktur nahtlos integriert.

„Einzelhändler stehen unter zunehmendem Druck, nahtlose digitale Erlebnisse zu bieten und gleichzeitig ihre Abläufe effizient, sicher und widerstandsfähig zu gestalten", sagte Antonella Santoro, VP of Marketing bei Allied Telesis. „„Das Netzwerk ist dafür von grundlegender Bedeutung. Auf der NRF Europe freuen wir uns darauf zu zeigen, wie die richtige Netzwerkinfrastruktur den Einzelhändlern die Zuverlässigkeit und Flexibilität bieten kann, die sie heute benötigen, und gleichzeitig eine Grundlage für die Technologien von morgen schafft."

Besucher der NRF Europe 2026 können Allied Telesis am Stand G-067 besuchen, um zu erfahren, wie intelligente Netzwerke vernetzte Einzelhandelsumgebungen unterstützen, Abläufe vereinfachen und eine zuverlässige Grundlage für zukünftige Innovationen schaffen können. Um einen Termin für ein Treffen mit Führungskräften von Allied Telesis vor Ort zu vereinbaren, senden Sie bitte eine E-Mail an Amar_Kessaci@alliedtelesis.com.

Weitere Informationen finden Sie unter AlliedTelesis.com.

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.