SHANGHAI, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Während des MWC Shanghai 2026 fand der AI-ON-Gipfel unter dem Motto „Netzwerke für KI, KI für Netzwerke" erfolgreich statt. Die Veranstaltung brachte den Ausschuss für Informations- und Kommunikationstechnologie des chinesischen MIIT, die Chinesische Akademie für Informations- und Kommunikationstechnologie (CAICT), globale Netzbetreiber, Industriepartner und Huawei zusammen, um Trends im Bereich optischer Netzwerke im neuen Zeitalter der Token-Monetarisierung zu erörtern. Die Teilnehmer tauschten praktische Erfahrungen mit neuen Diensten wie Ultra-Gigabit-/10-Gbit/s-Paketen und der Integration von Netzwerk und Computing aus. Auf dem Gipfel stellte Huawei zehn innovative Produkte und Lösungen für AI-Optical Network (AI-ON) vor, die Netzbetreibern den Aufbau von KI-zentrierten, vollständig optischen Zielnetzwerken ermöglichen und die breite Einführung von KI-Diensten vorantreiben sollen.

Im Oktober 2025 veröffentlichte die Internationale Fernmeldeunion (ITU) die Vision ION-2030 für optische Netzwerke der nächsten Generation und gab damit die Richtung für die Zukunft von AI-ON vor. Ao Li, Vizepräsident des CAICT, erklärte: „Optische Netzwerke und KI werden sich gegenseitig stärken. Das AI-ON wird weit verbreitete Rechenanwendungen effizient unterstützen und gleichzeitig große Modelle und KI-Agenten nutzen, um den Weg zu hochgradig autonomen Netzwerken voranzutreiben. China vollzieht den Übergang von ‚Gigabit überall' zu ‚10G-Ausbau', treibt Ultra-Gigabit-Breitbanddienste voran und erschließt neue Wege zur Verbesserung der Breitbandqualität. Das Rechnen im Millisekundenbereich entwickelt sich vom ‚Systemaufbau' hin zum ‚großflächigen Einsatz' und schafft so eine solide, vollständig optische Grundlage für die digitale Wirtschaft."
Netzbetreiber treten in eine neue Ära wertorientierter Betriebsabläufe ein
KI verbessert den Komfort des digitalen Alltags für Privathaushalte erheblich und steigert die Produktivität von Unternehmen. China Mobile, China Telecom, China Unicom, Zain Jordan und Shunwang Technology stellten ihre neuesten Praktiken zur Nutzung der Chancen der KI vor. Aufbauend auf verbesserten Bandbreitengeschwindigkeiten stärken sie ihre Breitbanddienste für Privathaushalte durch Verbesserungen bei der Konnektivität, intelligente Dienste und proaktiven Support. Diese Innovationen bieten Privathaushalten erstklassige KI-Anwendungserlebnisse und Premium-Breitbanddienste, während die Modernisierung von Standleitungen und integrierten Computing-Netzwerk-Dienstfunktionen Unternehmen einen hochwertigen Zugang zu und die Nutzung von Rechenleistungen gewährleistet. Netzbetreiber treten in eine neue Ära des wertorientierten Betriebs ein. Durch den Einsatz intelligenter Modernisierungen maximieren sie den Wert ihrer installierten Basis, erweitern ihre Mehrwertdienste und erschließen neue Wege für nachhaltiges Wachstum.
AI-ON befähigt Netzbetreiber zum Aufbau KI-zentrierter, vollständig optischer Zielnetzwerke und treibt so gemeinsames Wachstum im KI-Zeitalter voran
Um Netzbetreibern den Übergang in das Zeitalter der Token-Monetarisierung zu beschleunigen, hat Huawei seine 10 innovativen AI-ON-Produkte und -Lösungen umfassend weiterentwickelt. Kim Jin, Vice President der Optical Business Product Line von Huawei, erklärte: „Huawei treibt seine Strategie der Konvergenz von Optik und KI voran, um die koordinierte Entwicklung von Optik- und KI-Technologien zu ermöglichen. Die Produktreihen AI-FAN und AI-OTN ermöglichen es Netzbetreibern, KI-zentrierte, vollständig optische Zielnetzwerke aufzubauen, wertorientierten Ultra-Gigabit-/10-Gbit/s-Betrieb zu realisieren, hochwertigen Zugang zu Rechenleistung und deren Nutzung bereitzustellen sowie die breite Einführung von KI-Diensten voranzutreiben."

Zur Verbreitung von Ultra-Gigabit-Technologien hat Huawei eine Reihe von AI-FTTR-Produkten auf den Markt gebracht, darunter einen AI-Home-Hub und eine AI-Smart-Box sowie Tri-Band- und Dual-Band-Wi-Fi-7-FTTR-Produkte. Um seine Führungsposition im Bereich 10 Gbit/s zu festigen, hat Huawei die branchenweit erste hochdichte 50G-PON-Serviceplatine für den großflächigen kommerziellen Einsatz auf den Markt gebracht und 50G-PON-FTTR so erweitert, dass es Tri-Band-WLAN 7 (3+3+3) unterstützt. Für 1-ms-Computing-Netzwerke hat Huawei drei Lösungen eingeführt: Mini-OXC, End-to-End-OSU/fgOTN sowie die Integration von OTN und QKD. Für neue Möglichkeiten im nationalen und internationalen DCI-Bereich hat Huawei die branchenweit einzige Lösung für ultragroße OTN-Cluster sowie eine integrierte Lösung für Unterwasser- und Landkabel auf den Markt gebracht. Um zudem widerstandsfähige optische Netzwerke aufzubauen, hat Huawei Lösungen zur Netzwerkrückfälligkeit wie AI-DAS und 50-ms-WSON eingeführt.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.