Die neue Führungskraft bringt umfassende Fachkenntnisse im Bereich der Rechnungsautomatisierung mit, während Regierungen weltweit die Vorschriften zur Echtzeit-Transaktionsmeldung ausweiten
DURHAM, North Carolina, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Avalara, Inc., der führende Anbieter von agentenbasierter KI im Bereich globale Steuern und Compliance, gab heute die Ernennung von Claire Goad zur Geschäftsfüherin für E-Invoicing und Live Reporting (ELR) bekannt. In dieser Funktion wird Goad das globale E-Invoicing-Geschäft von Avalara leiten und die Markteinführung, die Zusammenarbeit mit Partnern sowie die internationale Expansion überwachen, während Regierungen weltweit die Vorschriften für kontinuierliche Transaktionskontrollen (CTC) und die digitale Berichterstattung ausweiten.

Goad verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Rechnungsautomatisierung, Lieferantenunterstützung, bei Arbeitsabläufen im Bereich der indirekten Steuern und Shared Services für Unternehmen. Ihr Einstieg erfolgt zu einer Zeit, in der multinationale Unternehmen mit einer zunehmenden Flut von Vorschriften zur elektronischen Rechnungsstellung in Europa, Lateinamerika und im asiatisch-pazifischen Raum konfrontiert sind, darunter gesetzliche Vorgaben in Frankreich, Deutschland und die ViDA (VAT in the Digital Age) Initiative der EU.
„E-invoicing ist einer der am schnellsten wachsenden und transformativsten Bereiche der globalen Steuerkonformität", sagte Hugo Sarrazin, Chief Executive Officer von Avalara. „Claire bringt fundiertes Fachwissen sowie ein klares Verständnis für die operativen Realitäten mit, denen sich Unternehmen weltweit bei der Modernisierung ihrer Rechnungs- und Compliance-Workflows gegenübersehen."
Bevor sie zu Avalara kam, war Goad als Senior Vice President of Invoice Automation Sales and Delivery für den Vertrieb und die Bereitstellung von Lösungen zur Rechnungsautomatisierung bei Tungsten Automation tätig, wo sie globale Vertriebs- und Bereitstellungsteams leitete, die KI-gestützte Lösungen zur Rechnungsautomatisierung und Compliance-Workflows anboten. Zuvor hatte sie leitende Führungspositionen bei Tungsten Network und Kofax inne und war als Geschäftsführerin bei sharedserviceslink tätig.
„Da sich die Vorschriften zur elektronischen Rechnungsstellung weltweit weiterentwickeln, sehen sich Finanzverantwortliche mit einer beispiellosen Komplexität und dem Druck konfrontiert, Schritt zu halten", so Goad. „Avalara ist einzigartig positioniert, um Unternehmen dabei zu helfen, diesen Wandel zu meistern. Das Unternehmen kombiniert agentenbasierte Workflows, fundiertes regulatorisches Fachwissen und ein globales Ökosystem von Integrationen, um die Einhaltung von Vorschriften überschaubar zu machen – ganz gleich, was als Nächstes kommt."
Avalara wurde kürzlich in die Kategorie „Leaders" eingestuft, im IDC MarketScape: Worldwide E-Invoicing Compliance Solutions 2026 Vendor Assessment (Dok.-Nr. EUR154882626, September 2026). Diese Anerkennung unterstreicht das Engagement von Avalara, Unternehmen dabei zu unterstützen, die sich weiterentwickelnden globalen Anforderungen an die elektronische Rechnungsstellung und die kontinuierliche Transaktionskontrolle souverän zu meistern. Erfahren Sie mehr über die Lösungen von Avalara für elektronische Rechnungsstellung und Echtzeit-Berichterstattung.
Informationen zu Avalara
Avalara ist die agentenbasierte KI-Plattform für globale Steuern und Compliance. Seit mehr als zwei Jahrzehnten hat Avalara eine der umfangreichsten Bibliotheken mit Steuerinhalten sowie Integrationen der Branche aufgebaut, verarbeitet jährlich mehr als 54 Milliarden Transaktionen und unterstützt Millionen von Unternehmen weltweit. Die speziell entwickelten KI-Agenten des Unternehmens automatisieren die Compliance durchgängig und mit höherer Präzision, von Steuerberechnungen und der Einreichung von Steuererklärungen bis hin zur Verwaltung von Freistellungsbescheinigungen und darüber hinaus. Weitere Informationen finden Sie auf Avalara.com.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.