AUSTIN, Texas, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Da Desktop-3D-Drucker weltweit immer mehr Einzug in die Haushalte halten, setzt Bambu Lab – eines der wachstumsstärksten Unternehmen im Consumer-3D-Druck – neue Maßstäbe dafür, wie ein Druckfilament für den Heimgebrauch aussehen sollte. Bambu Lab hat heute die Markteinführung von PLA Pure bekannt gegeben, einem Filament, das für saubereren und sichereren 3D-Druck zu Hause entwickelt wurde. Alle Inhaltsstoffe sind gemäß der EU-Verordnung 10/2011 zertifiziert, der europäischen Verordnung für Kunststoffe, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind.

Fünf Inhaltsstoffe. Jeder einzelne hat sich seinen Platz verdient.
PLA Pure basiert auf Materialien, denen man im Alltag begegnet:
Jeder Inhaltsstoff ist auf der EU 10/2011 Positivliste mit einer rückverfolgbaren FCM-Substanznummer (Food Contact Material) aufgeführt. Die Rohstoffe werden von globalen Herstellern wie TotalEnergies Corbion, Dow, Chemours und BASF geliefert, was die Einhaltung der Vorschriften und die Rückverfolgbarkeit vereinfacht.
Die meisten Filamente, die als lebensmittelkonform vermarktet werden, werden nur als Fertigprodukte getestet. PLA Pure wird Inhaltsstoff für Inhaltsstoff geprüft, vom Grundmaterial bis zu den Pigmenten.

Sauberere Luft an Ihrem Schreibtisch
Da der Druck oft in Wohnräumen stattfindet, sind Emissionen ein wichtiger Faktor. PLA Pure verfügt über die UL-2904-GREENGUARD-Zertifizierung*, den anerkannten Standard für Emissionen von 3D-Druckern, der Feinstaub und flüchtige organische Verbindungen (VOCs) hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Raumluftqualität misst.
Auch PLA Basic von Bambu Lab verfügt über eine Zertifizierung für die Raumluftqualität nach demselben Standard, doch das reinere Inhaltsstoffprofil von PLA Pure sorgt für noch geringere Emissionswerte – besonders relevant beim Drucken in der Nähe von Kindern, Haustieren oder in gemeinsam genutzten Wohnräumen.
*Die Tests wurden auf den Druckern Bambu Lab A1 und A2L durchgeführt, beides Open-Deck-Modelle ohne Gehäuse oder Filterung. Diese Konfiguration stellt das Basisszenario für Emissionen dar, bei dem die Filamentemissionen direkt und ohne zusätzliche Abschirmung gemessen werden.
Sicherheit ist eine Sache. Zuverlässigkeit ist eine andere.

Die meisten Filamente sind auf Schlagzähmodifikatoren und Fließmittel angewiesen, um konsistente Druckergebnisse zu erzielen. PLA Pure verfolgt einen anderen Ansatz: Um die Rezeptur auf fünf lebensmittelechte Inhaltsstoffe zu beschränken, hat Bambu Lab die Formulierung von Grund auf neu entwickelt – in einem iterativen Prozess, bis die Chemie allein das leisten konnte, was normalerweise Additive bewirken. Das Ergebnis sind weniger Rückstände, weniger Ablagerungen an der Düse und eine gleichmäßigere Extrusion von Spule zu Spule.
Alle Druckparameter sind im RFID-Tag gespeichert und werden vom AMS-System automatisch gelesen. Spule einlegen, Material synchronisiert sich automatisch – und der Druck kann beginnen. Kein Rätselraten erforderlich.
Spielzeugsicherheit

Das Material hat zudem die EN 71-3-Zertifizierung bestanden, die europäische Sicherheitsnorm, die die Migration bestimmter Elemente aus Spielzeugmaterialien regelt. Das Hauptanliegen der Norm ist, ob potenziell schädliche Elemente – wie Blei, Cadmium, Chrom und andere Schwermetalle – aus einem Material austreten können, wenn ein Kind es anfasst, in den Mund nimmt oder verschluckt. Außerdem legt sie strenge Grenzwerte für die zulässige Migration der einzelnen Stoffe fest.
Das Bestehen dieses Tests macht das Material geeignet für Modelle, die zum Anfassen und Spielen gedacht sind: ein Spielzeug-Küchenteller, ein kleines Auto, ein Katzenspielzeug.
Wie bei jedem 3D-gedruckten Spielzeug gilt auch hier der gesunde Menschenverstand. Kleinteile und Stützstrukturen können eine Erstickungsgefahr darstellen, Kanten können scharf sein und das Material ist brennbar. Die Modelle sollten sorgfältig ausgewählt werden, und Kinder sollten beim Spielen beaufsichtigt werden.
Ein Hinweis zur Anwendung
Diese Zertifizierungen gelten für das Filament selbst und seine Inhaltsstoffe. Ob ein bestimmtes gedrucktes Objekt für eine bestimmte Anwendung geeignet ist, hängt von Faktoren wie der Gerätehygiene (insbesondere der Sauberkeit der Düse), den Druckbedingungen und der Art der späteren Verwendung des Objekts ab. Aufgrund der Schichtstruktur von FFF-Drucken sind diese nicht für flüssige Lebensmittel geeignet, und PLA selbst sollte keinen Temperaturen über 60 °C ausgesetzt werden (z. B. durch das Einlegen von 3D-Drucken in die Spülmaschine). Bambu Lab empfiehlt, diese Faktoren bei der Auswahl eines Materials für eine bestimmte Anwendung zu berücksichtigen. PLA Pure bietet ein vollständig dokumentiertes Inhaltsstoffprofil – die übrigen Entscheidungen können Sie mit Zuversicht treffen.
Verfügbarkeit
PLA Pure ist ab sofort im offiziellen Bambu Lab Shop erhältlich.
Preis: USD 24,99 (mit Spule)/ USD 21,99 (Nachfüllpackung)
Weitere Informationen zu Verfügbarkeit, Farben und Ausführungen werden gesondert bekannt gegeben.
Informationen zu Bambu Lab
Bambu Lab ist ein Consumer-Tech-Unternehmen, das sich auf Desktop-3D-Drucker spezialisiert hat. Seine hochmodernen 3D-Drucker bieten einer weltweiten Community von 3D-Druck-Enthusiasten ein funktionsreiches, erstklassiges Erlebnis. Ihr Ziel ist es, die Grenzen zwischen der digitalen und der physischen Welt zu überwinden und Kreativität auf ein ganz neues Niveau zu heben. Bambu Lab vertreibt seine 3D-Drucker, Filamente und Zubehör auf seiner offiziellen Website und beliefert Kunden in über 30 Ländern.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bambulab.com.

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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.