SINGAPORE, July 1, 2026 /PRNewswire/ -- BIGO Ads, a deep learning-based advertising platform under JOYY Inc. (NASDAQ: JOYY), has been named a winner of the 2026 Sales and Marketing Excellence Award, The Sammy by the Business Intelligence Group (BIG), a global independent awards organization recognizing outstanding achievement across business disciplines. BIGO Ads earned recognition in the Growth Catalyst / Advertising Technology category.
The Sales and Marketing Excellence Awards honor the organizations, campaigns, teams, technologies, and individuals setting the standard for what sales and marketing can accomplish when strategy, execution, and accountability converge. This year's program attracted nominations from organizations across more than 20 industries worldwide and was evaluated by a panel of experienced business executives using objective scoring benchmarks.
"The 2026 Sammy winners are not just great marketers, they are accountable ones. What set this year's honorees apart was their ability to connect strategy to outcomes and show exactly what moved the needle. BIGO Ads is a strong example of that standard in action." said Russ Fordyce, Chief Recognition Officer at the Business Intelligence Group.
BIGO Ads was recognized for its AI-driven full-funnel growth system, which combines deep learning-based user acquisition, real-time in-app bidding, and hands-on optimization to help advertisers and developers pursue profitable growth. The platform stood out for connecting acquisition efficiency and monetization performance into a more accountable, ROI-focused advertising model.
"This recognition is a meaningful validation of BIGO Ads' commitment to building advertising technology that delivers measurable business value. As the industry moves toward more accountable and ROI-driven growth, we will continue to strengthen our AI-powered optimization, monetization intelligence, and platform capabilities to help advertisers and developers grow more efficiently and sustainably," said Eden Liu, Head of Global Business, BIGO Ads.
About BIGO Ads
As a deep learning-based intelligent advertising platform for advertising and monetization under JOYY Inc. (NASDAQ: JOYY), BIGO Ads leverages full-stack AI capabilities, mature oCPC and ROAS bidding models, and cutting-edge in-app bidding technology to empower global clients to achieve efficient user growth and maximize advertising revenue.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.