Bimini Health Tech erhält die EU-MDR-Zertifizierung

13.05.2026

Zulassung erweitert die Reichweite der Puregraft® und Dermapose® Fetttransfer-Produktpalette in Europa

PLANO, Texas, 13.Mai 2026 /PRNewswire/ -- Bimini Health Tech, ein weltweit führender Anbieter medizinischer Technologien für die Gesundheit von Frauen, gab heute bekannt, dass das Unternehmen die EU-Zertifizierung für Medizinprodukte (MDR) erhalten hat. Dies ist ein bedeutender Meilenstein in den fortgesetzten globalen Expansionsbemühungen des Unternehmens.

Puregraft SYNC Adipose Filtration System

"Wir freuen uns sehr über die EU-MDR-Zertifizierung für Bimini und die Erweiterung unserer Produktzulassungen für unsere beiden Fetttransfer-Produktfamilien Puregraft und Dermapose", sagte Brad Conlan, CEO von Bimini Health Tech. "Dieser Meilenstein spiegelt den unermüdlichen Einsatz unseres Teams und unsere kontinuierlichen Investitionen in die Bereitstellung hochwertiger, innovativer Technologien für Patienten und Ärzte auf der ganzen Welt wider."

Der Markt für Fetttransfer

Laut der jüngsten globalen Umfrage der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) stieg die Zahl der Fetttransfers im Vergleich zum Vorjahr um 19,2 % auf über 940.000 Eingriffe weltweit. Die beiden Produkte von Bimini Health Tech, Puregraft und Dermapose, sollen in naher Zukunft einen beträchtlichen Anteil an diesen Verfahren ausmachen.

Bimini Fetttransfer Produkte

Puregraft® wurde entwickelt, um eine schnelle und effiziente Fettfiltration und -reinigung in großen Mengen in einem geschlossenen System zu ermöglichen. Die patentierte Dialysefiltrationstechnologie trennt schonend lebensfähiges Fettgewebe von Blut, Öl und Abfallflüssigkeit, was zu einer hohen Konzentration gesunder, lebensfähiger Fettzellen führt. Die Puregraft® Produktreihe umfasst das Puregraft 50, Puregraft 250, Puregraft 850 und die kürzlich von der FDA 510(k)-zugelassene Puregraft SYNC® Technologie. Die Produkte von Puregraft sind derzeit in mehr als 50 Ländern weltweit erhältlich. Entdecken Sie die Puregraft® Produktreihe und die neue Puregraft SYNC® Technologie.

Dermapose® ist eine Fetttransfertechnologie, die für kleinvolumige Auffüllungen und Verjüngungen entwickelt wurde und es Chirurgen ermöglicht, Mikrofett in einem einzigen geschlossenen System zu entnehmen, zu reinigen, in der Größe anzupassen und zu injizieren. Die Dermapose® Suite wurde entwickelt, um eine effiziente Verarbeitung und Reinjektion von Fettgewebe zu unterstützen und gleichzeitig die Vielseitigkeit und Konsistenz der Verfahren zu fördern. Nach der EU-MDR-Zertifizierung ist Dermapose® in den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Japan, Brasilien, Australien, Kanada und Saudi-Arabien erhältlich. Entdecken Sie den Dermapose® Ansatz zur Fetttransfertechnologie.

Über Bimini Health Tech

Bimini Health Tech wurde 2013 gegründet und ist ein weltweit führendes Unternehmen auf dem Markt für Frauengesundheit. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung widmet sich Bimini der Entwicklung, dem Erwerb und der Vermarktung innovativer Produkte, die Patienten und Ärzten erstklassige Lösungen bieten. Unser Portfolio umfasst die Puregraft-Fettfiltrationssysteme, die Essence Acellular Dermal Matrix und die Dermapose-Fettentnahme- und Größenbestimmungssysteme. Unterstützt durch mehr als 100 Patente, 20 Gerätezulassungen und mehr als 25 wissenschaftliche Veröffentlichungen wurden die Produkte von Bimini in mehr als 1,5 Millionen Verfahren weltweit eingesetzt.

Weitere Informationen unter www.biminihealthtech.com

Dermapose Refresh all-in-one fat transfer system.

 

Bimini Logo

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Nicht nur Asphalt: Forscher zeigen neue Ursachen für Verkehrsstaus

30.04.2026

Wie stark der Verkehr in einer Stadt stockt, hängt weit weniger allein von der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes ab als bislang angenommen. Eine Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature Communications», zeigt: Entscheidend ist, wie Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere räumlich angeordnet sind. Die Forschenden um den Geoinformatiker Yatao Zhang haben 30 Grossstädte weltweit – von Singapur bis Zürich – miteinander verglichen und dabei nicht nur Knotenpunkte und Verkehrsströme auf Strassen, sondern auch Bebauungsdichte, Quartiersstrukturen, Grünflächen und die Nutzung von Flächen für Wohnen, Einkauf, Sport, Verwaltung oder Bildung ausgewertet.

Für ihre Analyse griffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Staudaten des niederländischen Unternehmens Here Technologies zurück, das Bewegungsdaten von Fahrzeugen im Fünf-Minuten-Takt erfasst. Mit einer eigens entwickelten Methode konnten sie die wechselseitige Beeinflussung von Stadtmerkmalen und Verkehr über die Zeit hinweg beschreiben und erstmals robuste Ursache-Wirkung-Beziehungen identifizieren. Demnach führt etwa eine zersiedelte Stadtstruktur tendenziell zu mehr Verkehr, weil Distanzen länger werden und Alltagswege häufiger mit dem Auto zurückgelegt werden. Umgekehrt kann eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten die Pendlerstrecken verkürzen und das Verkehrsaufkommen senken.

Die Befunde lassen sich konkret illustrieren: Ballungen von Freizeit- und Einkaufsangeboten in einzelnen Quartieren erhöhen den Wochenendverkehr, etwa durch Sportanlagen oder grosse Einkaufszentren. In Singapur etwa verstärkt die räumliche Trennung von grossen Wohngebieten und einem Dienstleistungszentrum die Kopplung zwischen Städtebau und Pendlerströmen deutlich. In Zürich ist dieser Zusammenhang laut Studie weniger ausgeprägt. «Verkehr entsteht durch das, was Menschen tun, nicht allein durch die Existenz von Strassen», fasst Erstautor Zhang die Ergebnisse zusammen.

Aus Sicht der Forschenden könnte die neue Methode mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung beeinflussen. Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien einzelner Städte kombiniert, lassen sich Szenarien simulieren: So kann etwa abgeschätzt werden, wie sich der Ausbau eines S-Bahn-Netzes auf Wohnungsbau in der Agglomeration auswirkt – und umgekehrt, wie ein rascher Anstieg von Neubauten in Vororten den Bedarf an zusätzlicher Verkehrsinfrastruktur nach sich zieht. Angesichts immer komplexerer Städte und wachsender Belastung der Verkehrssysteme sehen die Autorinnen und Autoren ein zentrales Ziel darin, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, um urbane Zentren nachhaltiger gestalten zu können.