MÜNCHEN, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Intersolar Europe 2026 demonstrierte BLUETTI sein Engagement für die Energieunabhängigkeit von Häusern durch ein offenes Energieökosystem, das Balkon-Solarlösungen, Energiespeicher für Privathaushalte und intelligentes Energiemanagement integriert. Zur Untermauerung dieser Strategie wurde die Balco-Serie von BLUETTI mit dem EUPD Research Top Innovation Award ausgezeichnet, was die Innovationskraft des Unternehmens im Bereich der Balkon-Solarlösungen unterstreicht, während eine kürzlich unterzeichnete Absichtserklärung mit Enjoyelec die intelligenten Energiemanagementfunktionen im gesamten Ökosystem weiter stärkt.

Die Energiespeicher- und Balkon-Solarlösungen von BLUETTI für Privathaushalte, darunter das EP2000, das EP760, das Balco 260 und das Balco 500, unterstützen die Integration mit Amazon Alexa, Google Home und Home Assistant. Die Energiespeicherlösungen für Privathaushalte lassen sich zudem nahtlos mit HEMS-Plattformen wie Solar Manager und Enjoyelec kombinieren und helfen Hausbesitzern so, die Energieerzeugung, -speicherung und den Energieverbrauch zu optimieren.
Um sein offenes Energie-Ökosystem weiter auszubauen, unterzeichnete BLUETTI während der Intersolar Europe 2026 eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) mit Enjoyelec. Die Vereinbarung verbindet das Know-how von BLUETTI im Bereich der Energiespeicherung mit den intelligenten Energiemanagement-Technologien von Enjoyelec, um intelligentere und effizientere Energielösungen für Privathaushalte bereitzustellen.
„Gemeinsam mit BLUETTI wollen wir ein intelligenteres Energie-Ökosystem für Privathaushalte schaffen und Hausbesitzern dabei helfen, ihren Energieverbrauch zu optimieren und eine größere Energieunabhängigkeit zu erreichen", sagte Nick Qian, CTO bei Enjoyelec.
Um die wachsende Verbreitung dynamischer Strompreise zu unterstützen, sind BLUETTI-Produkte mit mehr als 800 Datenquellen für dynamische Tarife weltweit kompatibel, darunter Octopus Energy, Tibber, Ostrom und Rabot Energy. Das Ökosystem lässt sich außerdem in intelligente Mess- und Überwachungslösungen wie Shelly und EverHome integrieren. Darüber hinaus unterstützen der EP2000 und der EP760 SG-Ready-kompatible Wärmepumpen, was eine intelligentere Abstimmung zwischen Heizungs- und Energiemanagementsystemen im Haushalt ermöglicht.
Durch die Integration von Solarenergie, Batteriespeichern, intelligenten Geräten, Energieüberwachung, dynamischen Tarifen und intelligentem Energiemanagement baut BLUETTI ein offenes Energie-Ökosystem auf, das Haushalten hilft, die Nutzung erneuerbarer Energien zu maximieren und eine größere Energieunabhängigkeit zu erreichen. Gemeinsam mit seinen Ökosystempartnern treibt BLUETTI intelligentere und nachhaltigere Energielösungen für den Haushalt voran.
„Die Energieversorgung im Haushalt wird zunehmend vernetzt", sagte Henrik, Vertriebsleiter DACH bei BLUETTI. „Durch einen offenen Ökosystem-Ansatz ermöglichen wir unseren Kunden, mehr Nutzen aus erneuerbaren Energien zu ziehen und der Energieunabhängigkeit näher zu kommen."
Informationen zu BLUETTI
Seit 2013 ist BLUETTI ein Technologiepionier im Bereich sauberer Energie und hat sich auf tragbare Stromversorgungsstationen und Energiespeicherlösungen für Privathaushalte spezialisiert. Mit mehr als 3,5 Millionen Nutzern in über 120 Ländern treibt BLUETTI weltweit weiterhin innovative und nachhaltige Energietechnologien voran.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.