CARKU präsentierte auf der Automechanika Frankfurt 2026 Natrium-Ionen-Produkte der nächsten Generation

16.09.2026
  • CARKU stellte den Natrium-Ionen-Starthilfegerät JS-617N vor, der den Startbedarf von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen abdeckt.
  • CARKU stellte außerdem zwei neue Starterbatterien vor, die CBL230D-24V (LiFePO4) und die CBN50-G51-24V (Natrium-Ionen-Batterie), und erweiterte damit sein Anwendungsspektrum im Bereich der Nutzfahrzeuge.

FRANKFURT, Deutschland, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- CARKU präsentierte auf der Automechanika Frankfurt 2026 seine Starthilfegeräte und Starterbatterien und stellte dabei sein auf Natrium-Ionen- (Na+) und Lithium-Eisenphosphat- (LiFePO4) Technologien basierendes Portfolio in den Mittelpunkt.

Europa ist einer der wichtigsten Auslandsmärkte von CARKU; die Starthilfeserie des Unternehmens trägt etwa 30 % zum Umsatz bei[1] , was die fundierte Kompetenz des Unternehmens im Bereich der Starthilfelösungen für Fahrzeuge widerspiegelt.

CARKU at Automechanika Frankfurt, showcasing automotive jump starters and battery solutions at Hall 10.1_Booth D73

CARKU JS-617N: 12V/24V Starthilfe für PKWs und Nutzfahrzeuge

Der CARKU JS-617N vereint intelligente Spannungserkennung, manuelle Startfunktion und mehrstufigen Sicherheitsschutz für einen zuverlässigen Fahrzeugstart unter anspruchsvollen Bedingungen:

  • Leistung bei extremen Temperaturen: Der JS-617N hat Fahrzeuge bereits bei Temperaturen von bis zu -40 °C erfolgreich gestartet[2] und damit seine Leistungsfähigkeit bei extremer Kälte unter Beweis gestellt.
  • Automatische Spannungserkennung: Erkennt automatisch die Fahrzeugspannung, wenn noch Batterierestkapazität vorhanden ist, während der manuelle Start mit einem Klick eine Alternative bietet, wenn die Fahrzeugbatterie für die automatische Erkennung zu schwach ist.
  • 10 Sicherheitsfunktionen: Umfasst 10 Schutzfunktionen, darunter elektrische, thermische und softwareseitige Schutzmaßnahmen, die einen sicheren und zuverlässigen Betrieb gewährleisten.

CARKU-G51-24V: Natrium-Ionen-Starterbatterie für Nutzfahrzeuge 

Über LiFePO4 hinaus erweitert CARKU seine ursprüngliche Batterietechnologie um die Na+-Chemie. An der Spitze der Produktpalette steht die CBN50-G51-24V, eine Natrium-Ionen-Starterbatterie, die für Nutzfahrzeuge entwickelt wurde, die unter anspruchsvollen Temperaturbedingungen eingesetzt werden. Die Na+-Chemie ist so ausgelegt, dass sie ein zuverlässiges Starten des Motors über einen breiten Temperaturbereich hinweg gewährleistet.

CARKU CBL230D-24V: LiFePO4-Batterie für den doppelten Einsatz in Nutzfahrzeugen

CARKU stellte außerdem den CBL230D-24V vor, eine LiFePO4-Batterie, die sowohl für den Motorstart als auch für die Stromversorgung von Zusatzgeräten bei kraftstoffbetriebenen Lkw konzipiert ist. In Kombination mit einem Wechselrichter und einer Standklimaanlage kann es als integrierte Stromversorgungslösung für Nutzfahrzeuge dienen. Diese 24-V-Batterieserie wird bereits in Südostasien in Serie produziert, was CARKUs umfassendere Bemühungen widerspiegelt, die Einsatzmöglichkeiten von LiFePO4-Batterien als Alternative zu herkömmlichen Blei-Säure-Batterien auf die Bereiche Automobil, Schifffahrt und Lkw auszuweiten.

Informationen zu CARKU

CARKU bietet OEM-/ODM-Lösungen in den Bereichen Starthilfegeräte, Starterbatterien und Notstromaggregate an – gestützt auf 852 weltweite Patente und konform mit internationalen Normen wie CE, FCC, RoHS und UL.

Weitere Informationen finden Sie unter  https://www.car-ku.com/, oder https://www.carkubattery.com/, und folgen Sie CARKU auf Facebook. 

[1] Basierend auf den internen Verkaufsdaten von CARKU für das Jahr 2025.

[2] Basierend auf internen Tests von CARKU. Die Ergebnisse können variieren.

Kontakt:

info@carku.com 

marketing@carku.com 

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.