Carrier Announces Leadership Transition for Its Climate Solutions Europe Segment; Thomas Donato Appointed President

17.06.2026

PALM BEACH GARDENS, Fla., June 17, 2026 /PRNewswire/ -- Carrier Global Corporation (NYSE: CARR), global leader in intelligent climate and energy solutions, today announced a leadership transition for its Climate Solutions Europe segment. Thomas Donato has been appointed President, Climate Solutions Europe, succeeding Thomas Heim, who is stepping down from the role. Heim and Donato will work closely together to ensure a seamless transition for the company's employees, customers and partners.

Thomas Donato, President, Climate Solutions Europe, Carrier

Donato is a highly accomplished global business leader with extensive experience leading large industrial technology businesses, managing complex global P&Ls, driving transformation, delivering growth and building high-performing teams. Most recently, he served as CEO of Bosch Power Tools and previously held senior executive leadership positions at Bosch Rexroth, Rockwell Automation and ABB.                

During his nine years with Carrier and Viessmann Climate Solutions, Heim played a pivotal role in leading the successful integration of Viessmann Climate Solutions with Carrier and bringing together the residential and commercial HVAC businesses in Europe. His leadership strengthened the company's operations, portfolio and market position, leaving Climate Solutions Europe well positioned for its next phase of growth and value creation.

"We are grateful to Thomas Heim for his many contributions to Carrier and for the leadership he demonstrated throughout the successful integration of Viessmann Climate Solutions and the transformation of our European business," said David Gitlin, Chairman and CEO, Carrier. "We are excited to welcome Thomas Donato to Carrier and confident that his extensive global leadership experience will help build on this strong foundation and lead Climate Solutions Europe through its next chapter of growth."

About Carrier  

Carrier Global Corporation, global leader in intelligent climate and energy solutions, is committed to creating innovations that bring comfort, safety and sustainability to life. Through cutting-edge advancements in climate solutions such as temperature control, air quality and transportation, we improve lives, empower critical industries and ensure the safe transport of food, life-saving medicines and more. Since inventing modern air conditioning in 1902, we lead with purpose: enhancing the lives we live and the world we share. We continue to lead because of our world-class, inclusive workforce that puts the customer at the center of everything we do. For more information, visit carrier.com or follow Carrier on social media at @Carrier.

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.