Circana erweitert Unify+ um KI-gestützten Analysis Builder für schnellere und intuitivere Berichterstellung

15.09.2026

Die neu gestaltete Erstellungsumgebung von Unify+ erzeugt präsentationsfertige Diagramme und schriftliche Zusammenfassungen von Erkenntnissen und bietet Exportfunktionen für PowerPoint, Excel und PDF

CHICAGO, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Circana, LLC, ein führendes Unternehmen, das Verbraucherdaten für Wachstum nutzbar macht, hat heute Analysis Builder vorgestellt, eine neue KI-gestützte Erweiterung der Unify+-Lösung. Mit dem Analysis Builder können Unify+-Nutzer Marktanalysen schneller und intuitiver erstellen, anpassen und teilen, wodurch ein Großteil der manuellen Arbeit zwischen dem Abruf der Daten und dem fertigen Bericht entfällt. 

Circana Logo

„KI verändert die Art und Weise, wie Unternehmen Daten in konkretes Handeln umsetzen, und Circana konzentriert sich darauf, diesen Wandel für unsere Kunden praxisnah, skalierbar und wertvoll zu gestalten", sagte Stuart Aitken, Präsident und Geschäftsführer von Circana. „Mit dem Analysis Builder erleichtern wir es Anwendern, schneller Erkenntnisse zu gewinnen, fundiertere Entscheidungen zu treffen sowie in einem immer komplexer werdenden Markt Wachstumspotenziale zu erschließen."

Mit Analysis Builder in Unify+ steht jedem Kunden die Leistungsfähigkeit der KI direkt zur Verfügung. Es optimiert die Erstellung, Anpassung und Weitergabe von Analysen, sodass Nutzer weniger Zeit mit der Berichtserstellung verbringen und mehr Zeit haben, auf Grundlage der gewonnenen Insights zu handeln.

Neue KI-gestützte Funktionen

Die Erweiterung bietet KI-gestützte Funktionen, die darauf ausgelegt sind, die Analyse und Entscheidungsfindung zu beschleunigen:

  • Visualization Gallery: Erzeugt mit nur einem Klick pixelgenaue, präsentationsfertige Grafiken, die online verfügbar sind oder in PowerPoint, Excel oder PDF exportiert werden können.
  • AI Insights: Nutzt einen Insights-Agenten mit KI-gestützten Funktionen, der innerhalb von Sekunden datengestützte Überschriften und Erkenntniszusammenfassungen erstellt, sowie eine Abfragefunktion, mit der jeder Nutzer die KI-Analyse an seine individuellen Berichtsanforderungen anpassen kann.

„Analysis Builder spiegelt unser kontinuierliches Bestreben wider, Erkenntnisse leichter zugänglich und verständlich zu machen sowie auf deren Grundlage zu handeln", sagte Robert Bird, Bereichsleiter und Geschäftsleiter von Liquid AI bei Circana. „Durch die Kombination einer intuitiveren Unify+-Nutzererfahrung mit fortschrittlichen KI-Funktionen helfen wir unseren Kunden, weniger Zeit mit der Erstellung von Berichten zu verbringen und mehr Zeit darauf zu verwenden, Erkenntnisse in Entscheidungen einfließen zu lassen, die das Wachstum vorantreiben."

Der Analysis Builder wird den Kunden weltweit Anfang des vierten Quartals 2026 zur Verfügung stehen.

Informationen zu Circana

Circana ist ein führender Anbieter von Technologie, KI und Daten für Unternehmen aus dem Bereich schnelllebiger Konsumgüter, Hersteller langlebiger Güter sowie Einzelhändler, die ihre Geschäftsabläufe optimieren möchten. Mit den prädiktiven Analysen und Technologien von Circana können Kunden ihren Marktanteil messen, das zugrunde liegende Verbraucherverhalten verstehen, das ihn bestimmt, und ihr Wachstum beschleunigen. Die Technologieplattform Liquid Data® von Circana basiert auf einem umfangreichen, hochwertigen Datensatz und intelligenten Algorithmen, die unter Nutzung von sechs Jahrzehnten Branchenfachkenntnis trainiert wurden. Mit Circana können Kunden sofort Maßnahmen ergreifen, um ihre Wachstumsstrategien in einer zunehmend komplexen, schnelllebigen und sich ständig wandelnden Wirtschaft zukunftssicher zu gestalten und weiterzuentwickeln. Weitere Informationen finden Sie auf circana.com.

Pressekontakt bei Circana

Shelley Hughes

E-Mail: shelley.hughes@circana.com

312-731-1782

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.