CNTE stellt auf der Intersolar Europe 2026 das neue flüssigkeitsgekühlte STAR H-MAX C&I-ESS vor

23.06.2026

MÜNCHEN, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Auf der The smarter E Europe / Intersolar Europe 2026 stellte Contemporary Nebula Technology Energy (CNTE) offiziell sein flüssigkeitsgekühltes STAR H-MAX C&I-Energiespeichersystem der neuen Generation für den gewerblichen und industriellen Einsatz vor und erweiterte damit sein flexibles MWh+-Energiespeicherportfolio für globale Märkte.

CNTE STAR-H MAX

Besucher können die neue Lösung vom 23. bis 25. Juni auf der Messe in München am Stand C2.450 von CNTE kennenlernen.

Der STAR H-MAX wurde speziell für die sich wandelnden Energieanforderungen im gewerblichen und industriellen Bereich entwickelt und integriert 220 kW Leistung und 440 kWh Speicherkapazität in einer kompakten All-in-One-Außenarchitektur. Damit unterstützt er Kunden bei der Peak-Valley-Arbitrage, der Notstromversorgung und dem netzinteraktiven Energiemanagement.

Das System basiert auf CATL-LFP-Batteriezellen mit einer Kapazität von 530 Ah und bietet eine Lebensdauer von über 10 000 Zyklen. Es unterstützt sowohl 0,5P- als auch 0,25P-Konfigurationen, sodass Anwender in verschiedenen Betriebsszenarien flexibel zwischen hoher Leistungsabgabe und Energieversorgung über längere Zeiträume abwägen können.

Der STAR H-MAX verfügt über einen transformatorlosen Aufbau mit direkter Lastintegration für C&I-Anwendungen, wodurch sich Installationsaufwand, Bereitstellungskosten und Platzbedarf erheblich reduzieren lassen. Jede Einheit belegt nur 2,03 m² und ermöglicht zugleich eine parallele Erweiterung auf bis zu 4,4 MWh, wodurch sie sich für Fabriken, Industrieparks und dezentrale Energieprojekte eignet.

Um einen stabilen Betrieb in unterschiedlichen Umgebungen zu gewährleisten, verfügt das System über eine intelligente KI-basierte Temperaturregelung, unterstützt Betriebstemperaturen von −25 °C bis 55 °C und sorgt für ein präzises Wärmemanagement mit Temperaturunterschieden zwischen den Zellen von maximal 3 °C. Das Produkt arbeitet zudem mit einem Geräuschpegel von nur 65 dB, sodass es auch in geräuschsensiblen Umgebungen eingesetzt werden kann.

Für eine resiliente Energieversorgung und fortschrittliche Netzdienste unterstützt STAR H-MAX dank STS-Technologie einen nahtlosen Wechsel zwischen Netz- und Inselbetrieb und bietet auf Systemebene schnelle Reaktionszeiten von unter 250 ms bei der Frequenzregelung für Anwendungen wie aFRR, mFRR und FCR.

Das Produkt verfügt über mehrere internationale Zertifizierungen, darunter IEC 62619, IEC 63056, IEC 60730-1, IEC 62477-1, IEC 61000-6-2 und IEC 61000-6-4 sowie UN38.3, und ist in 45 Ländern in Europa, Afrika sowie Asien für den Netzanschluss zertifiziert.

Informationen zu CNTE

CNTE, ein Unternehmen, in das CATL investiert hat, ist auf integrierte Energiespeicherlösungen spezialisiert und bietet Forschung und Entwicklung, intelligente Fertigung, weltweiten Vertrieb sowie lokalen Service. Dank strenger Qualitätskontrolle und standardisierter Bereitstellung bietet CNTE besonders sichere und hocheffiziente Systeme, die die globale Energiewende vorantreiben.

Weitere Informationen finden Sie auf: Offizielle Website von CNTE

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/cnte-stellt-auf-der-intersolar-europe-2026-das-neue-flussigkeitsgekuhlte-star-h-max-ci-ess-vor-302805234.html

Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.