OSAKA, Japan, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der Geschäftsbereich „High Performance Polymers" (HPPs) der Daicel Corporation (ehemals Polyplastics Co., Ltd.), ein weltweit führender Anbieter von technischen Kunststoffen, hat bekannt gegeben, dass sein DURAST® POM-Feinpulver für den Einsatz in einem innovativen Schmiermittel in Stiftform des japanischen Herstellers Maia Co. Ltd. ausgewählt wurde. Dieses bahnbrechende Festschmiermittel nutzt das neu eingeführte DURAST® POM-Feinpulver, behebt Probleme wie Tropfen, Verspritzen und Materialverlust durch zu starken Auftrag und verändert Wartungsprozesse damit grundlegend.
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Maias einzigartige Fertigungstechnologie mit der Bezeichnung Sol-Mid™ ergibt ein Produkt, das üblicherweise in einem stiftförmigen Behälter verpackt wird und sich auch in kundenspezifische Formen bringen lässt, um Kundenanforderungen zu erfüllen. Die Leistungsfähigkeit von Sol-Mid™ beruht auf den chemischen Eigenschaften von DURAST® POM. Dieses Produkt entsteht durch Mischen von ultrahochmolekularem Polyethylen (UHMW-PE) mit Schmierfett. DURAST® POM dient als Zwischenschicht zwischen PE und Schmierfett und spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Kompatibilität.
Bei der Stiftform besteht anders als bei Flüssigkeiten keine Gefahr des Auslaufens, und da das Produkt leicht zu transportieren ist, bietet es bei der Wartung von Bürogeräten und Industriemaschinen vor Ort mehr Komfort. Bei der Wartung von Bürogeräten lässt sich der Verbrauch von herkömmlichem Wartungsöl um etwa 80 % reduzieren.
Bisher war es äußerst schwierig, Standardkunststoffe mit herkömmlichen Mahlverfahren zu einem gleichmäßigen Pulver zu verarbeiten. Daicel bewältigte diese Herausforderung durch die Entwicklung eines firmeneigenen Herstellungsverfahrens für DURAST® POM, das sich durch eine besondere Form sowie eine kontrollierte, feine und enge Partikelgrößenverteilung auszeichnet.
Für diese Lösung in Stiftform auf Basis von DURAST® POM ist eine breite Markteinführung geplant, die auf Wartungsanwendungen bei großen Bürogeräteherstellern sowie auf industrielle Bereiche wie die Reparatur von Industriemaschinen, Fahrradwartung und Fördersysteme ausgerichtet ist.
Weitere Informationen finden Sie auf: https://hpps.daicel.com/global/s/ourapproach/a5nRB000004Rt2vYAC/261?language=en_US
Informationen zum Geschäftsbereich High Performance Polymers der Daicel Corporation: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202606080534-O1-pu6X2g4H.pdf
DURAST® ist eine eingetragene Marke der Daicel Corporation in Japan und anderen Ländern.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.