Während Führungskräfte aus der Konsumgüter- und Einzelhandelsbranche nach praktischen Antworten auf die wirtschaftlichen Herausforderungen der letzten Meile suchen, kommt Neolix mit einer nachweislichen Erfolgsbilanz im kommerziellen Bereich auf den Markt
WIEN und FRANKFURT, Deutschland, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Kosten für die Zustellung auf der letzten Meile steigen europaweit weiter an und setzen Einzelhändler sowie Logistikdienstleister zunehmend unter Druck. Gleichzeitig hält der Arbeitskräftemangel an, während die Erwartungen der Verbraucher an schnellere und zuverlässigere Lieferungen weiter steigen.
Vor diesem Hintergrund treibt Neolix, ein führendes Unternehmen im Bereich der autonomen Logistik der Stufe 4, sein Engagement in Europa voran und stellt den führenden Unternehmen aus den Bereichen Konsumgüter, Einzelhandel und Logistik in der gesamten Region seine Erfahrung aus dem Betrieb einer der weltweit größten kommerziellen Flotten für autonome Lieferungen zur Verfügung.
Am 24. Juni nahm Will Zhao, Executive President von Neolix, an einer Podiumsdiskussion auf dem Global Summit 2026 des Consumer Goods Forum (CGF) in Wien teil, bei dem Führungskräfte globaler FMCG- und Einzelhandelsunternehmen zusammenkamen, um über die Zukunft der Konsumgüterbranche zu diskutieren, darunter deren Lieferketten, betriebliche Effizienz und die Erfüllung von Verbrauchererwartungen. Am selben Tag präsentierte Neolix sein Flaggschiffprodukt RoboVan auf der EUROBIKE 2026 in Frankfurt.
„Indem wir uns auf die autonome Zustellung sowohl auf der letzten Meile als auch auf der mittleren Meile konzentrieren – wo der Großteil der Logistikkosten für Konsumgüter anfällt –, optimieren wir die Wirtschaftlichkeit der Lieferkette", erklärte Zhao den CGF-Delegierten. „Im großen Maßstab entsteht dadurch eine kontinuierliche Feedbackschleife: Jeder zusätzliche Kilometer im realen Betrieb verbessert das zugrunde liegende KI-System, was wiederum die operative Leistung steigert und zu mehr Effizienz, Konsistenz und Ausfallsicherheit führt."

Neolix bringt in diese Diskussion umfangreiche Erfahrungen mit dem kommerziellen Einsatz ein. Das Unternehmen hat 21.000 autonome Lieferfahrzeuge in mehr als 15 Ländern im Einsatz und insgesamt über 170 Millionen Kilometer im autonomen Fahrbetrieb zurückgelegt, was es zu einer der weltweit größten kommerziellen Flotten für autonome Logistik macht. Über seine globale Präsenz hinaus hat Neolix groß angelegte Einsätze in mehreren Städten realisiert, wobei die größte Flotte in einer einzelnen Stadt mehr als 2.000 Fahrzeuge umfasst.
Bewältigung einer wachsenden Herausforderung für die europäische Einzelhandelslogistik
Für die Konsumgüterindustrie bleibt die letzte Meile der teuerste und am wenigsten vorhersehbare Abschnitt. Die Arbeitskosten steigen. Lieferfenster lassen sich immer schwerer garantieren. Mit dem Wachstum des E-Commerce-Volumens verstärkt sich der Druck auf die Fulfillment-Abläufe.
Diese Herausforderungen veranlassen Einzelhändler und Logistikunternehmen dazu, Technologien zu erkunden, die die Effizienz steigern können, ohne die Servicequalität zu beeinträchtigen.
Die autonomen Lieferfahrzeuge von Neolix sind darauf ausgelegt, Logistikabläufe sowohl im „Middle-Mile"- als auch im „Last-Mile"-Bereich zu unterstützen und Kunden dabei zu helfen, die betriebliche Effizienz zu steigern, die Servicezeiten zu verlängern und die Lieferkosten zu senken. Die Fahrzeuge können rund um die Uhr im Einsatz sein und sind so konzipiert, dass sie unter einer Vielzahl von Wetter- und Verkehrsbedingungen zuverlässig funktionieren.
Anstatt sich auf hochauflösende Karten zu verlassen, basiert das autonome Fahrsystem des Unternehmens auf einer kartenlosen Architektur, die auf dem firmeneigenen Neolix-VA-Grundmodell für visuelle Aktionen basiert. Dieser Ansatz ermöglicht einen schnelleren Einsatz in neuen Betriebsumgebungen und lässt das System gleichzeitig durch reale Betriebsdaten kontinuierlich lernen und sich verbessern.
„Der Wert der Autonomie lässt sich letztlich auf Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit zurückführen", sagte Zhao. „Einzelhändler benötigen Lösungen, die sich in bestehende Abläufe integrieren lassen, sich an lokale Gegebenheiten anpassen und im Laufe der Zeit messbare Effizienzsteigerungen erzielen."

Aufbau einer langfristigen Präsenz in Europa
Die europäische Expansionsstrategie von Neolix basiert auf Lokalisierung, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und dem Aufbau von Partnerschaften.
Das Unternehmen verfügt über die deutsche TÜV-Rheinland-Zertifizierung und die europäische E-MARK-Konformität, was eine Grundlage für die kommerzielle Tätigkeit in mehreren europäischen Märkten bildet. Neolix hat zudem Partnernetzwerke aufgebaut, die sich über Deutschland, Portugal, Dänemark, Frankreich, Schweden, die Schweiz, Spanien und Belgien erstrecken.
Um die Compliance-Anforderungen von Unternehmenskunden zu unterstützen, arbeitet das Unternehmen mit globalen Anbietern von Cloud-Infrastrukturen zusammen, um marktspezifische Anforderungen an die Datenresidenz und Datenverwaltung zu erfüllen.
Anfang dieses Jahres gab Neolix eine strategische Allianz mit Caetano Mobility bekannt, einem Teil der portugiesischen Salvador-Caetano-Gruppe, durch die die autonomen Logistikfähigkeiten von Neolix mit dem regionalen Ingenieurs-Know-how und dem Mobilitäts-Ökosystem der Gruppe kombiniert werden.
„Europa hat einige der weltweit fortschrittlichsten Mobilitätssysteme für Passagiere aufgebaut", sagte Zhao. „Wir glauben, dass die nächste Chance darin liegt, eine ebenso intelligente Infrastruktur für den Gütertransport aufzubauen."
Sowohl auf der CGF als auch auf der EUROBIKE hat sich die Branchendiskussion über die Frage hinausbewegt, ob autonome Lieferungen technisch machbar sind. Die Fragen drehen sich nun um Zeitpläne für die Einführung, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und die Wirtschaftlichkeit pro Einheit.
Für Neolix wird sich die nächste Wachstumsphase in Europa darauf konzentrieren, groß angelegte kommerzielle Erfahrungen in lokalisierte Einführungsprogramme mit regionalen Partnern umzusetzen, Betriebsmodelle an die lokale Infrastruktur und das regulatorische Umfeld anzupassen und gleichzeitig die vor Ort erforderlichen Kapazitäten für eine groß angelegte Einführung aufzubauen.
Informationen zu Neolix
Neolix ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der autonomen Logistik der Stufe 4, mit mehr als 21.000 eigenen RoboVans, die in über 300 Städten in mehr als 15 Ländern im Einsatz sind, und mehr als 170 Millionen zurückgelegten autonomen Kilometern. Mit einer der weltweit größten kommerziellen Flotten für autonome Lieferungen integriert Neolix physische KI in die Infrastruktur des täglichen Einzelhandels und der Logistik.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.