Das ENGWE O20 Boost setzt neue Maßstäbe bei der Leistung von Klapp-E-Bikes - und das zu weniger als der Hälfte des Preises von Premium-Modellen

22.06.2026

BERLIN, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die weltweit tätige Elektromobilitätsmarke ENGWE gab heute die Markteinführung des O20 Boost bekannt, ein faltbares E-Bike, das eine seit langem bestehende Einschränkung in dieser Produktkategorie beseitigen soll: den Kompromiss zwischen Portabilität und Leistung.

O20 Boost

Klappbare E-Bikes wurden bisher stets als Kompromisslösung definiert. Sie legen Wert auf Kompaktheit, auch wenn dies auf Kosten von Fahrkomfort, Reichweite und Leistung geht. Leistungsorientierte E-Bikes überwinden diese Einschränkungen, gehen dabei jedoch zu Lasten der Transportfähigkeit. Das O20 Boost soll diese Lücke schließen, indem es ein vollwertiges Fahrsystem im Klappformat auf den Markt bringt.

Das als kompromisslose Full-Performance-Faltrad-E-Bike positionierte O20 Boost erweitert das städtische Mobilitätsangebot von ENGWE, indem es Komfort, Federungsleistung und Antriebsleistung in einer Kategorie verbessert, die bislang eher durch funktionale Einschränkungen als durch Leistungsfähigkeit geprägt war.

In der Kategorie der Klapp-E-Bikes legen die meisten derzeit erhältlichen Modelle den Schwerpunkt auf Effizienz im Stadtverkehr, ein leichtes Design und Praktikabilität. Das O20 Boost verfolgt einen leistungsorientierten Ansatz bei gleichbleibender Bauform und bietet eine höhere Leistung, mehr Komfort und eine größere Reichweite im Alltag – und das zu weniger als der Hälfte des Preises von Premium-Klappfahrrädern.

Das O20 Boost ist ab 1.099 EUR erhältlich (vorher 1.299 EUR) . Vom 22. Juni bis zum 6. Juli gibt es ein zeitlich begrenztes Einführungsangebot, das Zubehör im Paket beinhaltet:.

Hauptmerkmale

  • 50-mm-Vorderradaufhängung und pannensichere Reifen mit einer Breite von 2,215 Zoll für verbesserten Fahrkomfort
  • AirTag-kompatibles Diebstahlschutz-Aufbewahrungssystem zur Ortung und zum Schutz
  • Bis zu 140 km Reichweite, angetrieben von einem 720-Wh-Akku von LG mit BMS
  • Antriebssystem mit hohem Drehmoment von 75 Nm für den Einsatz im Stadtverkehr und in unterschiedlichem Gelände
  • 4A Schnellladesystem mit einer Ladezeit von etwa 3,5 Stunden bis zur vollständigen Aufladung
  • Pedalunterstützungssystem mit Drehmomentsensor für eine gleichmäßigere Leistungsentfaltung
  • Verstärkte Rahmenkonstruktion, optimiert für den täglichen Gebrauch und praktisches Zusammenklappen

„Das O20 Boost spiegelt einen strukturellen Wandel in den Erwartungen wider, die Fahrer heute an faltbare E-Bikes haben", sagte ein Sprecher von ENGWE.

„Mit dem O20 Boost widerlegen wir die Vorstellung, dass ein klappbares Design zwangsläufig auf Kosten der Leistung geht."

Informationen zu ENGWE

ENGWE ist ein im Jahr 2014 gegründete, weltweit tätige Marke für Elektromobilität, die sich auf E-Bikes und E-Scooter für den Stadt- und Freizeitgebrauch spezialisiert hat. Das Unternehmen bedient über 5 Millionen Fahrradfahrer in mehr als 40 Ländern und Regionen. Dank eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sowie integrierter Fertigungskapazitäten steuert ENGWE den gesamten Prozess von der Entwicklung bis zum weltweiten Vertrieb und bietet praktische Mobilitätslösungen für den täglichen Weg zur Arbeit.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von ENGWE.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.