NEW YORK, LONDON und VALENCIA, Spanien, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Datamaran, der Anbieter von KI-gestützter Risiko- und Governance-Software, gab heute die Ernennung von Marlies Gevaert zur kaufmännischen Leiterin bekannt. Von der Niederlassung des Unternehmens in Valencia aus wird Gevaert eines von zwei neu gebildeten Go-to-Market-Teams (GTM) leiten. Diese sind Teil einer umfassenderen Umstellung auf ein stärker kundenorientiertes, segmentbasiertes Betriebsmodell, das darauf abzielt, den Fokus des Unternehmens auf schnell wachsende Segmente zu schärfen.
Als kaufmännische Leiterin wird Gevaert eng mit den Kompetenzzentren in den Bereichen Kundenerfolg, Enablement und Geschäftsentwicklung zusammenarbeiten, um die derzeitige Dynamik in kommerzielle Erfolge umzusetzen.
Eine Karriere an der Schnittstelle von Regulierung und Umsatz
Gevaert bringt mehr als 16 Jahre Erfahrung mit, in denen sie die Bereiche Nachhaltigkeit, Regulierung, Politik und Markteinführungsstrategien miteinander verbunden hat. Sie wechselt von Greenomy zu Datamaran, das seit 2025 zu Position Green gehört. Dort war sie über vier Jahre lang für den Ausbau der kommerziellen Aktivitäten des Unternehmens verantwortlich, zuletzt als Geschäftsführerin für den Benelux-Markt.
Bevor sie bei Greenomy tätig wurde, war Gevaert fast sechs Jahre lang bei EDICOM beschäftigt, einem führenden SaaS-Anbieter für elektronische Rechnungsstellung und Umsatzsteuer-Compliance. Dort baute sie das erste Vertriebsteam des Unternehmens für die Benelux-Länder auf und baute es aus und leitete den beratungsorientierten Vertrieb für Fortune 500-Kunden, die sich mit globalen Compliance-Vorschriften auseinandersetzen mussten. Zu Beginn ihrer Karriere war sie im Bereich der Nachhaltigkeitspolitik und der Industrieregulierung tätig, unter anderem als EU-Politikberaterin und Politikkoordinatorin im Europäischen Parlament sowie als Politikberaterin für internationale Wirtschaft beim flämischen Außenministerium.
Einstieg bei Datamaran an einem Wendepunkt
„„Marlies hat ihre Karriere auf beiden Seiten des Tisches verbracht – sowohl in der EU-Politikgestaltung als auch in den kommerziellen Bereichen, die Regulierung in geschäftlichen Mehrwert umsetzen ", sagte Nick Geurds, Chief Revenue Officer bei Datamaran. „Genau diese Kombination ist es, was unsere Kunden derzeit brauchen: jemanden, der den Druck versteht, unter dem sie stehen, und der weiß, wie man ein Team aufbaut, um dieses Problem zu lösen. Da wir auf eine segmentorientierte Pod-Struktur umstellen, ist Marlies genau die Art von Führungskraft im kaufmännischen Bereich, die wir brauchen, um dieses Segment voranzutreiben."
„Ich habe meine berufliche Laufbahn damit verbracht, Unternehmen dabei zu helfen, ESG und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften nicht als Belastung, sondern als Quelle echten geschäftlichen Mehrwerts zu betrachten, und der KI-gestützte Governance-Ansatz von Datamaran ist eine natürliche Erweiterung dieser Mission", sagte Gevaert. „Das regulatorische Umfeld, in dem unsere Kunden tätig sind, entwickelt sich ständig weiter, und Unternehmen brauchen Partner, die mit ihnen Schritt halten können. Ich freue mich darauf, das hier aufzubauen."
Kontakt: Helen Skeen, Director of Communications and Insights: helen.skeen@datamaran.com
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Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.