Den nächsten Horizont gestalten, die nächste Reise ermöglichen: FAW TRUCKS steht im Rampenlicht auf der IAA TRANSPORTATION 2026

16.09.2026

HANNOVER, Deutschland, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Am Morgen des 14. September (Ortszeit) wurde die 72. IAA TRANSPORTATION auf dem Messegelände in Hannover eröffnet. Unter dem Motto „Engineering the Next Horizon, Delivering the Next Journey" präsentierte FAW TRUCKS fünf komplette Fahrzeuge und neun zentrale Antriebsstrangsysteme in vier Ausstellungsbereichen – „Low Carbon", „Zero Carbon", „Ecosystem" und „Future" – und vermittelte damit einen umfassenden Überblick über seine ganzheitliche Antriebsstrategie und seine Kompetenzen im Bereich intelligenter Technologien.

Im weiteren Verlauf des Vormittags präsentierte FAW TRUCKS den TL.X Visionary Concept Truck als Weltpremiere. Das mit Blick auf das Jahr 2036 entwickelte Konzept basiert auf drei zentralen Schwerpunkten: Wiederbelebung traditioneller Werte, individuelle Anpassung und Fahrzeugintelligenz. Es sorgt für bahnbrechende Fortschritte in den Bereichen modulare Raumgestaltung, Kompatibilität mit verschiedenen Antriebssträngen, Full-Stack-Intelligenz und weiteren Bereichen. FAW TRUCKS erklärte, dass der TL.X als offene, gemeinsame Technologie-Ökosystem-Plattform dienen werde, um gemeinsam mit Branchenpartnern weltweit neue Formen von Nutzfahrzeugen der nächsten Generation zu erforschen. Mehr als 200 Händler, Zulieferer, wichtige Kunden und Medienvertreter aus aller Welt nahmen an der Enthüllung teil.

An diesem Nachmittag veranstaltete FAW TRUCKS an seinem Stand eine Produktvorführung des CORTRON CS. Der CORTRON CS basiert auf der Plattform für Schwerlast-Lkw der siebten Generation von FAW TRUCKS und soll nun auf den europäischen Markt kommen. Zu sehen waren zwei Dieseltraktoren – der CS600 und der CS600 XXL – sowie der batteriebetriebene Elektrotraktor CS925. Europäische unabhängige Prüfstellen und Partner aus der Industrie haben die Produktfunktionen der Modelle fachlich validiert.

FAW TRUCKS präsentierte auf der diesjährigen Messe eine bewährte Palette von Serienfahrzeugen, die fünf wichtige Antriebstechnologien abdecken: Diesel, Erdgas, Hybrid, batterieelektrisch und Wasserstoff. Das Portfolio deckt die gesamte Bandbreite der Fahrzeugkategorien ab – darunter Sattelzugmaschinen, Lkw mit starrem Aufbau, Kipper und Spezialfahrzeuge – und wird so den vielfältigen betrieblichen Anforderungen der europäischen Kunden gerecht.

Auch in Zukunft wird sich FAW TRUCKS weiterhin konsequent seiner strategischen Ausrichtung „Tech-Driven FAW TRUCKS, Green FAW TRUCKS und Global FAW TRUCKS" fest an seiner strategischen Ausrichtung festhalten, den Übergang hin zur Bereitstellung integrierter Ökosystemlösungen beschleunigen und gemeinsam mit Partnern weltweit ein neues globales Nutzfahrzeug-Ökosystem aufbauen, das kohlenstoffarm, intelligent und offen für gemeinsamen Erfolg ist – und so mit chinesischen Lösungen und der Stärke von FAW TRUCKS zum Fortschritt der globalen Nutzfahrzeugindustrie beitragen.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.