TORONTO, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- CanDeal Data & Analytics („DNA"), ein führender Anbieter von Lösungen für Daten aus dem kanadischen außerbörslichen Finanzmarkt, freut sich, eine mehrjährige Vereinbarung mit der Bank of Canada über den Zugang zum CanDeal DNA Reference Pricing-Dienst bekannt zu geben. Die Bank of Canada wird den CanDeal DNA Reference Pricing-Dienst für operative Tätigkeiten, Marktanalysen, Forschungszwecke, die Entwicklung von Strategien sowie das Risikomanagement nutzen. CanDeal DNA hat sich zudem bereit erklärt, die Renditen der Referenzanleihen der kanadischen Regierung auf der Website der Bank of Canada zu veröffentlichen.
„Die Bank of Canada hat eine Vereinbarung geschlossen, um umfassende Kursdaten für auf kanadische Dollar lautende festverzinsliche Wertpapiere von CanDeal DNA zu beziehen. Diese Daten werden die Geldpolitik der Bank sowie ihre Aufgaben im Bereich des Finanzsystems und der Mittelverwaltung unterstützen. Insbesondere werden sie im Zusammenhang mit dem Canadian Collateral Management Service (CCMS) genutzt. Die Nutzung des CCMS-Dreiparteien-Dienstes durch die Bank wird die Effizienz und Skalierbarkeit ihrer Sicherheitenverwaltung und ihrer Maßnahmen zur Liquiditätsversorgung verbessern, insbesondere in Zeiten starker marktweiter Belastungen", erklärte Phillipe Muller, Senior Director der Abteilung „Markets and Banking" der Bank of Canada.
„Wir freuen uns sehr, dass die Bank of Canada bei ihrer Arbeit unser gesamtes Spektrum an CanDeal-DNA-Preisinformationen nutzen wird. Die Entscheidung der Bank stellt eine wichtige Partnerschaft und einen Meilenstein für unser Unternehmen sowie für Kanada dar. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass unser kontinuierliches Engagement in der Branche – mit dem Ziel, den Bedürfnissen des heimischen Marktes gerecht zu werden und an Brancheninitiativen teilzunehmen – dazu beiträgt, das Vertrauen in die kanadischen Kapitalmärkte weiter zu stärken", sagte Andre Craig, President von CanDeal DNA. „Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit der Bank of Canada fortzusetzen und zu Initiativen beizutragen, die die Effizienz, Widerstandsfähigkeit und Transparenz der kanadischen Finanzmärkte stärken."
ÜBER DIE CANDEAL GROUP
Die CanDeal Group wurde 2001 in Toronto, Kanada, gegründet und ist ein führender kanadischer Anbieter von elektronischen Handelsplattformen und Datendiensten für auf kanadische Dollar lautende Schuldverschreibungen und Derivate. Der Geschäftsbereich CanDeal Markets bietet Zugang zu einem umfangreichen Liquiditätspool für kanadische Staatsanleihen, Anleihen von staatlichen Einrichtungen, Provinzanleihen und Unternehmensanleihen sowie für Geldmarktinstrumente und Zinsswaps. CanDeal DNA stellt Marktteilnehmern, Vertriebskanälen und Lösungsanbietern umfassende und präzise, von Händlern stammende OTC-Daten für Preisgestaltung, Analysen und Referenzdaten zur Verfügung. CanDeal Benchmark Solutions ist ein unabhängiger Geschäftsbereich, der den Term CORRA, Kanadas Referenzzinssatz, verwaltet. CanDeal Solutions bietet gemeinsame Dienstleistungen für den kanadischen Markt an.
Zu den Anteilseignern von CanDeal zählen BMO Nesbitt Burns, CIBC World Markets, National Bank Financial, RBC Capital Markets, Scotia Capital, TD Securities und TSX. Besuchen Sie https://candeal.com.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.