Die Yili Group präsentiert Innovationen im Molkereibereich und die Entwicklung funktioneller Produkte auf dem 19. Global Dairy Congress

30.06.2026

CAMBRIDGE, England, 28. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vom 17. bis 18. Juni fand in Barcelona (Spanien) der 19. Global Dairy Congress unter dem Motto „Fit for Purpose" statt, der führende Vertreter der Milchwirtschaft aus der ganzen Welt zusammenbrachte. Am Eröffnungstag hielt Dr. Ignatius Szeto, Vice President der Yili Group, im Rahmen der Sitzung zur Branchenführerschaft eine Grundsatzrede mit dem Titel „Schaffung von Chancen für hochwertige funktionelle Produkte". Bei seinem zehnten Auftritt auf der Kongressbühne konzentrierte sich Yili in seiner Präsentation auf hochwertige Ernährungs- und Gesundheitslösungen und beleuchtete dabei neue Möglichkeiten für die innovative Entwicklung funktioneller Milchprodukte.

Dr. Szeto delivers a keynote speech at the 2026 Global Dairy Congress

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion betonte Dr. Szeto: „Präzisionsernährung ist der nächste entscheidende Wachstumsmotor für Innovationen im Milchproduktesektor. Fortschritte in der Milchverarbeitungstechnologie haben es ermöglicht, funktionelle Produkte zu entwickeln, die auf spezifische demografische Merkmale und gesundheitliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Gleichzeitig verleihen die natürlichen ernährungsphysiologischen Vorteile von Milchprodukten diesem Sektor ein immenses Wachstumspotenzial."

Im Rahmen des Kongresses hielt Dr. Szeto zudem einen Vortrag mit dem Titel „Ziegenmilch: Verdauungs- und Resorptionsmerkmale sowie präziser Nährwert für die ganze Familie", in dem er einen umfassenden Überblick über die neuesten Innovationen von Yili im Bereich Ziegenmilch gab und damit ausgefeilte Ansätze für die Ernährungsgesundheit der ganzen Familie aufzeigte.

Yili Honored with multiple World Dairy Innovation Awards

Ein großes Highlight des Kongresses war die offizielle Bekanntgabe der World Dairy Innovation Awards 2026. Dank seiner Spitzentechnologie und marktorientierten Innovationen wurde Yili mit zwei Winner-Titeln sowie zehn „Finalist"- und sieben „Commended"-Auszeichnungen geehrt. Insbesondere wurde der probiotische „Changqing Lemon & Oat Popping Beads Probiotic Yogurt" als bester Joghurt ausgezeichnet, während der „Hulunbuir Strain Milk Skin Yogurt" von Gonglao als bestes handwerklich hergestelltes Produkt gewürdigt wurde. Die ausgezeichneten Produkte deckten verschiedene Kategorien ab, darunter Ernährung für Erwachsene, Trinkmilch, Speiseeis, Milchpulver und Sahne. Damit wurde Yili bereits im siebten Jahr in Folge bei dieser renommierten Veranstaltung geehrt.

Richard Hall, Vorsitzender des Global Dairy Congress, lobte Yili für seine bemerkenswerte Fähigkeit, trotz wachsender Herausforderungen in der Branche Jahr für Jahr preisgekrönte Innovationen zu liefern. Er betonte, dass der chinesische Milchsektor mittlerweile an der Spitze der globalen Innovation stehe, und wies darauf hin, dass Yili durch seine kontinuierlichen technologischen Fortschritte und sein präzises Verständnis der Verbraucherbedürfnisse zu einer entscheidenden Triebkraft für die Branche weltweit geworden sei.

Abseits der Hauptbühne präsentierte Yili an seinem Messestand ein umfangreiches Produktangebot, das auf vielfältige und hochspezialisierte Gesundheitsbedürfnisse zugeschnitten ist, darunter Blutzuckerkontrolle, Knochengesundheit, Herz-Kreislauf-Gesundheit, Magen-Darm-Ernährung für die ganze Familie sowie Immunität bei sportlicher Betätigung. Diese Angebote stießen bei den anwesenden Experten auf große Aufmerksamkeit und Lob.

Im Laufe der Jahre hat Yili konsequent einen verbraucherorientierten Ansatz verfolgt und präzise Einblicke in die Verbraucherbedürfnisse genutzt, um ein umfassendes Portfolio an Gesundheitsprodukten aufzubauen, das alle Bevölkerungsgruppen, Lebensphasen und Konsumszenarien abdeckt. Laut dem jüngsten Finanzbericht stieg der Umsatzanteil der neuen Produkte von Yili 2025 auf 16,4 % und dient damit als wichtiger Motor für das qualitativ hochwertige Wachstum des Unternehmens.

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.