Elevate For More: Astronergy stellt auf der Intersolar Europe 2026 das Modell ASTRO N7s 3.0 vor

26.06.2026

BERLIN, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Astronergy hat auf der Intersolar Europe 2026 erstmals offiziell sein neuestes Flaggschiff-Solarmodul für Privathaushalte, das ASTRO N7s 3.0, vorgestellt und damit sein anhaltendes Engagement für die Weiterentwicklung hocheffizienter PV-Technologien für Privathaushalte unter Beweis gestellt.

ASTRO N7s 3.0 nutzt größere Wafer in Kombination mit Half-Cut-Zellen und hochdichten Verkapselungstechnologien, um die Ausnutzung des Zellzwischenraums zu maximieren, die aktive Fläche zu vergrößern und den Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung weiter zu steigern.

Der ASTRO N7s 3.0 basiert auf der neuesten TOPCon 5.0-Zelltechnologie von Astronergy und vereint verschiedene Innovationen, darunter ASP, PF, SNOP, eine optimierte Emitterpassivierung sowie eine Wasserstoffpassivierung. Diese Fortschritte verbessern die Passivierungsleistung, die Lichtabsorption und die bifaziale Energieerzeugung. Im Vergleich zu 455-W-SMBB-Modulen kann das ASTRO N7s 3.0 jährlich zusätzlich 440 kWh Ökostrom erzeugen – das entspricht bei normaler monatlicher Nutzung dem Energiebedarf für beispielsweise 9 Waschmaschinengänge, 17 Geschirrspülergänge und 73 Stunden Fernsehzeit.

Dank einer flexiblen Verbindungstechnologie mit hoher Dichte und geringer Belastung zeichnet sich das Modul durch ein nahtloses Design mit einer größeren aktiven Fläche aus, wodurch die Stromaufnahme verbessert und die Energieausbeute gesteigert wird. Zudem sorgt die Technologie für eine gleichmäßigere Spannungsverteilung und verringert das Risiko von Mikrorissen erheblich.

Eine weitere Optimierung der Zellverbinder stärkt die Verbindung zwischen den Kupferbändern und den Zellen und trägt so zu einer höheren langfristigen Modulzuverlässigkeit bei, da die Verkapselungsmaterialien die überlappenden Bereiche vollständig ausfüllen können.

Über die Leistung hinaus wurde ASTRO N7s 3.0 entwickelt, um der wachsenden Nachfrage nach ästhetisch ansprechenden Solaranlagen auf Wohnhausdächern gerecht zu werden. Mit seinem komplett schwarzen Erscheinungsbild, dem 20BB-Design, ästhetisch ansprechendem Glas, einer schwarzen Lichtumlenkfolie (LRF-B) und keinen sichtbaren PAD-Punkten fügt sich das Modul nahtlos in eine moderne Dacharchitektur ein.

Das Modul bietet zudem praktische Vorteile bei der Installation. Dank seiner leichten und kompakten Bauweise lässt es sich von einer Person transportieren und installieren, wodurch es sich hervorragend für Wohnhausdächer mit begrenzter Installationsfläche eignet.

Um auch in unterschiedlichen Umgebungen eine zuverlässige Leistung zu gewährleisten, bietet das ASTRO N7s 3.0 eine verbesserte Beständigkeit gegen feuchte Hitze, eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit sowie einen bestätigten Salznebel-Schutz. Außerdem hat es den 35-mm-Hageltest bestanden und weist eine mechanische Belastbarkeit von +6000 Pa/-4000 Pa auf.

Mit einer 25-jährigen Produktgarantie und einer 30-jährigen linearen Leistungsgarantie begrenzt das ASTRO N7s 3.0 den Leistungsverlust im ersten Jahr auf ≤1 % und den jährlichen Leistungsverlust danach auf ≤0,4 %, wodurch eine langfristige Energieausbeute gewährleistet wird.

Das ASTRO N7s 3.0 wird in einem Niedrigtemperaturverfahren ohne VOC-Emissionen und mit reduziertem Energieverbrauch hergestellt und unterstreicht damit das Engagement von Astronergy für eine nachhaltige Fertigung und eine kohlenstoffarme Zukunft.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3000524/Astronergy.jpg

 

 

 

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.