Engineering the Next Horizon: FAW TRUCKS - Lieferbereit in Hannover

11.09.2026

HANNOVER, Deutschland,/PRNewswire/ -- Die 72. Internationale Automobilausstellung IAA TRANSPORTATION findet vom 14. bis zum 20. September auf dem Messegelände Hannover in Deutschland statt. Unter dem Motto „Engineering the Next Horizon, Delivering the Next Journey" wird FAW TRUCKS mit fünf Fahrzeugmodellen, darunter dem CORTRON CS600, sowie neun Kernbaugruppen einen starken Auftritt hinlegen – und damit auf der globalen Bühne für Nutzfahrzeuge einen Dialog zwischen seinem historischen Erbe und seiner Erkundung der Zukunft eröffnen.

Während der Messe werden die fünf ausgestellten Fahrzeuge gemeinsam den 70-jährigen Weg von FAW TRUCKS von den Anfängen bis zur Branchenführerschaft nachzeichnen. Die Aufstellung umfasst drei CORTRON CS-Sattelzugmaschinen mit Diesel- und batterieelektrischen Antriebsoptionen. Die für den Fernverkehr entwickelte Dieselmodelle verfügen über eine neue Generation von intern entwickelten Kernkomponenten, die den Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge um 15 % senken. Das batterieelektrische Modell basiert auf einer 800-V-Hochspannungsplattform und unterstützt das CCS2-Schnellladen mit zwei Steckern bei bis zu 1.000 A; optional ist ein Megawatt-Ladesystem (MCS) mit einem einzigen Stecker erhältlich. Zudem verfügt es über eine E-Achse mit zwei Motoren und einem maximalen Getriebewirkungsgrad von 94,5 %.

Am Stand werden zudem neun selbst entwickelte Kernbaugruppen präsentiert, darunter die Leistungsdomänen GD300 und ER540. Die Modellpalette deckt verschiedene Energieträger ab – darunter konventionelle Kraftstoffe, batterieelektrischen Antrieb und Wasserstoff – und demonstriert die starken internen Entwicklungskapazitäten von FAW TRUCKS.

Der Stand von FAW TRUCKS befindet sich in Halle 24, Stand B10, und besticht durch ein offenes Design mit vier Themenbereichen: Low Carbon, Zero Carbon, Ecosystem und Future. Diese Bereiche präsentieren jeweils Fortschritte bei der Energieeffizienz und CO₂-Reduzierung für konventionelle Antriebsstränge, das Produktportfolio im Bereich neuer Energien, Lösungen für den gesamten Lebenszyklus sowie Spitzentechnologien für die intelligente Logistik der nächsten Generation. Jedes Ausstellungsstück verfügt über einen eigenen QR-Code, während detaillierte Produktinformationen auch auf einer eigens eingerichteten Microsite verfügbar sind. Durch die Integration der Erlebnisse vor Ort und online erweitert FAW TRUCKS die Ausstellung über die Grenzen von Zeit und Ort hinaus.

Auf der diesjährigen Messe wird FAW TRUCKS gemeinsam mit Partnern wie FAWER, FAWAY, FAWSN, SmartLink und Zhuoyu Technology ausstellen. Gemeinsam werden sie den Wandel von FAW TRUCKS von einem reinen Hersteller zu einem integrierten Lösungsanbieter für „Produkte + Dienstleistungen + Ökosystem" präsentieren und gleichzeitig eine Plattform für eine intensivere Zusammenarbeit mit Kunden und dem gesamten Branchenökosystem weltweit schaffen. Auch in Zukunft wird sich FAW TRUCKS der eigenständigen Technologieentwicklung verschreiben, seine Kernkompetenzen in den Bereichen Multi-Energie-Antriebsstränge und intelligente Konnektivität weiter ausbauen, die globale Reichweite chinesischer Nutzfahrzeuge erweitern und zur qualitativ hochwertigen Entwicklung der globalen Transportbranche beitragen.

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.