Neue Erkenntnisse aus dem „Experiential Marketing Impact Report" (EMIR) deuten darauf hin, dass die Entscheidungen, die Marketingfachleute vor Beginn einer Veranstaltung treffen, möglicherweise den größten Einfluss darauf haben, was nach deren Ende geschieht.
CANNES, Frankreich, 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Der „Experiential Marketing Impact Report" (EMIR) aus dem vergangenen Jahr trug dazu bei, eine Frage zu beantworten, die sich Marketingfachleute schon seit Jahren stellten: Beeinflussen Erfahrungen die Geschäftsergebnisse?
Die Antwort lautete: Ja. Doch damit stellte sich eine noch wichtigere Frage: Wenn Erlebnisse zählen, warum schneiden manche dann so deutlich besser ab als andere?
Die Vorschau „EMIR: The Deeper Dive" startet diese Woche und baut auf Spiros ursprünglichen Forschungsergebnissen auf. Untersucht wird, welche Erlebnisentscheidungen am engsten mit Vertrauen, Fürsprache und Kaufabsicht verbunden sind. Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse aus einer zusätzlichen Umfrage unter 2.000 Teilnehmern von B2B- und B2C-Veranstaltungen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Unterschied zwischen einem guten Erlebnis und einem großartigen Erlebnis möglicherweise weniger mit dem Budget und dem Spektakel zu tun hat, sondern vielmehr mit einer durchdachten Gestaltung.
Zu den ersten Ergebnissen gehören:
„Die meisten Marketingfachleute stellen den Wert von Erlebnismarketing nicht mehr in Frage", sagte Carley Faircloth-Kilmurray, Global Chief Marketing, Strategy & Brand Activations Officer bei Spiro. „Sie fragen sich, wie sie mehr aus den Erfahrungen herausholen können, in die sie bereits investieren. Welche Momente sind wichtig? Was schafft Vertrauen? Was bewirkt, dass jemand vom Beobachter zum Fürsprecher wird? Genau darauf konzentriert sich diese neue Studie."
Für Marken, die unter zunehmendem Druck stehen, Wirkung nachzuweisen, bieten die Ergebnisse praktische Anleitungen dafür, wie sie Erlebnisse gezielter gestalten und fundiertere Investitionsentscheidungen treffen können.
„Es geht hier nicht darum, eine Formel für Kreativität zu entwickeln", sagte Dane Aloe, EVP, Strategy & Measurement bei Spiro. „Es geht darum, Marketingfachleuten dabei zu helfen, zu verstehen, worauf sie setzen sollten." „Die Entscheidungen, die getroffen werden, bevor ein Teilnehmer überhaupt eintrifft, können beeinflussen, was noch lange nach seiner Abreise geschieht."
Der vollständige „EMIR: The Deeper Dive"-Bericht wird noch in diesem Jahr veröffentlicht. Marketingfachleute können sich ab sofort auf die Warteliste für den frühen Zugang eintragen unter spiro.com.
In der Zwischenzeit können sie den ursprünglichen EMIR-Bericht einsehen, auf das EMIR-Toolkit zugreifen und die Forschung in der Praxis im EMIR Live Lab erleben.
Informationen zu Spiro
Spiro (sp-eye-roh) ist eine strategisch ausgerichtete, kreativ geprägte globale Erlebnisagentur, die Marken dabei unterstützt, tiefere Beziehungen zu den für sie wichtigsten Zielgruppen aufzubauen. Durch die Fokussierung auf die Beschleunigung der Brand Gravity verbindet Spiro Strategie, Kreativität und Messung, um Erlebnisse zu gestalten, die sowohl eine emotionale Bindung als auch geschäftliche Wirkung fördern. Weitere Informationen finden Sie unter spiro.com und.
Medienkontakt:
Melissa Burns
Senior Director of Marketing
mburns@thisisspiro.com
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Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.
Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.
Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.
Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.