Farizon Auto feiert Premiere in Deutschland und eröffnet nun neue Möglichkeiten für den Handel

09.06.2026

FRANKFURT AM MAIN, Deutschland, 9. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Farizon New Energy Commercial Vehicle Group, der Geschäftsbereich für Nutzfahrzeuge der Zhejiang Geely Holding Group und eine führende Marke für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben, wurde am 29. April 2026 in Frankfurt am Main offiziell vorgestellt und präsentierte zwei zentrale Flaggschiff-Produkte für den lokalen Markt: den Farizon SV und den Farizon V7E, und eröffnet nun die Möglichkeit für Händler.

Der Farizon SV führt mit einer 5-Sterne-Bewertung von 85 Punkten im Euro-NCAP – das ist die höchste Punktzahl, die jemals von einem chinesischen Elektro-Nutzfahrzeug erreicht wurde. Die Energieversorgung des SV erfolgt durch CATL, den weltweiten Maßstab in der Batterietechnologie, was branchenführende Zuverlässigkeit gewährleistet. Um den vielfältigen Einsatzszenarien im Geschäftsleben gerecht zu werden, bietet der SV sechs Konfigurationen (L1H1–L3H3). Die Modellpalette besticht durch ein in dieser Klasse führendes Verhältnis von Raumangebot zu Nutzlast: Der kompakte L1H1 bietet 6,95 m³ Ladevolumen bei einer maximalen Nutzlast von 1.350 kg, während der geräumige L3H3 über ein Ladevolumen von 13 m³ bei einer Nutzlast von über 1.000 kg verfügt.

Der Farizon V7E ist speziell darauf ausgelegt, die Herausforderungen der deutschen städtischen Last-Mile-Zustellung zu meistern. Mit einer WLTP-Reichweite von 475 km im Stadtverkehr und einem Energieverbrauch von 15,5 kWh/100 km ist er auf niedrigste Gesamtbetriebskosten (TCO) optimiert. Jede Abmessung ist auf die deutsche Infrastruktur abgestimmt: Eine kompakte Länge von 4.995 mm, ein Wendekreis von 6 Metern und eine Ladefläche von 510 mm ermöglichen eine nahtlose Navigation durch enge Straßen und begrenzte Anlieferungszonen in Berlin, München, Hamburg und Frankfurt. Beide Fahrzeugmodelle verfügen über eine vollständige EU-Typgenehmigung, wodurch Flotten vor den verschärften Dieselverboten in Deutschland und steigenden Regulierungskosten geschützt sind. Unterstützt durch ein deutsches Ersatzteillager für schnelle Lieferungen bietet Farizon ein umfassendes und einsatzbereites Ökosystem für den Elektrifizierungswandel in Deutschland.

Nach seiner Premiere in Frankfurt hat Farizon offizielle Vertriebskanäle in ausgewählten Regionen in ganz Deutschland eröffnet. 

Wenn Sie an Farizons Reise teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an:

E-Mail: farizon.germany_info@geely.com

Website: https://global-de.geelycv.com/

Tel: +49 152 32062004 Leon Reiff

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.