Fox ESS überzeugt auf der Intersolar 2026 mit einem ganzheitlichen Ökosystem und einem KI-gestützten Messeerlebnis

29.06.2026

MÜNCHEN, 29. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Fox ESS, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für erneuerbare Energien, präsentierte sich auf der Intersolar 2026 mit einem eindrucksvollen Messeauftritt, der den Messestand zu einem interaktiven Erlebnis für Besucher machte. Erstmals in Europa stellte das Unternehmen seine neue Markenwelt in einem eigenen Bereich vor. Statt einer klassischen Produktausstellung erwartete die Besucher ein interaktives Markenerlebnis mit emotionalem Storytelling. Im Mittelpunkt stand dabei „Maimai", das beliebte Maskottchen von Fox ESS, das während der gesamten Messe zahlreiche Besucher begeisterte. 

Anknüpfend an diesen Erfolg veranstaltete Fox ESS während der dreitägigen Messe insgesamt 27 Vertragsunterzeichnungen und unterstrich damit das anhaltend hohe Vertrauen seiner Partner sowie die kontinuierlich steigende Nachfrage nach seinen Energielösungen. 

Intelligenter, interaktiver und KI-gestützt: der Messestand der Zukunft 

Zu den Highlights des Messeauftritts zählten: 

  • KI-gesteuerte Standbeleuchtung, die ihre Farbgestaltung dynamisch an Besucheraufkommen und Umgebungsbedingungen anpasste 
  • Holografische Produktpräsentationen, die zentrale Technologien eindrucksvoll erlebbar machten
  • FoxCloud 2.0 für intelligentes Monitoring und Energiemanagement – von der Analyse bis zur Steuerung in einer durchgängigen Plattform 
  • Eine KI-gestützte Maimai-Rebrand-Zone, die Besucher zu einem interaktiven und spielerischen Markenerlebnis einlud 

Fox ESS präsentierte ein durchgängiges Energie-Ökosystem, das Lösungen für Gewerbe und Industrie (C&I), Heimspeicher sowie die Anbindung der Elektromobilität umfasst. Damit unterstützt das Unternehmen seine Kunden beim Aufbau zukunftssicherer und resilienter Energiesysteme. 

Höhere Leistung für gewerbliche und industrielle Anwendungen 

Für Anwendungen im Gewerbe- und Industriesegment stellte Fox ESS das G-Max Plus vor. Das System folgt einem All-in-One-Konzept und kombiniert Batteriespeicher und intelligenten Hybrid-Wechselrichter in einer Lösung, wodurch die Installation deutlich vereinfacht wird. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen ein intelligentes Batteriemanagementsystem (BMS) für eine längere Lebensdauer, ein präzises Thermomanagement sowie ein standardisiertes Systemdesign mit leistungsstarkem PCS und integrierten Sicherheitsfunktionen. Das System unterstützt den Betrieb mit PV-Anlage, Netz, Ersatzstromverbrauchern und Generator und ermöglicht eine ultraschnelle Umschaltung in weniger als 10 ms. Intelligente Funktionen wie Peak Shaving und Load Shedding sowie die Datenübertragung an FoxCloud über Ethernet oder 4G runden das System ab. 

Darüber hinaus präsentierte Fox ESS den dreiphasigen Hybrid-Wechselrichter H3 Plus. Dieser bietet eine Ersatzstromversorgung von mehr als sechs Stunden, eine EPS-Umschaltung in weniger als 10 ms, eine 100-prozentig unsymmetrische dreiphasige Leistungsabgabe sowie ein Farb-LCD für eine schnelle Überwachung und Konfiguration. 

Schnellere Installation und intelligentes Energiemanagement für Wohngebäude 

Für den Residential-Bereich präsentierte Fox ESS die modulare Energiespeicherlösung PQ3-H3-Ultra. Das System verfügt über einen 63-A-Bypass für die Ersatzstromversorgung des gesamten Hauses, drei MPPTs mit jeweils 20 A pro String, eine PV-Mindestspannung von 120 V sowie eine Batterie-Mindestspannung von 80 V. Stapelbare Tragegriffe erleichtern den Transport und ermöglichen eine besonders schnelle Installation. Ergänzt wird das System durch aktive und passive Sicherheitsfunktionen, intelligente AFCI-Technologie, Schutzklasse IP66 sowie Überspannungsschutz Typ II auf AC- und DC-Seite. Die Fernüberwachung erfolgt komfortabel per Smartphone-App oder Webportal. Darüber hinaus ist das System bereits für zukünftige KI-Anwendungen und Virtual Power Plants (VPP) vorbereitet. 

Im Bereich Elektromobilität stellte Fox ESS außerdem die A Lite Series EV-Ladestation (L07P/L11P) vor. Sie bietet Schutz nach IP55 und IK08, unterstützt die Einbindung von Solarstrom, dynamischen Lastenausgleich sowie OCPP 1.6 JSON und 2.0.1. Dank der offenen MODBUS-Schnittstelle lässt sie sich flexibel in bestehende Energiesysteme integrieren. 

Kompakt, effizient und alles in einem System 

Mit AVO28 Avocado präsentierte Fox ESS eine besonders kompakte All-in-One-Balkonkraftwerkslösung für den Eigenheimbereich. Das System integriert Hybrid-Wechselrichter, LFP-Batterie und ein integriertes Energiemanagementsystem (EMS) in einem kompakten Gehäuse und ermöglicht dadurch eine besonders einfache Installation. Dank integrierter Sicherungen und Schutzklasse IP65 eignet sich AVO28 Avocado auch für den flexiblen Außeneinsatz. 

Als weltweite Nr. 1 im Heimspeichermarkt setzt Fox ESS seinen Wachstumskurs konsequent fort und treibt die Entwicklung sauberer, intelligenter und zukunftssicherer Energielösungen weiter voran. 

Logo

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Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2989536/6015794/Fox_ESS_logo.jpg

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.