Der für 2027 geplante Start baut auf der Erfahrung bei der Unterstützung von mehr als 25 von Energieversorgern geleiteten virtuellen Kraftwerksprogrammen in den Vereinigten Staaten auf
MÜNCHEN, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- FranklinWH Energy Storage Inc. gab heute bekannt, dass das Unternehmen plant, 2027 in den europäischen Markt für Energiespeicher für Privathaushalte einzusteigen. Das System wird diese Woche auf der Intersolar Europe 2026 vorgestellt, da Energieversorger und Hausbesitzer auf steigende Stromkosten und den wachsenden Bedarf an Netzflexibilität reagieren.
Die Elektrifizierung des Verkehrs und der Hausheizung in Verbindung mit der zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien treibt die Nachfrage nach Speichersystemen für Privathaushalte in ganz Europa an. Energieversorger bauen ihre Programme für dezentrale Energiequellen aus, um Spitzenlasten zu bewältigen und die Netzzuverlässigkeit zu verbessern. Hausbesitzer wünschen sich niedrigere Energiekosten, Notstromversorgung und mehr Kontrolle über ihren Stromverbrauch.
Das FranklinWH-System vereint Batteriespeicher, Solaranlagen, das Laden von Elektrofahrzeugen und Energiemanagement in einer einzigen Plattform für Privathaushalte. Es ist von 15 bis 225 Kilowattstunden pro „aGate"-Intelligenzregler skalierbar und unterstützt Notstromversorgung, Solarstrom-Eigenverbrauch sowie Energiekostenmanagement. Das System nutzt Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) und eine All-in-One-Architektur, die die Installation vereinfacht. Die Energiemanagement-Software passt Lade- und Entladevorgänge basierend auf dem Haushaltsverbrauch, den Strompreisen und den Wetterbedingungen an.
FranklinWH betritt den europäischen Markt mit der Erfahrung aus der Unterstützung von mehr als 25 von Energieversorgern geleiteten virtuellen Kraftwerken (VPP) und Lastmanagementprogrammen in den Vereinigten Staaten, bei denen Kunden eine Vergütung erhalten, wenn ihre Batterien gespeicherte Energie bei Bedarf ins Netz einspeisen.
Das Unternehmen verfügt über ein globales Netzwerk von mehr als 4.000 autorisierten Installationspartnern mit Erfahrung in der Installation von Speichersystemen für Privathaushalte, in der Schulung sowie im Kundensupport. FranklinWH erklärte, das Netzwerk werde den Markteintritt in Europa unterstützen.
„Europäische Hausbesitzer wollen niedrigere Energiekosten, und Energieversorger wollen flexible Ressourcen, auf die sie sich verlassen können", sagte Vincent Ambrose, Chief Commercial Officer von FranklinWH. „Das sind keine getrennten Herausforderungen, sondern ein und dieselbe Chance, betrachtet von verschiedenen Seiten des Zählers. Unsere Systeme sind bereits in VPPs in den gesamten Vereinigten Staaten im Einsatz, und wir haben diese Plattform auf der Grundlage unserer Erfahrungen aufgebaut. FranklinWH basiert auf einer einfachen Idee: Hausbesitzer sollten in der Lage sein, Energie über eine einzige integrierte Plattform zu erzeugen, zu speichern, zu verwalten und zu nutzen, anstatt auf eine Ansammlung unverbundener Geräte zurückgreifen zu müssen."
FranklinWH trifft sich auf der Intersolar Europe mit Energieversorgern, Vertriebsunternehmen, Installateuren und Energieaggregatoren, um im Vorfeld seines Markteintritts 2027 sein europäisches Partnernetzwerk aufzubauen. Vertriebspartnerschaften, die Marktverfügbarkeit sowie weitere Produktdetails werden vor dem Markteintritt des Unternehmens in Europa bekannt gegeben.
FranklinWH stellt vom 23. bis 25. Juni auf der Intersolar Europe 2026 in der Messe München in Halle C3, Stand 130, aus.
Informationen zu FranklinWH
FranklinWH Energy Storage ist der Hersteller des FranklinWH-Systems, einer Lösung der nächsten Generation für das Energiemanagement und die Energiespeicherung im Privathaushalt. Das Team von FranklinWH mit Hauptsitz in der San Francisco Bay Area verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Konzeption, Fertigung, Vertrieb und Installation von Energiesystemen. Das Unternehmen ist bei mehreren Finanzinstituten AVL-gelistet und unterstützt Hausbesitzer weiterhin dabei, echte Energiefreiheit zu erlangen. Weitere Informationen finden Sie unter franklinwh.com und.
Medienkontakt: media@franklinwh.com
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.