FRONTERA UND KUPARI GEBEN DEN BEGINN DES STRATEGISCHEN VERKAUFSPROZESSES FÜR DEN GEMEINSAM GEHALTENEN KUPFERMINEKOMPLEX PIEDRAS VERDES IN SONORA, MEXIKO, BEKANNT

24.06.2026

MEXIKO-STADT, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Frontera Copper Corporation, S.A.P.I. de CV und Kupari Investments Ltd. („Kupari"), im Folgenden gemeinsam als die „Unternehmen" bezeichnet, gaben heute bekannt, dass die Frontera Copper Corporation („Frontera") und die Kupari Metals A.G., eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Kupari, einen strategischen Verkaufsprozess für den Bergbaukomplex Piedras Verdes eingeleitet haben. Jede Erwähnung des Bergbaukomplexes Piedras Verdes bezieht sich auf 100 % der Anteile sowohl an Frontera als auch an Kupari Metals. Die Unternehmen haben BMO Capital Markets als Finanzberater und Blake, Cassels & Graydon LLP als Rechtsberater im Zusammenhang mit diesem Verfahren beauftragt.

Piedras Verdes ist ein in Betrieb befindliches Kupferbergwerk im stabilen und bergbaufreundlichen Bundesstaat Sonora in Mexiko, das über eine gute Anbindung an die notwendige Infrastruktur sowie qualifizierte Arbeitskräfte in der Nähe verfügt. Angesichts der Kupferversorgungsengpässe, die auf die anhaltend starke Kupfernachfrage, langfristige Elektrifizierungstrends und langwierige Entwicklungsprozesse zurückzuführen sind, ist die Unternehmensleitung der Ansicht, dass ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt das Potenzial birgt, erhebliche Erlöse zu erzielen, während Käufer von der sofortigen kommerziellen Produktion und Expansionsmöglichkeiten profitieren können.

BMO Capital Markets hat Gespräche mit einer Reihe potenzieller Käufer aufgenommen, und die Unternehmen werden potenziellen Käufern, die zufriedenstellende Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnet haben, einen Datenraum mit vertraulichen Informationen zur Verfügung stellen.

Über die Frontera Copper Corporation

Die Frontera Copper Corporation ist ein Kupferbergbauunternehmen, das Sulfid- und Oxid-Erze abbaut und verarbeitet, Kupferkathoden der Londoner Metallbörsen-Güteklasse „A" herstellt und vorwiegend hypogene Erze an Kupari Metals verkauft.

Über Kupari Metals

Kupari Metals ist ein Auftragsverarbeitungsunternehmen für Basis metalle, das kupferhaltiges Material zu Kupferkonzentraten für den Verkauf verarbeitet. Kupari Metals verarbeitet hypogene Sulfiderze aus dem Bergwerk Piedras Verdes.

Berater und Rechtsberater

Die Unternehmen haben BMO Capital Markets als Finanzberater und Blake, Cassels & Graydon LLP als Rechtsberater im Zusammenhang mit diesem Vorhaben beauftragt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

BMO Capital Markets

E-Mail: ProjectFaradaySaleProcess@bmo.com

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.