MÜNCHEN, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Hexnode, die Unternehmenssoftware-Sparte von Mitsogo, stellte heute auf seiner jährlichen N Nutzerkonferenz HexCon26 Hexnode Synapse vor. Hexnode Synapse ist eine agentenbasierte Orchestrierungsebene für IT- und Sicherheitsabläufe, die darauf ausgelegt ist, Anfragen und Systemereignisse in koordinierte, regelkonforme und nachvollziehbare Aktionen zu überführen.
Die Vielzahl an Tools ist eines der größten Hindernisse im IT- und Sicherheitsbetrieb.
„Wenn man sich die tatsächliche Arbeit der IT ansieht, spielt sich nie alles innerhalb eines einzigen Systems ab. Die Einarbeitung einer neuen Mitarbeiterin betrifft die Identitätsverwaltung, die Geräte und das HR-System. Die Reaktion auf eine Bedrohung betrifft den Endpunkt, den Zugriff der Nutzerin und das Ticket. Und heute ist es immer eine Person, die all das miteinander verbindet – jedes einzelne Mal", sagte Apu Pavithran, CEO und Gründer von Hexnode.
Jeder Übergabevorgang verursacht zusätzlichen manuellen Aufwand und verlangsamt die Reaktion. Hexnode Synapse verbindet diese Schritte miteinander.
Was ist Hexnode Synapse?
Hexnode Synapse ist eine regulierte, agentenbasierte Orchestrierungsschicht, die entwickelt wurde, um Anfragen, Warnmeldungen und Ereignisse durchgängig über alle an deren Behebung beteiligten Unternehmenssysteme hinweg zu koordinieren.
Synapse greift auf native Kontextdaten aus Hexnode UEM, Hexnode XDR und Hexnode IdP zurück und erweitert Workflows auf umliegende IT- und Sicherheitstools. Anstatt dass Administratoren manuell zwischen Konsolen wechseln müssen, koordiniert es Agenten, Genehmigungen und Systemaktionen rund um jede Anfrage, Warnmeldung oder jedes Ereignis.
Wie funktioniert Hexnode Synapse?
Hexnode Synapse arbeitet mit spezialisierten KI-Agenten, die eingehende Anfragen und Warnmeldungen auswerten, den nächsten Schritt bestimmen und innerhalb definierter Rahmenbedingungen handeln. Dazu gehören zunächst:
Unternehmen können zudem benutzerdefinierte Agenten auf Basis ihrer eigenen Tools und Wissensdatenbanken konfigurieren.
Hexnode Synapse kann auch produktübergreifende Abläufe koordinieren, wenn ein Workflow mehr als ein System umfasst.
Beispielsweise liest eine einzige Eingabeaufforderung wie „John einarbeiten" das HR-Profil des neuen Mitarbeiters aus und leitet die Einarbeitung ein: Hexnode Synapse legt die Identität an und weist App-Lizenzen entsprechend der Abteilung des Mitarbeiters zu, führt parallel die Zero-Touch-Gerätekonfiguration und Endgeräteschutzrichtlinien durch und erfasst das entsprechende IT-Ticket – alles als ein einziger geregelter Workflow. Wenn ein Schritt ins Stocken gerät, stellt sich der Prozess von selbst wieder her; wenn App-Lizenzen aufgebraucht sind, erstellt Synapse ein Ticket und setzt die Bereitstellung fort, sobald ein Platz frei wird.
Wie ist Hexnode Synapse konzeptionell geregelt?
Hexnode Synapse nutzt „Guardrails" – also vom Administrator definierte Grenzen dafür, was ein Agent eigenständig ausführen darf – zusammen mit Genehmigungsschritten auf Aktionsebene und einem nachvollziehbaren Ausführungsverlauf, um die Aktionen des Agenten unter menschlicher Kontrolle zu halten. Sensible Aktionen wie das Löschen eines Geräts, die Isolierung eines Endpunkts oder Änderungen am privilegierten Zugriff werden vor der Ausführung an einen benannten Genehmiger weitergeleitet.
Jede autonome oder genehmigte Aktion wird im „Execution Centre" protokolliert. IT- und Sicherheitsteams können diesen Verlauf einsehen und exportieren, wodurch sich ein Audit auf einen einfachen Download beschränken lässt, anstatt eine wochenlange Suche nach Belegen zu erfordern.
Erste Integrationen und Verfügbarkeit
Zum Start lässt sich Hexnode Synapse mit ServiceNow, Zendesk, Microsoft Entra ID und BambooHR integrieren und erweitert so die Orchestrierung neben Hexnode UEM, Hexnode XDR und Hexnode IdP auf umliegende IT- und Sicherheits-Workflows. Hexnode plant, den Integrationskatalog und die Kernfunktionen von Synapse in den kommenden Phasen schrittweise zu erweitern.
Hexnode Synapse wird noch in diesem Jahr in eine Testphase starten, die ausschließlich auf Einladung zugänglich ist. Interessierte Organisationen können sich unter www.hexnode.com/synapse/ anmelden.
Informationen zu Hexnode
Hexnode ist ein führender Anbieter von Unternehmenslösungen, darunter Hexnode UEM für autonomes und KI-gestütztes Endpunktmanagement, Hexnode XDR für intelligente Bedrohungserkennung und -reaktion sowie Hexnode IdP für sicheres, kontextbezogenes Identitäts- und Zugriffsmanagement. Weitere Informationen finden Sie unter www.hexnode.com.
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Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.