Ein 60-Sekunden-Code ersetzt die Nachweise, die nichts mehr beweisen.
MONTREAL, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Das Technologieunternehmen MarcoPrive hat heute Seal LIFAIO™ vorgestellt, einen Live-Verifizierungsdienst, der für eine Zeit entwickelt wurde, in der eine Stimme, ein Logo oder eine Uniform keinerlei Aussagekraft mehr haben.
Ein Fremder klingelt an der Tür: „Ich bin wegen der Heizung hier." Der Bewohner gibt den 16-stelligen Code ein, der auf dem Handy des Mitarbeiters angezeigt wird: Eine Antwort in einer Sekunde – verifiziertes Unternehmen, Verifizierungsstufe, Adresse, Telefonnummer. Der Code ändert sich alle 60 Sekunden und ist nur auf dem Gerät einer verifizierten Person vorhanden. Er darf weder kopiert, geklont noch wiederverwendet werden.
„Ein CAPTCHA fordert einen Menschen auf, einer Maschine zu beweisen, dass er kein Roboter ist. Seal macht das Gegenteil — live, von Mensch zu Mensch. In einer Welt voller KI-Agenten ist dies der einzige Beweis, den es noch zu bringen gibt."
— Marco Prive, Gründer von Technologies Marco Prive
Ein Siegel, das sich bewegt — weil ein Bild sich kopieren lässt
Die „verifizierten" Abzeichen im Internet sind Bilder: fälschbar. Die „Living Seal"-Anzeige von Seal zeigt ein Band an, das sich jede Minute ändert: Eine Kopie bleibt eingefroren und wird sichtbar.
Es gibt nichts zu stehlen.
Seal speichert keine personenbezogenen Kundendaten. Die Kontaktdaten werden nur so lange verarbeitet, wie es für die Berechnung eines irreversiblen Fingerabdrucks erforderlich ist; anschließend werden sie gelöscht — keine Spalte speichert sie. Kein GPS, keine biometrischen Daten, keine Kamera, kein Konto, das die Mitarbeiter eröffnen müssen — und nichts, was installiert werden muss. Eine Datenbank ohne Daten kann nicht gehackt werden.
Eine geklonte Stimme enthält keine Codes
Geschäftsführerbetrug funktioniert, weil eine Stimme ausreicht. Um einen sensiblen Vorgang — eine Überweisung, einen Datenexport — zu autorisieren, benötigt Seal die Codes von zwei bis fünf verschiedenen verifizierten Mitarbeitern innerhalb derselben Minute. Eine geklonte Stimme verfügt über keinen dieser Codes.
Von der Haustür bis zum Eingang des Veranstaltungsortes
Dieselbe Engine sichert den Ticketverkauf ab: Derselbe Mechanismus gewährleistet die Sicherheit des Ticketverkaufs: versiegelte Tickets, die nicht dupliziert werden können, eine Zugangskontrolle, die auch ohne Netzwerkverbindung funktioniert, sowie ein standardmäßig deaktivierter Weiterverkauf über dem Nennwert – eine Freigabe erfolgt nur mit gemeinsamer Zustimmung des Veranstalters und des Veranstaltungsortes, ohne dass Seal den Namen eines einzelnen Käufers speichert.
Seal LIFAIO ist in 18 Sprachen verfügbar und wird durch neun Patentanmeldungen im Vereinigten Königreich gestützt.
Probieren Sie es aus
seal.lifaio.com • lifaio.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/im-zeitalter-der-deepfakes-revolutioniert-seal-lifaio-das-captcha-der-beweis-gegenuber-einem-menschen-dass-man-selbst-ein-mensch-ist-302878133.html
Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.