Jolywood präsentiert Namic-Technologie erstmals in Europa und glänzt auf der Intersolar Europe 2026

30.06.2026

MÜNCHEN, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Jolywood präsentierte sich eindrucksvoll auf der Intersolar Europe 2026, einer der weltweit führenden Messen der PV-Branche, die vom 23. bis 25. Juni auf dem Gelände der Messe München stattfand. Während der dreitägigen Messe präsentierte Jolywood eine Reihe innovativer Produkte und Lösungen, darunter die Namic-Technologie, windfeste Module, die NIWA-Serie sowie integrierte Systemlösungen. Unter ihnen gab Namic Technology sein Europadebüt und stieß dabei auf große Aufmerksamkeit bei Kunden und Partnern aus der ganzen Welt.

Jolywood Booth at Intersolar Europe 2026

Am Abend des ersten Ausstellungstages veranstaltete Jolywood eine europäische Auftaktveranstaltung für die Namic-Technologie. Globale Partner und Branchenexperten kamen zusammen, um die offizielle Markteinführung in Europa mitzuerleben.

Bei der Auftaktveranstaltung hielt Chris Zou, Vice President von Jolywood, eine Rede, in der er diese Innovation – die Namic-Technologie (Nano Armor Metal Inter-Contact) – vorstellte, die das Ergebnis von sechs Jahren engagierter Forschung und Entwicklung ist. Durch die Neugestaltung des Metallisierungsprozesses treibt die Technologie die Branche in Richtung einer silberarmen, silberreduzierten und letztendlich silberfreien Fertigung voran. Sie entkoppelt die Auftragsabwicklung von den Schwankungen der Silberpreise und macht so die Investitionsrenditen besser vorhersehbar. Die Namic-Technologie wurde von international anerkannten Organisationen geprüft und weist eine hohe Zuverlässigkeit, hohe Effizienz und breite Kompatibilität auf. Namic-Produkte unterstützen Anlagen dabei, über ihre gesamte Betriebsdauer hinweg eine überragende LCOE-Leistung zu erzielen, was die Sicherheit der Investitionsrenditen erhöht und den Kunden langfristigen Mehrwert bietet.

Neben der Einführung von Namic präsentierte Jolywood auf der Messe auch die windfeste Module mit n-Typ-Vollhärtung und Komplettlösungen für die Verkapselung aus einer Hand. Die windfesten Module zeichnen sich durch hervorragende Widerstandsfähigkeit gegen Hurrikane, Schneestürme, Hagel und Berstungen aus und bieten zudem einen niedrigeren Temperaturkoeffizienten, eine niedrigere Betriebstemperatur sowie eine geringere Hot-Spot-Temperatur, was zu einem höheren Energieertrag und einer höheren Zuverlässigkeit führt. Diese Lösung eignet sich ideal für Projekte in rauen und anspruchsvollen Umgebungen weltweit.

Gleichzeitig präsentierte Jolywood seine hocheffizienten Module der NIWA-Serie, die für Dachanlagen im Wohnbereich sowie im Gewerbe- und Industriebereich konzipiert sind. Die Lösung „Balcony PV + Energy Storage" sowie die Leichtbaumodule zeigten neue Möglichkeiten für das Energiemanagement in Privathaushalten auf.

Von der europäischen Premiere der Namic-Technologie bis hin zur Präsentation der windfesten Module und der NIWA-Serie stellte Jolywood auf der Intersolar Europe 2026 seine neuesten Errungenschaften vor. Auch in Zukunft wird sich Jolywood der Innovation verschreiben und eng mit Partnern weltweit zusammenarbeiten, um die globale Energiewende zu beschleunigen und zu einer nachhaltigen Zukunft beizutragen.

Jolywood Namic Launch Event

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.