KAIFA stellt auf der Smarter E Europe 2026 umfassende Energiespeicherlösungen vor

26.06.2026

MÜNCHEN, 27. Juni 2026 /PRNewswire/ -- KAIFA nahm an der Smarter E Europe 2026 teil, die vom 23. bis 25. Juni auf dem Messegelände München stattfand, und präsentierte dort sein umfassendes Portfolio an vielseitig einsetzbaren Energiespeicherlösungen sowie sein eigenes, Nord-Pool-zertifiziertes Energiemanagementsystem (EMS). Mit integrierten Funktionen, die von Präzisionsmessung über intelligentes Energiemanagement bis hin zur Teilnahme am Strommarkt reichen, unterstützen die Lösungen von KAIFA weiterhin die Energiewende in Europa und den Ausbau erneuerbarer Energiesysteme auf dem gesamten Kontinent.

KAIFA Full-Stack Energy Storage Solutions Tour in Germany--The Smarter E Europe 2026

Da sich die Energiewende in Europa weiter beschleunigt, steht das Stromnetz vor einer wachsenden Zahl von Herausforderungen, die von erhöhtem Druck zur Spitzenlastabdeckung über Kompatibilitätsprobleme zwischen alter und neuer Netzinfrastruktur bis hin zu größerer betrieblicher Komplexität reichen.

Aufbauend auf seiner umfassenden Expertise auf dem europäischen Energiemarkt kombinieren die integrierten Energiespeicherlösungen EcoSave von KAIFA Gleichstromschränke, Systeme für Gewerbe und Industrie (C&I) sowie Großanlagen, integrierte Mittelspannungsausrüstung und Energiemanagementeinheiten (EMU) zu Komplettlösungen aus einer Hand, die in Anwendungen vom dezentralen C&I-Bereich bis hin zum Netzbetrieb eingesetzt werden können.

Für C&I-Anwendungen ermöglicht der modulare Gleichstromschrank von KAIFA eine flexible Kapazitätserweiterung und unterstützt Anwendungen wie Eigenverbrauch, Spitzen-Tief-Arbitrage und Notstromversorgung. Das System vereint Flüssigkeitskühlung, einen sechsstufigen Sicherheitsschutz und KI-Überwachung und unterstützt einen nahtlosen Wechsel zwischen Netz- und Inselbetrieb, um eine stabile Stromversorgung für kritische Lasten in komplexen Umgebungen zu gewährleisten.

Für Anwendungen im Großmaßstab entsprechen die integrierten netzseitigen Speicher- und Mittelspannungslösungen von KAIFA den CE- und IEC-Normen und sind darauf ausgelegt, die Netzstabilität zu unterstützen und die Nutzung erneuerbarer Energien zu verbessern.

Ein besonderes Highlight der diesjährigen Messe war die integrierte, handelsorientierte EMS-Plattform von KAIFA. Die Plattform basiert auf einer Cloud-Edge-Device-Architektur und vereint fortschrittliche Messtechnik, KI-gestützte Prognosen und Entscheidungsfindung, intelligente Einsatzsteuerung sowie standortübergreifendes Anlagenmanagement. Zudem unterstützt sie die Aggregation virtueller Kraftwerke und Reaktionszeiten im Millisekundenbereich und passt sich dynamischen Preismechanismen an, um die Anlagenleistung zu steigern.

Über die EMS-Plattform erweitert KAIFA sein Leistungsspektrum über eigenständige Hardware hinaus zu einer Full-Stack-Suite, die Datenerfassung, intelligente Steuerung und Stromhandel umfasst. Dies ermöglicht es Betreibern, die Bereitstellungskosten zu senken, besser vorhersehbare Investitionsrenditen zu erzielen und den Anlagenbetrieb durch Supportleistungen zu optimieren.

Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung im Bereich Smart Metering und Energielösungen betreibt KAIFA eine durchgängige Wertschöpfungskette, die Forschung und Entwicklung, Fertigung, standardisierte Lieferung und Wartung vor Ort umfasst. Durch umfassende Lösungen und Technologien unterstützt KAIFA Energiepartner weltweit dabei, den Einsatz von Energiespeicher- und erneuerbaren Energiesystemen auszuweiten und zu skalieren.

https://youtu.be/R_4K39hYaBw 

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.