UTRECHT, Niederlande, 8. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Medline International B.V., Teil von Medline Inc. („Medline") (NASDAQ: MDLN), ein führender Anbieter von medizinisch-chirurgischen Produkten und Supply-Chain-Lösungen für Gesundheitsdienstleister in der gesamten EMEA-Region, macht weitere Fortschritte beim Ausbau seines Produktionszentrums in Partizánske, Slowakei. Mit dieser Investition unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Engagement für exzellente Produktion, Liefertreue und Kundennähe in der gesamten EMEA-Region.
Die neue Anlage, die derzeit neben dem bestehenden Medline-Werk entsteht, wird die Produktionskapazitäten deutlich erweitern und das künftige Wachstum des Unternehmens in ganz Europa nachhaltig unterstützen. Das Projekt verläuft planmäßig; der Produktionsstart ist für 2027 vorgesehen.
Die Erweiterung umfasst unter anderem einen hochmodernen Reinraum sowie optimierte Betriebsabläufe, die Effizienz, Flexibilität und Lieferzuverlässigkeit für Kunden weiter steigern.
„Diese Erweiterung ist eine zentrale strategische Investition in unser europäisches Produktionsnetzwerk und stärkt unsere Fähigkeit, unsere Kunden mit hochwertigen und verlässlichen Lösungen in ihrer unmittelbaren Nähe zu unterstützen", sagte Hervé Million, President Medline Europe, Middle East and Africa. „Gleichzeitig unterstreicht das Projekt unser Vertrauen in die Zukunft, unseren Anspruch an operative Exzellenz sowie unsere enge Verbundenheit mit unseren Mitarbeitenden und den Gemeinden, die unser Wachstum ermöglichen."
Im Zuge der Expansion werden mittelfristig zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und die Position von Medline als wichtiger Arbeitgeber im Gesundheitssektor in der Slowakei weiter gestärkt.
Die Anlage wird nach anspruchsvollen Nachhaltigkeitskriterien errichtet und soll eine BREEAM-Zertifizierung (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) erhalten. Dazu gehören energieeffiziente Lösungen wie unter anderem die Nutzung von Solarenergie.
Die Erweiterung in der Slowakei ist Teil der kontinuierlichen Investitionen von Medline in leistungsfähige europäische Produktionskapazitäten. Sie unterstreicht das klare Ziel des Unternehmens, die Gesundheitsversorgung durch verlässliche, qualitativ hochwertige Lösungen zu verbessern – genau dort, wo sie benötigt werden.
Über Medline
Medline ist einer der größten Anbieter von medizinisch-chirurgischen Produkten und Lieferkettenlösungen für alle Bereiche der Pflege. Durch sein breites Produktportfolio, seine robuste Lieferkette und seine führenden klinischen Lösungen hilft Medline Gesundheitsdienstleistern, ihre klinischen, finanziellen und betrieblichen Ergebnisse zu verbessern.
Medline hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten, beschäftigt weltweit mehr als 45.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 100 Ländern und Gebieten tätig.
In der EMEA-Region arbeitet Medline mit Krankenhäusern, Pflegeheimen und medizinischen Fachkräften zusammen, um klinisch orientierte Produkte und Lieferkettenlösungen zu liefern, die die Patientensicherheit, die betriebliche Effizienz und verbesserte Ergebnisse unterstützen.
Durch die Kombination von globaler Größe mit lokalem Know-how und aufbauend auf Tradition, Kundennähe, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit trägt Medline dazu bei, dass das Gesundheitswesen besser funktioniert und sich die Ärzte auf das Wesentliche konzentrieren können: die Betreuung von Patienten.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.