MoEngage und Boldest geben strategische Partnerschaft bekannt, um die kognitiv gestützte Kundenbindung für Telekommunikationsanbieter zu fördern

30.06.2026

DALLAS und CHENNAI, Indien, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- MoEngage, die Plattform für agentenbasierte Kundenbindung, hat eine strategische Partnerschaft mit Boldest (einem Teil von Prodapt) bekannt gegeben, um Telekommunikationsunternehmen kognitives Marketing bereitzustellen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, entscheidende Herausforderungen zu bewältigen, mit denen Telekommunikationsanbieter heute konfrontiert sind, wie beispielsweise fragmentierte Kundendaten, hohe Abwanderungsraten aufgrund verspäteter Maßnahmen und lange Markteinführungszeiten für personalisierte Kampagnen.

Boldest Logo

Die kürzlich erfolgte Übernahme von Aampe durch MoEngage beseitigt direkt einen der größten Engpässe im Marketing: manuelle, segmentbasierte Personalisierung. Durch die Schaffung der branchenweit ersten Engagement-Plattform, auf der Workflow-Agenten für Marketingzwecke und Entscheidungsagenten für einzelne Nutzerinnen und Nutzer in einem einzigen, einheitlichen System zusammenarbeiten, ermöglicht diese Technologie eine echte 1:1-Personalisierung in großem Maßstab. Als Umsetzungspartner sorgt Boldest für eine reibungslose Implementierung und das laufende Kampagnenmanagement und nutzt dabei sein firmeneigenes „Cognitive Marketing"-Framework, um Signale der Absichten von Abonnentinnen und Abonnenten in Echtzeit zu erkennen und darauf zu reagieren.

Gemeinsam bilden die agentenbasierte Kundenbindungsplattform von MoEngage und das kognitive Marketing-Angebot von Boldest ein geschlossenes System, in dem KI die personalisierte Kundenbindung vom Onboarding bis zur Vertragsverlängerung unterstützt. Diese End-to-End-Lösung bietet Telekommunikationsunternehmen einen bewährten, automatisierten Ansatz, um die Abwanderungsrate zu senken, das Wachstum zu beschleunigen und hochgradig personalisierte Kundenerlebnisse zu bieten.

„Telekommunikationsanbieter verfügen mit über die umfangreichsten Kundendaten aller Branchen, doch Fragmentierung, langsame Entscheidungsprozesse und reaktive Interaktionsmodelle kosten sie reale Umsätze", sagte Sanjay Kupae, Vice President – Partnerships bei MoEngage. „Unsere Partnerschaft mit Boldest bietet Telekommunikationsunternehmen die Möglichkeit, KI, Entscheidungsfindung und kanalübergreifende Kundeninteraktion zügig einzuführen, um den Wert jedes einzelnen Kunden zu maximieren und ihm gleichzeitig ein in hohem Maße zufriedenstellendes Erlebnis zu bieten."

„MoEngage ist ein Phänomen, das auf modernster KI basiert. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit einem Unternehmen, dessen KI-gestützte Engagement-Plattform unsere eigene perfekt ergänzt und es Marken ermöglicht, Erkenntnisse und Absichten in sinnvolle, personalisierte Interaktionen und Ergebnisse umzusetzen", sagte Keith Pires, Chief Revenue Officer bei Boldest, . 

Informationen zu MoEngage

MoEngage ist eine Agentic-Plattform für Kundenbindung, auf die über 1.350 globale Verbrauchermarken vertrauen, darunter Flipkart, Domino's, Loblaws, Kayak, SoundCloud und die Deutsche Telekom. Die Plattform vereint umfassende Kundenanalysen, agentengestützte Marketing-Workflows mithilfe ihrer Merlin-KI-Agenten sowie die Omnichannel-Koordination über verschiedene Kommunikationskanäle und Oberflächen hinweg und unterstützt so Marketing- und Produktteams dabei, in jedem Umfang ein persönliches Kundenerlebnis zu schaffen. MoEngage ist weltweit mit 15 Niederlassungen in Nordamerika, EMEA und Asien vertreten. Weitere Informationen finden Sie auf , moengage.com und.

Informationen zu Boldest

Boldest ist ein modernes, KI-orientiertes Full-Stack-Unternehmen, das auf der Grundlage von Kognitionswissenschaft und kreativer Innovation Erlebnisse für Verbraucherinnen und Verbraucher, Anbieter und Mitarbeitende gestaltet. Auf Basis seiner Produktfamilien PathIQ und Pathsuite bietet Boldest Lösungen für kognitives Marketing an, die Verhaltensforschung mit deterministischer Kundenansprache verbinden, um das Unternehmenswachstum voranzutreiben. Mit der Unterstützung von Prodapt, das Teil eines globalen Konzerns mit einem Umsatz von 3 Milliarden US-Dollar und 30.000 Fachkräften an 80 Standorten weltweit ist, bringt Boldest bei jedem Projekt die Skalierbarkeit und Marktreichweite eines Großunternehmens mit ein. Weitere Informationen finden Sie auf www.theboldest.ai

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Biomarker im Speichel: Zürcher Studie ebnet Weg zu Schnelltest gegen Übermüdung

15.06.2026

Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.

Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.

Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.

Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.