DUBAI, VAE, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- NeosLegal, die erste krypto-native Anwaltskanzlei der Vereinigten Arabischen Emirate, hat den UAE VASP License Tracker 2026 eingeführt – die erste öffentliche Datenbank, die alle aktiven Lizenzen für virtuelle Vermögenswerte in den Vereinigten Arabischen Emiraten erfasst, darunter VARA, ADGM/FSRA, DIFC/DFSA, CBUAE und die CMA auf Bundesebene. Im Juni 2026 listet der Tracker 100 Unternehmen auf, die über aktive Lizenzen für virtuelle Vermögenswerte in den VAE verfügen, verteilt auf die fünf Aufsichtsbehörden. Der Tracker ist kostenlos und wird monatlich aktualisiert.

Die Krypto-Vorschriften werden europaweit vereinheitlicht. MiCA gilt nun als einheitliches EU-Regime mit hohen Kapital- und Compliance-Anforderungen. Großbritannien und die Schweiz betreiben separate Regime. Gründer richten ihren Blick auf die VAE, wo fünf Aufsichtsbehörden Möglichkeiten bieten, die ein einzelnes Regime nicht bieten kann.
In den VAE ansässige Unternehmen erreichen zudem die schnell wachsenden Märkte Afrikas, Südasiens und des Nahen Ostens, in denen über vier Milliarden Menschen leben.
Europäische Unternehmen machen den Schritt bereits. Bitpanda, die Wiener Plattform, verfügt über eine VARA-Broker-Dealer-Lizenz. Zodia Markets, der von Standard Chartered unterstützte Londoner Broker, ist bei der ADGM lizenziert. Das in Amsterdam gegründete Unternehmen Deribit verlegte seinen weltweiten Hauptsitz nach Dubai.
Die ADGM führte 2018 den ersten Rechtsrahmen für virtuelle Vermögenswerte in den VAE ein, und das Land hat im Jahr 2026 bislang 14 neue Lizenznehmer hinzugewonnen. VARA in Dubai hält den größten Anteil, dicht gefolgt von ADGM/FSRA in Abu Dhabi.
„Wir beobachten, dass Gründer aus London, Paris, Frankfurt und Zürich zu uns kommen, denen zu Hause der Platz ausgegangen ist", sagte Irina Heaver, Kryptorechtsanwältin in den VAE und Gründerin von NeosLegal, die von Lexology als empfohlene Blockchain-Anwältin eingestuft wird. „Ein einziges Regime bietet Ihnen eine Option. Die VAE bieten Ihnen fünf – und dazu ein Tor zum Globalen Süden. Das ist ein seltenes Angebot."
Der Tracker dient gleichzeitig als Verifizierungsinstrument. Jeder Eintrag listet die Aufsichtsbehörde, die lizenzierten Tätigkeiten und das Lizenzdatum auf, sodass Gründer, Investoren und Geschäftspartner innerhalb von Sekunden überprüfen können, ob ein Unternehmen lizenziert ist. Der UAE VASP License Tracker 2026 ist ab sofort verfügbar.
Informationen zu NeosLegal
NeosLegal ist die erste krypto-native Anwaltskanzlei der Vereinigten Arabischen Emirate und wurde 2016 gegründet. Das Unternehmen hat mehr als 300 Krypto-Start-ups gegründet und betreut die VASP-Lizenzierung von Anfang bis Ende.
Medienkontakt
Mery Avetisyan,
Marketingleiterin,
E-Mail: hello@neoslegal.co
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.