Leonardo DiCaprio, Investor, unterstützt weiterhin verantwortungsvolle Monderkundung auf
Basis von weltraumgestütztem LiDAR
BERLIN, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die NUVIEW GmbH gab heute bekannt, dass ihre Moonraker-Mission von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für eine Phase-A-Studie im Rahmen des ESA-Programms „Small Missions for Exploration – Destination the Moon" (Kleine Explorationsmissionen, Ziel Mond) ausgewählt wurde. NUVIEW fungiert als Hauptauftragnehmer und leitet ein internationales Konsortium, das weltraumgestützte LiDAR-Technologie zur Kartierung der Mondoberfläche vorantreibt.
Moonraker wird ein mit LiDAR ausgestattetes Raumfahrzeug in eine Mondumlaufbahn bringen, um hochauflösende, dreidimensionale Höhendaten der Polarregionen des Mondes und anderer vorrangiger Gebiete zu erfassen. Die daraus entstehenden Geländemodelle werden die Identifizierung von Landeplätzen, die Gefahrenbewertung und die Planung von Aktivitäten auf der Mondoberfläche für künftige robotische und bemannte Missionen unterstützen.
„Moonraker ist eine direkte Erweiterung unserer kommerziellen LiDAR-Architektur bis in die Mondumlaufbahn", sagte Katie Graumann, Geschäftsführerin von NUVIEW Deutschland. „Indem wir die Systeme anpassen, die wir für die Erdbeobachtung einsetzen, können wir zuverlässige, missionskritische Geländedaten bereitstellen, die dazu beitragen, die Risiken künftiger Mondlandungen und Einsätze auf der Mondoberfläche zu verringern."
Im Mittelpunkt der Mission stehen der Südpol des Mondes und weitere ausgewählte Interessengebiete, darunter dauerhaft verschattete Regionen, in denen präzise Geländedaten für die Bewertung potenzieller Landeplätze sowie zur Unterstützung künftiger Erkundungsaktivitäten und Aktivitäten zur Ressourcennutzung von entscheidender Bedeutung sind. Die von Moonraker erfassten LiDAR-Daten werden direkt zur Erde übertragen und zu dreidimensionalen digitalen Höhenmodellen für die Missionsplanung und -analyse verarbeitet.
Der Schauspieler und Umweltschützer Leonardo DiCaprio, Investor bei NUVIEW, betonte die weitergehende Bedeutung präziser Geländeinformationen für eine verantwortungsvolle Erkundung:
„Wenn wir den Mond mithilfe hochauflösender 3D-Kartierung besser verstehen, können wir klügere und sicherere Entscheidungen treffen. Technologien wie das weltraumgestützte LiDAR von NUVIEW stärken die Erkundung und unterstreichen zugleich die Bedeutung von Erdbeobachtung und Umweltinformationen, während die Menschheit über unseren Planeten hinaus vordringt."
Moonraker trägt zu den übergeordneten Zielen der ESA bei der Erforschung des Mondes bei und stärkt Europas Führungsrolle bei der Entwicklung einer langfristigen Infrastruktur auf der Mondoberfläche.
Informationen zu NUVIEW
NUVIEW entwickelt die weltweit erste kommerzielle, weltraumgestützte LiDAR-Satellitenkonstellation, die aus dem Orbit kontinuierlich globale 3D-Höhendaten bereitstellen soll. Als Pionier im Bereich des weltraumgestützten LiDAR kombiniert NUVIEW modernste Satelliten-, Sensor- und Softwaretechnologie, um hochauflösende Daten mit hoher Dichte für Anwendungen in den Bereichen Klima, Infrastruktur, Landwirtschaft, nationale Kartierung, Aufklärung und Verteidigung bereitzustellen. Folgen Sie uns auf LinkedIn und X. Weitere Informationen finden Sie auf nuview.space.
Media Contact
media@nuview.space
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/nuview-von-der-esa-fur-die-nachste-phase-der-lunar-lidar-mission-ausgewahlt-302799727.html
Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.