Optro beschleunigt das globale Wachstum mit dem Hub in Singapur und stellt APAC-Unternehmen agentenbasiertes GRC zur Verfügung

22.06.2026

Die GRC-Plattform, der mehr als die Hälfte der Fortune-500-Unternehmen vertrauen, kommt in den asiatisch-pazifischen Raum und führt die ersten vollautomatischen Kontrolltests der Region ein.

SINGAPUR, 22. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Optro (ehemals AuditBoard), die führende KI-gestützte GRC-Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, Risiken in Chancen zu verwandeln, gab heute seine Expansion nach Singapur bekannt. Singapur ist das neueste regionale Zentrum des Unternehmens und stellt einen wichtigen Schritt dar, um globale GRC-Teams zu unterstützen und dem schnell wachsenden Kundenstamm in der Region Asien-Pazifik (APAC) maßgeschneiderten Support zu bieten. Die Ankündigung erfolgte auf der Internationalen Konferenz 2026 des Institute of Internal Auditors (IIA) in Singapur.

Optro

Dieser Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der Unternehmen in der gesamten Region mit zunehmend komplexen Risikoumfeldern konfrontiert sind, die durch künstliche Intelligenz (KI), Cybersicherheitsbedrohungen, behördliche Kontrollen und die sich beschleunigende digitale Transformation geprägt sind. Laut dem Bericht der Internal Audit Foundation „Risk in Focus 2026: APAC stufen 39 Prozent der Unternehmen digitale Disruption, einschließlich KI, als eines ihrer größten Geschäftsrisiken ein, während 58 Prozent regulatorische Veränderungen zu ihren höchsten Prüfungsprioritäten zählen.

Singapurs Stellung als regionales Finanzzentrum, Drehscheibe für digitale Innovation und Vorreiter bei der verantwortungsvollen KI-Entwicklung hat das Land zu einem strategischen Standort für Unternehmen gemacht, die die nächste Phase des Unternehmensrisikomanagements vorantreiben. Da Unternehmen im gesamten asiatisch-pazifischen Raum mit steigenden regulatorischen Anforderungen, zunehmenden digitalen Risiken und wachsendem Druck zum verantwortungsvollen Umgang mit KI konfrontiert sind, steigt die Nachfrage nach stärker vernetzten Ansätzen in den Bereichen Revision, Risiko, Compliance und Informationssicherheit.

Die Präsenz von Optro in Singapur ist darauf ausgerichtet, dieser Nachfrage gerecht zu werden, und bietet Fachleuten aus den Bereichen Revision, Risiko, Compliance und Informationssicherheit im asiatisch-pazifischen Raum Zugang zu den neuesten KI-gestützten Technologien, die erforderlich sind, um im heutigen anspruchsvollen und sich ständig weiterentwickelnden regulatorischen Umfeld agil zu bleiben. Das starke Partnernetzwerk des Unternehmens verbindet zudem die erstklassigen GRC-Kompetenzen von Optro mit dem Fachwissen weltweit führender Beratungsunternehmen und schafft so einen zusätzlichen Mehrwert für Teams in der gesamten Region.

„Von globalen Risikoteams wird heute mehr verlangt als je zuvor", sagte Raul Villar Jr., Chief Executive Officer bei Optro. „Indem wir unsere innovative Plattform und unser umfangreiches Partnernetzwerk ins Herz der APAC-Region bringen, stellen wir die handlungsorientierten Tools und das Fachwissen vor Ort bereit, um unseren Kunden in der Region dabei zu helfen, die zunehmende Komplexität in den Bereichen Risiko und Compliance zu bewältigen und gleichzeitig einen strategischen Mehrwert für ihre Unternehmen zu schaffen."

„Die lokalisierte Unterstützung durch einen weltweit führenden Anbieter von GRC-Plattformen wie Optro wird dessen Präsenz in der Region strategisch stärken und dürfte einen erheblichen Mehrwert für seine Kunden schaffen", sagte Rolando Caraig, Leiter der internen Revision bei Fuse Financing Inc. und ehemaliger CAE bei GCash. „Ihre Ausrichtung auf agentenbasiertes GRC markiert einen Wendepunkt und ermöglicht es Unternehmen, mit den sich heute ständig ändernden Vorschriften und der komplexen Risikolandschaft Schritt zu halten."

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Optro", sagte Harry Lim, Leiter der Konzernrevision bei der OCBC Bank. „Bei der OCBC verbessern wir kontinuierlich unsere Revisionskapazitäten, um die ‚Next Frontier'-Strategie der Bank zu unterstützen. Der Einsatz von Plattformen wie Optro ermöglicht es uns, unseren Fokus auf das Wesentliche zu schärfen und gewährleistet eine konsistente, qualitativ hochwertige Revisionsarbeit im gesamten Unternehmen. Diese Partnerschaft bringt uns unserem übergeordneten Ziel näher, die interne Revision zu modernisieren, eine robuste Unternehmensführung aufrechtzuerhalten und in einem zunehmend dynamischen Geschäftsumfeld agil zu bleiben."

„Unternehmen im gesamten asiatisch-pazifischen Raum agieren in einem immer komplexer werdenden Risiko- und Regulierungsumfeld, in dem Schnelligkeit, Einblicke und Anpassungsfähigkeit entscheidend sind", sagte Gordon Tucker, Regional Managing Director für den asiatisch-pazifischen Raum bei Protiviti. „Die Expansion von Optro nach Singapur und seine kontinuierlichen Innovationen im Bereich agentenabsierter GRC bieten eine leistungsstarke Kombination aus Technologie und lokaler Nähe. Gemeinsam unterstützen wir Kunden dabei, ihre interne Revision und Risikofunktionen zu modernisieren, Routineaufgaben zu automatisieren und ihren Fokus verstärkt auf strategische, zukunftsorientierte Risiken zu richten."

Diese Ankündigung folgt auf die kürzlich erfolgte Übernahme von Midship durch Optro, der führenden KI-basierten Lösung für das autonome Testen von Kontrollen – ein Meilenstein, der das erste und einzige agentische Handlungssystem für GRC auf den Markt bringt. Gemeinsam automatisieren sie bis zu 87 Prozent des Kontrollmanagements und geben den Prüfern so wieder Zeit, sich auf strategische Risiken zu konzentrieren.

Die anhaltende Dynamik von Optro spiegelt sich auch in einer Reihe von jüngsten Branchenauszeichnungen wider: die Einstufung als „Leader" in der „The Forrester Wave™": Governance, Risk, And Compliance Platforms, Q2 2026" sowie im „2025 Gartner® Magic Quadrant™ for Governance, Risk and Compliance (GRC) Tools, „Assurance Leaders", die Liste der „World's Most Innovative Companies of 2026" von Fast Company, die „2026 Best Software Awards" von G2 für die beste GRC-Software sowie die Aufnahme in die Deloitte Technology Fast 500™ zum siebten Mal in Folge.

Um mehr darüber zu erfahren, wie Optro Risiken für Unternehmen weltweit in Chancen verwandelt, besuchen Sie den Stand von Optro (Nr. C01) auf der Intrenationalen Konferenz der IIA in Singapur oder besuchen Sie Optro.ai.

Informationen zu Optro

Optro (ehemals AuditBoard) unterstützt Unternehmen dabei, Risiken in Chancen umzuwandeln, indem es GRC durch ein agentenbasiertes Aktionssystem neu definiert. Über 50 % der Fortune-500-Unternehmen vertrauen auf Optro, um ihre Audit-, Risiko- und Compliance-Prozesse zu optimieren und sich für eine neue Ära der Risikobewältigung zu rüsten. Optro wird von Kunden auf G2 mit Bestnoten bewertet und wurde im Gartner® Magic Quadrant™ 2025 for Governance, Risk and Compliance (GRC) Tools, Assurance Leaders als „Leader" ausgezeichnet. Weitere Informationen finden Sie auf: optro.ai.

Kontakt:

Laura Groshans

press@optro.ai

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.