PARIS, June 11, 2026 /PRNewswire/ -- Orqa - Europe's leading developer and manufacturer of drones made without Chinese components - today announces the launch of the MRM2-10AI, a next-generation tactical drone purpose-built for contested battlefield environments and the realities of modern electronic warfare.
With armed forces increasingly facing radio-frequency jamming, GNSS disruption, and electronic attack, the MRM2-10AI sets a new standard in resilient communications, intelligent autonomy, and mission continuity, enabling it to succeed where conventional drone systems struggle.
At the heart of the platform is a hybrid communications architecture combining Orqa's proven IRONghost radio control system with native fiber-optic integration and automatic communications failover. This enables the MRM2-10AI to use either communication method without platform reconfiguration and instantly transition to the radio-frequency link if the fiber-optic connection is broken.
The MRM2-10AI features a powerful new Auto Pilot Board that unlocks a series of cutting-edge autonomous capabilities, including vision-based terminal guidance for GNSS-denied operations, advanced computer vision applications, battlefield analytics, and collaborative multi-drone operations.
A fully open development architecture and a supported third-party Developer Program (developer.orqafpv.com) provides a foundation for AI capabilities and software solutions, while ATAK compatibility supports seamless integration with existing battlefield management and situational awareness systems.
"As the nature of warfare continues to evolve, drone operators require systems that can remain effective in contested spaces," said Srdjan Kovacevic, co-founder and CEO of Orqa. "The MRM2-10AI combines resilient communications, onboard intelligence, and autonomous capability in a platform designed to keep missions moving. It represents the next step in tactical drone capability for today's armed forces."
Available in multiple configurations to meet a variety of mission requirements - including variants equipped with advanced thermal imaging and enhanced processing capabilities - the MRM2-10AI is being officially launched at Eurosatory 2026, the global event for defence and security in Paris.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.