Piramal Pharma Solutions treibt Nachhaltigkeitsbemühungen mit Bau einer Solaranlage am Standort Morpeth im Vereinigten Königreich voran

17.09.2026
  • Piramal Pharma Solutions errichtet an seinem integrierten Standort für Wirkstoffe und Fertigarzneimittel in Morpeth, im Vereinigten Königreich, eine Freiflächen-Solaranlage (4,3 MWp).
  • Die neue Anlage wird den Standort über eine Behind-the-Meter-Konfiguration direkt mit erneuerbarer Energie versorgen und damit Piramals Engagement unterstützen, die Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen bis zum Geschäftsjahr 2030 um 42 % zu senken.

MUMBAI, Indien, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- Piramal Pharma Solutions („PPS"), ein weltweit führendes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (CDMO) und Teil der Piramal Pharma Ltd. („PPL") (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) verstärkt seine Bemühungen zur Dekarbonisierung durch die Errichtung einer Freiflächen-Solaranlage mit 4,3 MWp an seinem integrierten Standort für Wirkstoffe und Fertigarzneimittel in Morpeth im Vereinigten Königreich. Sobald die Anlage in Betrieb ist, wird sie den Standort jährlich mit rund 3950 MWh Strom aus erneuerbaren Energien versorgen und damit etwa 22 % seines jährlichen Strombedarfs decken. Mit rund 6200 Solarmodulen auf einer Fläche von etwa 6,5 Hektar wird die Anlage jährlich genug saubere Energie erzeugen, um etwa 1460 Haushalte im Vereinigten Königreich mit Strom zu versorgen. Das Projekt wird im Rahmen eines Stromabnahmevertrags (PPA) mit Alight UK BTM1 Limited („Alight"), einem führenden Solarentwickler und unabhängigen Stromerzeuger, umgesetzt.

Frank Bugg, SVP, UK & Europe Operations and Managing Director, Piramal Pharma Solutions

Durch diese Initiative können am Standort Morpeth über einen Zeitraum von 25 Jahren schätzungsweise 20 000 tCO₂e vermieden werden, was einen bedeutenden Schritt auf dem Weg von PPL zu mehr Nachhaltigkeit und im Rahmen der langfristigen Dekarbonisierungsstrategie des Unternehmens darstellt. Durch die Umsetzung einer nachhaltigen und kosteneffizienten Lösung zur Stromerzeugung vor Ort stärkt PPL seine Energieversorgungssicherheit und bekräftigt gleichzeitig sein Engagement für eine Zukunft mit geringeren CO₂-Emissionen.

„Wir integrieren bei Piramal Pharma Solutions Nachhaltigkeitsprinzipien in alle Abläufe und Entscheidungen unseres globalen Netzwerks", sagte Frank Bugg, Bereichsleiter auf Senior-Ebene für die Geschäftstätigkeit im Vereinigten Königreich und Europa sowie geschäftsführender Leiter von Piramal Pharma Solutions. „Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partner Alight unseren Einsatz für die Dekarbonisierung und erneuerbare Energien voranzutreiben und damit zusätzlichen Mehrwert für unsere Kunden und Aktionäre weltweit zu schaffen."

„Unternehmen im gesamten Vereinigten Königreich suchen nach praktischen Möglichkeiten, um Emissionen zu senken, die Energieversorgungssicherheit zu stärken und die langfristigen Energiekosten zu steuern. Dieses Projekt mit Piramal Pharma zeigt, wie eine Solaranlage vor Ort alle drei Ziele erfüllen kann", sagte Rob Stait, geschäftsführender Leiter des Bereichs Behind the Meter bei Alight.

Der Betrieb der Anlage soll im ersten Quartal 2027 aufgenommen werden.

Informationen zu Piramal Pharma Solutions

Piramal Pharma Solutions (PPS) ist ein Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (Contract Development and Manufacturing Organization, CDMO), welches End-to-End-Entwicklungs- und Herstellungslösungen für den gesamten Lebenszyklus von Arzneimitteln anbietet. Wir bedienen unsere Kunden über ein weltweit integriertes Netzwerk von Standorten in Nordamerika, Europa und Asien. Dies ermöglicht uns, ein umfassendes Dienstleistungsspektrum anzubieten, darunter Lösungen für die Arzneimittelforschung, Prozess- und pharmazeutische Entwicklungsdienstleistungen, die Versorgung klinischer Studien, die kommerzielle Lieferung von APIs sowie fertige Darreichungsformen. Zudem bieten wir spezialisierte Dienstleistungen wie die Entwicklung und Herstellung hochwirksamer APIs, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sterile Abfüllung und Endfertigung, Peptidprodukte und -dienstleistungen sowie hochwirksame feste orale Arzneimittel an. PPS bietet über die Tochtergesellschaft von Piramal Pharma Limited, Yapan Bio Private Limited, zudem Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen für Biologika an, darunter Impfstoffe sowie Gentherapien.

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Informationen zu Piramal Pharma Limited

Piramal Pharma Limited (PPL) (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) bietet ein Portfolio differenzierter Produkte und Dienstleistungen über seine 17 globalen Entwicklungs- und Produktionsstätten sowie ein globales Vertriebsnetz in über 100 Ländern an. Zu PPL gehören Piramal Pharma Solutions (PPS), ein integriertes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen, Piramal Critical Care (PCC), ein Geschäftsbereich für komplexe Krankenhausgenerika, sowie Piramal Consumer Healthcare, das rezeptfreie Verbraucher- und Wellnessprodukte vertreibt. Zusätzlich hat sich Abbvie Therapeutics India Private Limited, eines der assoziierten Unternehmen von PPL und ein Gemeinschaftsunternehmen von Abbvie und PPL, als einer der Marktführer im Bereich der Augenheilkunde auf dem indischen Pharmamarkt etabliert.

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Rob Stait, Managing Director, Behind the Meter at Alight

Solar Panels at Morpeth Site

(PRNewsfoto/Piramal Pharma Solutions)

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.