CANBERRA, Australia, June 11, 2026 /PRNewswire/ -- Seeing Machines Limited (AIM: SEE), the advanced computer vision technology company that designs AI-powered operator monitoring systems to improve transport safety, today announced the appointment of Raúl Latorre Fortes as General Manager, Operations – Berlin. Raúl will report directly to Paul McGlone, CEO and join the Company's extended leadership team.
This appointment marks a significant step in strengthening Seeing Machines' leadership presence in Europe, following the progressive integration of its Berlin-based team into the broader global organisation over the past two years. Establishing permanent, senior leadership in-region is expected to further enhance alignment, operational integration, and support the Company's continued growth across Europe.
Based in Berlin, Raúl will lead Seeing Machines' operations in the region and play a critical role in executing its European strategy. His direct reporting line reflects the strategic importance of Berlin as a key operational hub and its central role in driving future growth.
Raúl brings more than 20 years' experience across the automotive and energy sectors, with a strong track record spanning project management, business development, sales leadership, and the development of high-performing teams. Most recently, he spent six years at Elektrobit Automotive in Berlin, where he held a number of senior positions, including Director of Business Development EMEA.
Paul McGlone, CEO of Seeing Machines, said: "Raúl's appointment reflects the strategic importance of our Berlin operations and the role they will continue to play in Seeing Machines' growth across Europe. His leadership experience, deep industry knowledge and ability to connect teams across functions will be invaluable as we strengthen coordination, accountability and execution across our global organisation."
About Seeing Machines (LSE: SEE)
Seeing Machines is a global company founded in 2000 and headquartered in Australia, is an industry leader in vision-based monitoring technology that enable machines to see, understand and assist people. Seeing Machines is revolutionising global transport safety. Its technology portfolio of AI algorithms, embedded processing and optics, power products that need to deliver reliable real-time understanding of vehicle operators. The technology spans the critical measurement of where a driver is looking, through to classification of their cognitive state as it applies to accident risk. Reliable "driver state" measurement is the end-goal of Driver Monitoring Systems (DMS) technology. Seeing Machines develops DMS technology to drive safety for Automotive, Commercial Fleet, Off-road and Aviation. The company has offices in Australia, USA, Europe and Asia, and supplies technology solutions and services to industry leaders in each market vertical. www.seeingmachines.com
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.