Sehen Sie sich an, wie humanoide Roboter beim Elfmeter-Fußball-Wettbewerb der GSMA MWC26 in Shanghai gegeneinander antreten

24.06.2026

SHANGHAI, 24. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Ausstellungsfläche des MWC26 Shanghai treten humanoide Roboter in Elfmeterschießen gegeneinander an. Die „Humanoid Robot Football Penalties Challenge" findet vom 24. bis 25. Juni im Shanghai New International Expo Centre statt und ist ein Live-Elfmeterschießen-Wettbewerb, bei dem die neuesten Durchbrüche in der humanoiden Robotik präsentiert werden.

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Der Wettbewerb beleuchtet Fortschritte in den Bereichen Bewegungssteuerung, Umgebungswahrnehmung, autonome Entscheidungsfindung und vernetzte Funktionen und vermittelt einen dynamischen Einblick darin, wie mobile KI den Weg von der Experimentierphase hin zur praktischen Anwendung in der Praxis beschreitet.

B-Roll-Material und virale Videoclips stehen Ihnen hier zum Download bereit. Die GSMA überträgt die „Humanoid Robot Football Penalties Challenge" live von der Messe „MWC26 Shanghai" – das Video ist hier zu sehen.

Die im Rahmen des MWC26 Shanghai in der Zone „Mobile AI Innovation Frontiers" stattfindende Fußball-Challenge bringt führende Robotik-Teams und Branchenakteure zusammen, um zu demonstrieren, wie Konnektivität, Rechenleistung und intelligente Systeme in realen Umgebungen zusammenwirken. Der Livestream bietet Zuschauern weltweit die Möglichkeit, zu verfolgen, wie die Roboter gegeneinander antreten, auf Echtzeitbedingungen reagieren und unter Druck ihre Leistung erbringen.

Für die Zuschauer bietet die „Humanoid Robot Football Penalties Challenge" einen direkten Einblick in die Entwicklung der verkörperten KI, bei der Fortschritte in den Bereichen Konnektivität und Rechenleistung die Grundlage für immer ausgefeiltere autonome Systeme bilden.

Der Livestream wird die Höhepunkte des Wettbewerbs zeigen, darunter die Eröffnungsfeier am 24. Juni sowie die Halbfinale und Finale am 25. Juni.

Der Wettbewerb ist Teil des MWC26 Shanghai, der vom 24. bis 26. Juni unter dem Motto „IQ Era" stattfindet. Die Veranstaltung bringt das globale Mobilfunk- und Technologie-Ökosystem zusammen, präsentiert Fortschritte in den Bereichen mobile KI, 5G-Advanced und neue Technologien und bietet der Industrie, politischen Entscheidungsträgern und Innovatoren eine Plattform, um die digitale Transformation voranzutreiben.

Im Rahmen der Veranstaltung werden auf der MWC26 Shanghai 200 Vordenker und Referenten sowie über 400 Aussteller, Sponsoren und Partner vertreten sein, was die wachsende Größe und internationale Reichweite der Veranstaltung widerspiegelt. Das Programm verdeutlicht, wie Intelligenz zunehmend über vernetzte Systeme hinweg aufgebaut wird, wobei Mobilfunknetze eine zentrale Rolle dabei spielen, KI-gestützte Innovationen branchenübergreifend zu ermöglichen.

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.