Sommer in Shanghai eröffnet Saison der Stadtabenteuer

30.06.2026

SHANGHAI, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Ein Nachrichtenbericht von german.shanghai.gov.cn

Die internationale Konsumsaison „Sommer in Shanghai 2026" findet von Juli bis Oktober statt und erstreckt sich über den Sommer, das Mittherbstfest und den Nationalfeiertag. Unter dem Motto „Sommer in Shanghai – Familienspaß für alle" präsentiert die Veranstaltung die vielfältigen Angebote der Stadt sowohl für Einheimische als auch für Besucher.

Das Programm ist nach den Buchstaben des englischen Wortes SUMMER gegliedert und umfasst sechs Themenbereiche: Sport, Stadterkundung, Museen, Musik, Unterhaltung und Entspannung.

S – Sport

Der Sportbereich legt den Schwerpunkt auf hochkarätige Turniere und Breitensportaktivitäten.

Zu den Höhepunkten zählt das Rolex Shanghai Masters, ein ATP-1000-Turnier, das als einzige Veranstaltung dieser Art in Asien die weltbesten Spieler nach Shanghai zieht. Ebenfalls kehrt die FIM Motocross-Weltmeisterschaft (MXGP) in Shanghai zurück, die rasanten Rennsport einer der renommiertesten internationalen Motocross-Serien bietet.

U – Urban (Stadterkundung)

Der Urban-Bereich konzentriert sich auf typische Stadterlebnisse, die Besucher dazu einladen, Shanghai aus verschiedenen Blickwinkeln zu entdecken.

Vorgestellt werden unter anderem das neu gestaltete Internationale Lichtfestival Shanghai (Shanghai International Light Festival) sowie die Shanghaier Modewoche Frühjahr/Sommer 2027 (Shanghai Fashion Week), die unter dem Motto „Überall ist ein Laufsteg" steht.

M – Museum

Der Museumsbereich stellt immersive Kulturerlebnisse und bedeutende Ausstellungen in den Mittelpunkt.

Ein Höhepunkt ist die Ausstellung „Auf dem Gipfel des Weltbaums – Alte Zivilisationen Amerikas" im Shanghaier Museum, die einen umfassenden Überblick über die alten Zivilisationen Mittel- und Südamerikas bietet.

Begleitend dazu werden speziell abgestimmte Pakete angeboten, darunter das „Fünf-Elemente-Verbundserlebnis", das Artefakte, Menschen, Tiere, Pflanzen und Lebensmittel miteinander verbindet. Zudem werden Kombitickets in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Shanghaier Zoo und dem Expo-Kulturpark angeboten.

M – Musik

Der Musikbereich konzentriert sich auf Live-Auftritte und sommerliche Abendveranstaltungen.

Ein besonderes Ereignis ist das 17. „Music in the Summer Air"-Festival, das führende internationale Orchester nach Shanghai bringt. Im Rahmen des „City Symphony"-Programms des Festivals finden die Aufführungen auch in Einkaufsvierteln der gesamten Stadt statt.

Zu den weiteren Angeboten gehören spezielle Konzertpakete, inspiriert vom Komponisten Felix Mendelssohn, die Konzertkarten mit exklusiven Kulturartikeln kombinieren.

E – Entertainment (Unterhaltung)

Der Entertainment-Bereich bietet Besuchern aller Altersgruppen sommerliche Unterhaltung mit Themenpark-Erlebnissen, Gaming, Animation und weiteren immersiven Aktivitäten.

Das Shanghai Disney Resort wird sein 10-jähriges Jubiläum mit speziellen Sommerprogrammen für Gäste aus aller Welt feiern. Weitere Veranstaltungen sind der Internationale Gaming- und Animationsmonat „Sommer in Shanghai" (Shanghai Summer International Gaming and Animation Month) sowie Redland 2.0.

R – Relax (Entspannung)

Der Relax-Bereich zielt darauf ab, familienfreundliche Erlebnisse in ruhigerem Tempo zu schaffen.

Zu den vorgestellten Veranstaltungen gehören die 28. Asiatische Haustiermesse (Pet Fair Asia), die Tierhalter und Branchenteilnehmer aus aller Welt zusammenbringt, sowie die Sommer-Tourismus-Saison des Tourismusfests von Shanghai (Shanghai Tourism Festival Summer Tourism Season), die in der ganzen Stadt immersive Kultur- und Tourismusaktivitäten bietet.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/sommer-in-shanghai-eroffnet-saison-der-stadtabenteuer-302814245.html

Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.