Stärkere Verankerung in lokalen Märkten zur Schaffung eines langfristigen Mehrwerts: Zoomlion treibt globale Lokalisierung voran

14.06.2026

ISTANBUL, 14. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Auf der kürzlich zu Ende gegangenen Messe KOMATEK 2026 hinterließ Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion"; 1157.HK) unter dem Motto „Innovation for Value" („Innovation für Mehrwert") einen starken Eindruck. Das Unternehmen präsentierte über 40 fortschrittliche Produkte sowie sein lokalisiertes Vertriebs- und Servicekonzept und erhielt dafür breite Anerkennung von Kunden aus aller Welt. Im Rahmen der Veranstaltung sicherte sich Zoomlion Neuaufträge und Absichtsaufträge im Wert von über 1 Milliarde RMB (ca. 138 Millionen US-Dollar) und unterstrich damit seine marktführende Position sowie die rasante Dynamik seiner internationalen Entwicklung.

Lokalisierung und kundenspezifische Anpassung prägten den Messeauftritt von Zoomlion. Um den anspruchsvollen Betriebsbedingungen und regulatorischen Rahmenbedingungen in der Türkei und den umliegenden Märkten gerecht zu werden, stellte das Unternehmen mehrere maßgeschneiderte Maschinenlösungen vor. Ein besonderes Highlight war der Knickarmkran ZLK7600V803, ein Spezialmodell, das lokal im Zoomlion-Werk in Deutschland gefertigt wird. Der Kran verfügt über einen von WILBERT, der deutschen Tochtergesellschaft von Zoomlion, gefertigten Aufbau, der mit einem hochwertigen, lokal bezogenen europäischen Scania-Fahrgestell kombiniert wird. Dieses Modell ist vollständig nach CE-Normen zertifiziert und erfüllt alle europäischen Vorschriften für den Straßentransport. Es vereint nahtlos die bewährten Technologien von Zoomlion zur Konstruktionsoptimierung und Steuerung. Diese Referenzmaschine, die sich durch außergewöhnliche Hubleistung, hohe Qualität und Wirtschaftlichkeit auszeichnet, ist ein eindrucksvolles Beispiel für Zoomlions „Global-Village-Denken", mit dem das Unternehmen die internationale industrielle Zusammenarbeit und die Vertiefung der Marktintegration vorantreibt.

Diese enge Verzahnung von grenzüberschreitender technologischer Innovation und lokalisierter Fertigung im Ausland ist ein direktes Ergebnis der globalen Fertigungsstrategie „1+N" von Zoomlion. In diesem Konzept steht die „1" für die Zoomlion Smart City in China – den zentralen Knotenpunkt für Spitzenforschung und den wichtigsten Exporteur von Kerntechnologien und innovativen Produkten. Das „N" steht für ein wachsendes Netzwerk aus lokalisierten Fertigungsstätten und Serviceplattformen im Ausland, die in wichtigen strategischen Märkten weltweit angesiedelt sind. Derzeit verfügt Zoomlion über 13 Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsstandorte im Ausland, mehr als 30 primäre regionale Aviation-Hubs sowie über 400 Vertriebs- und Servicestellen. Die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens erstrecken sich auf mehr als 170 Länder und Regionen. Über dieses weitreichende Netzwerk baut Zoomlion ein stark auf Zusammenarbeit ausgerichtetes globales industrielles Rahmenwerk auf.

Als einer der strategischen Kernmärkte von Zoomlion ist die Türkei ein Paradebeispiel für diesen stark lokal ausgerichteten Ansatz. Seit der Gründung seiner Niederlassung in Istanbul im Jahr 2018 hat Zoomlion landesweit ein solides Netzwerk aus 12 umfassend ausgestatteten Serviceniederlassungen und 3 Zentrallagern aufgebaut. Die kürzlich erfolgten Eröffnungen der Niederlassung in Denizli (3500 m²) und der Niederlassung in Bursa (1200 m²) haben Zoomlions Fähigkeit weiter gestärkt, als wichtiger regionaler Knotenpunkt für Vertrieb, technische Wartung und Ersatzteile zu dienen. Diese umfassende direkt betriebene Infrastruktur schafft eine integrierte „End-to-End"-Plattform, die Verwaltung, Lagerhaltung, Logistik und Kundensupport für die Region vereint.

Gleichzeitig baut Zoomlion seine lokalen Fertigungskapazitäten in Europa weiter aus. In Tatabánya, Ungarn, nahm die moderne intelligente Fertigungsanlage von Zoomlion für Arbeitsbühnen im Jahr 2026 offiziell den Betrieb der ersten Phase auf. Strategisch günstig an einem wichtigen Logistikkorridor zwischen Ost- und Westeuropa gelegen, ist dieser 250 Mu (ca. 16,5 Hektar) große Standort auf hochwertige Teleskoparbeitsbühnen und Scherenhebebühnen spezialisiert. Diese Konstellation steigert die Effizienz der regionalen Lieferkette und die Produktverfügbarkeit erheblich und fördert gleichzeitig starke, für beide Seiten vorteilhafte Synergien mit lokalen industriellen Ökosystemen.

Unterdessen treibt Zoomlion an seinem wichtigsten europäischen Fertigungsstandort in Deutschland einen wegweisenden Wandel voran. Nach der Übernahme des Turmdrehkranherstellers WILBERT im Jahr 2018 hat sich der Standort nach und nach zu einer industriellen Basis für mehrere Produktkategorien entwickelt. Im Jahr 2025 erfolgte der Spatenstich für die zweite Bauphase des Werks. Die Investition von über 50 Millionen Euro erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 60 000 Quadratmetern. Sobald die volle Kapazität erreicht ist, wird das erweiterte Werk jährlich über 1000 Turmdrehkrane, Mobilkrane und Betonmaschinen fertigen und damit als umfassender Fertigungsstandort im Ausland sowie als wichtiger Stützpunkt für das langfristige Wachstum von Zoomlion in Europa dienen.

Die Umsetzung der „1+N"-Strategie bietet sowohl Zoomlion als auch seinen Kunden weltweit deutliche betriebliche Vorteile. Erstens verbessert dies die Liefereffizienz und die Anpassung der Produkte erheblich, da Zoomlion durch die Fertigung und Montage von Maschinen in größerer Nähe zu den Endmärkten schneller auf regionale Standards und Kundenwünsche reagieren kann. Zweitens stärkt eine engere Zusammenarbeit zwischen diesen weltweiten Standorten die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette. Durch die gegenseitige Integration von Ressourcen zwischen den Standorten im In- und Ausland hat Zoomlion die regionalen Logistiknetzwerke optimiert und eine stabile, durchgängige und zuverlässige Produktversorgung für die internationalen Baumaschinenmärkte sichergestellt. Schließlich bietet Zoomlion, gestützt auf ein End-to-End-Servicenetzwerk sowie direkte kundenbezogene Prozesse, umfassende Wartungsunterstützung über den gesamten Lebenszyklus hinweg, stärkt so das geschäftliche Vertrauen und schafft eine solide Grundlage für den gemeinsamen Erfolg mit Kunden weltweit.

Von Produktinnovationen bis hin zur intelligenten Fertigung und von der lokalen Produktion bis hin zur direkten Serviceunterstützung verankert sich Zoomlion mit einem „Global-Village-Denken" weiterhin fest in lokalen Märkten. Angetrieben von kontinuierlicher technologischer Forschung und Entwicklung sowie lokal verankerten Aktivitäten stimmt das Unternehmen seine Produkte auf globale Anforderungen ab und stärkt zugleich seine weltweite Vernetzung. Auch in Zukunft setzt Zoomlion auf offene Zusammenarbeit und nutzt seine branchenführenden Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, umfassenden Fertigungssysteme sowie professionellen Servicenetzwerke, um gemeinsam mit Kunden und Partnern weltweit auf eine nachhaltige Zukunft hinzuarbeiten.

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/starkere-verankerung-in-lokalen-markten-zur-schaffung-eines-langfristigen-mehrwerts-zoomlion-treibt-globale-lokalisierung-voran-302799683.html

Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.