TG-Group und Pick Place schließen sich zusammen und erweitern ihr Robotik- und Automatisierungsportfolio

10.06.2026

VERREBROEK, Belgien und FULLY, Schweiz, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die TG-Group und Pick Place gehen einen strategischen Zusammenschluss ein, der die Position der TG-Group als zukunftsorientierter Partner für Verpackung, Robotik und industrielle Automatisierung weiter stärkt. Seit dem Einstieg von Waterland als strategischem Partner im April 2025 setzt die TG-Group ihre Wachstumsstrategie konsequent fort und bündelt komplementäre Kompetenzen in den Bereichen Verpackung, Robotik und intelligente Automatisierung in einem integrierten Ökosystem.

Dieser Zusammenschluss vereint unterschiedliche Stärken. Über ihre spezialisierten Unternehmen, darunter TG-Packaging, Entrec, Frematt und A-tec, bündelt die TG-Group umfassende Kompetenzen in den Bereichen Verpackungsmaschinen, Zuführtechnik, Flowpack-Lösungen, Retrofit-Projekte, Ersatzteilmanagement und Service. Pick Place ergänzt dieses Portfolio um seine Expertise in Hochgeschwindigkeits-Delta-Robotik, Bildverarbeitungssystemen und KI-gestützter Automatisierung für die Lebensmittelverpackung sowie für Montagelinien. Gemeinsam bieten die beiden Unternehmen ein erweitertes End-to-End-Leistungsspektrum: vom Engineering und der Maschinenentwicklung über fortschrittliche Robotik und Linienintegration bis hin zur langfristigen Wartung.

Die Integration von Pick Place in die TG-Group folgt einer klaren industriellen Logik. Hersteller suchen zunehmend Partner, die sie dabei unterstützen, die Effizienz zu verbessern, die Flexibilität zu steigern, manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren und ihre Produktion zukunftssicher aufzustellen. Durch die Kombination von Engineering, Produktionskapazität und Kundennetzwerk der TG-Group mit der spezialisierten Robotik- und Automatisierungsexpertise von Pick Place kann die Gruppe komplette, maßgeschneiderte Automatisierungslinien für unterschiedlichste Branchen liefern – mit besonderem Fokus auf die Lebensmittelindustrie.

„Dass Pick Place Teil der TG-Group wird, markiert für uns ein spannendes neues Kapitel", sagt Tom Vermonden, Gründer und CEO der TG-Group. „Indem wir unsere Stärken und unsere gemeinsame Vision bündeln, können wir Innovationen beschleunigen, unseren Service verbessern und unseren Kunden noch bessere Ergebnisse liefern. Gemeinsam wollen wir unsere Branche mit praxisnahen und vorausschauenden Lösungen richtungsweisend mitgestalten."

Erweiterte Automatisierungsmöglichkeiten für Hersteller 

Für Kunden bedeutet die Integration Zugang zu umfassenden Automatisierungslösungen aus einer Hand. Die TG-Group und Pick Place begleiten Hersteller in jeder Phase ihres Automatisierungsvorhabens – von Verpackungsanlagen und Linienintegration über anspruchsvolle Roboteranwendungen bis hin zu intelligenten Automatisierungslösungen. Diese Herangehensweise unterstützt Produktionsbetriebe dabei, ihren Output zu steigern, sich schnell an veränderte Produktionsanforderungen anzupassen und neue Technologien zügiger einzuführen.

Kontinuität und konsequente Weiterentwicklung 

Pick Place behält sein bestehendes Team, seine Expertise und seinen Unternehmergeist bei. Die Gründer Christian Vouilamoz und Denise Sivete bleiben weiterhin als Gesellschafter an Bord und werden die nächste Wachstumsphase von Pick Place aktiv vorantreiben. Bestehende Kundenbeziehungen, laufende Projekte und Serviceverträge werden nahtlos fortgeführt.

„Seit über zwei Jahrzehnten unterstützt unser Team Hersteller dabei, die Grenzen der Robotik neu zu definieren", sagt Christian Vouilamoz, Gründer und Chief Robotics Officer von Pick Place. „Mit dem Zusammenschluss mit der TG-Group gewinnen wir die industrielle Reichweite und das technische Fundament, um schneller zu agieren, größere Projekte zu realisieren und unsere Systeme in noch mehr Produktionsbetriebe zu bringen. Entscheidend ist: Wir bewahren das unternehmerische Denken und Handeln, das Pick Place ausmacht, und gewinnen gleichzeitig eine starke Basis, um SmartPick.AI und weitere Automatisierungstechnologien voranzutreiben."

Mit dem Zusammenschluss vereinen sich eine gemeinsame unternehmerische Kultur und ein langfristiges Bekenntnis zu praxisnahen, hochwertigen und zukunftsfähigen Automatisierungslösungen. Die TG-Group und Pick Place schaffen damit eine noch stärkere Plattform, um robotergestützte Innovationen zu beschleunigen und ihren Industriekunden nachhaltigen Mehrwert zu bieten.

Über finanzielle Details haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Über TG-Group 

Die TG-Group ist eine belgische Industriegruppe, in der spezialisierte Unternehmen aus den Bereichen Verpackungstechnik, Automatisierung und industrielle Dienstleistungen zusammengeführt sind. Die Gruppe verbindet unternehmerisches Know-how mit einer langfristigen Vision, die auf nachhaltiges Wachstum, Kundennutzen und technologischen Fortschritt ausgerichtet ist. Mit einer Strategie aus Partnerschaft und Innovation baut die TG-Group ihre Position als vertrauenswürdiger industrieller und internationaler Partner kontinuierlich weiter aus.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.tg-group.be

Über Pick Place 

Pick Place ist ein Schweizer Robotikunternehmen, das auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Hochgeschwindigkeitsautomatisierung und Delta-Robotik aufbaut. Durch die Kombination von Robotik, Bildverarbeitung und intelligenter Automatisierung verwandelt Pick Place Komplexität in reibungslose Abläufe. Von anspruchsvollen Roboteranwendungen bis hin zu zukunftsweisenden Technologien wie SmartPick.AI prägt das Unternehmen die nächste Generation der industriellen Automatisierung mit.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.pickplace.com

Pressekontakte:

TG-Group

Marketing & Communications

Céline Lenaerts - +32(0)32101790

marketing@tg-group.be

www.tg-group.be

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Public Relations

mkt@pick.place

www.pickplace.com

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.