ZÜRICH, 26. Juni 2026 /PRNewswire/ -- The Adecco Group, das weltweit führende Unternehmen für Personal- und Technologiedienstleistungen, gab heute die Ernennung von Diego Chantrain zum neuen Leiter der Bereiche Investorenbeziehungen und Portfoliostrategie bekannt.
Diego kann sowohl im Kapitalmarktbereich als auch in der Unternehmensstrategie auf eine starke Erfolgsbilanz zurückblicken. Seit seinem Eintritt bei The Adecco Group im Oktober 2022 leitet er den Bereich Unternehmensentwicklung sowie Fusionen und Übernahmen (M&A). Zuvor leitete er den Bereich Investorenbeziehungen bei Firmenich, wo er zudem Positionen in der strategischen Entwicklung und im Bereich M&A innehatte. Er verfügt über einen Master-Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen von der Universität Lüttich und einen Doktortitel von der Turku School of Economics.
Diego untersteht Valentina Ficaio, Finanzvorständin von The Adecco Group, mit Sitz in Zürich, Schweiz. Er tritt die Nachfolge von Benita Barretto an, die diese Position seit 2021 innehatte und das Unternehmen verlässt, um sich neuen Möglichkeiten zuzuwenden.
Valentina Ficaio, Finanzvorständin von The Adecco Group, sagte: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Diego. Er bringt wertvolle Erfahrung im Bereich Investorenbeziehungen mit und hat maßgeblich dazu beigetragen, unsere Pipeline für Akquisitionen und Veräußerungen mit klarer Ausrichtung voranzutreiben, um neue Marktchancen zu nutzen und unser Portfolio zu steuern.
„Ich möchte Benita für ihre wertvollen Beiträge zu unserer Investor-Relations-Arbeit in den vergangenen Jahren danken und wünsche ihr viel Erfolg bei ihren künftigen Vorhaben."
Informationen zu The Adecco Group
The Adecco Group ist das weltweit führende Unternehmen für Talent- und Technologieexpertise. Unser Ziel ist es, die Zukunft der Arbeit für alle zu gestalten. Mit unseren drei globalen Geschäftseinheiten – Adecco, Akkodis und LHH – in 60 Ländern ermöglichen wir Menschen eine nachhaltige und lebenslange Beschäftigungsfähigkeit, liefern digitale sowie ingenieurtechnische Lösungen zur Unterstützung der Transformation zur Smart Industry und helfen Organisationen, ihre Belegschaften zu optimieren. The Adecco Group geht mit gutem Beispiel voran und setzt sich für nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit sowie für resiliente Volkswirtschaften und Gemeinschaften ein. The Adecco Group AG hat ihren Sitz in Zürich, Schweiz (ISIN: CH0012138605) und ist an der SIX Swiss Exchange (ADEN) notiert.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Investorenbeziehungen investor.relations@adeccogroup.com +41 (0)44 878 88 88 | Pressestelle +41 (0) 79 876 09 21 |
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/the-adecco-group-ernennt-neuen-leiter-der-bereiche-investorenbeziehungen-und-portfoliostrategie-302812120.html
Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.