Veeva Falcon MLR ist ab sofort verfügbar und bietet Agentic MLRTM, um deutlich den manuellen Aufwand zu reduzieren und die Prüfzyklen zu verkürzen.
PLEASANTON, Kalifornien, und KOPENHAGEN, Dänemark, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Veeva Systems (NYSE: VEEV) gab heute bekannt, dass das Unternehmen Copli übernommen hat, den Pionier im Bereich agentengestützter Lösungen für medizinische, rechtliche und regulatorische Prüfungen (MLR) in der Life-Sciences-Branche. Copli ist nun als Veeva Falcon MLR erhältlich, eine agentengestützte MLR-Lösung, mit der sich die Inhaltsprüfung erheblich beschleunigen lässt und die das Potenzial bietet, innerhalb von fünf Jahren 70 % oder mehr des manuellen MLR-Aufwands einzusparen.

Veeva Falcon MLR bietet Marketingteams, MLR-Gruppen und Agenturen agentengestützte Automatisierung. Das System prüft Werbe- und medizinische Materialien gründlich und nimmt dabei Compliance-Prüfungen anhand genehmigter Produktkennzeichnungen und lokaler Vorschriften vor, um den manuellen Aufwand zu minimieren und Prüfer für höherwertige Aufgaben freizusetzen.
„Unser Durchbruch mit agentengestützter MLR markiert einen grundlegenden Wandel bei der Prüfung und Freigabe kommerzieller und medizinischer Inhalte", sagte Jacob Scheel-Bech, Geschäftsführer von Copli. „Als Teil von Veeva können wir unsere Vision für die MLR-Transformation in größerem Maßstab umsetzen. Veeva Falcon MLR ermöglicht der Branche Compliance mit hoher Geschwindigkeit durch intelligente Agenten, die nahtlos mit Veeva PromoMats zusammenarbeiten."
„Der MLR-Prozess stellt seit langem einen erheblichen Engpass bei der Bereitstellung wichtiger Informationen für Patienten und Ärzte dar", sagte Emma Hyland, Bereichsleiterin für kommerzielle Inhalte bei Veeva. „Mit Veeva Falcon MLR können unsere Kunden den gesamten Prüfzyklus beschleunigen und Routinearbeit automatisieren, sodass Prüfer zu strategischen Beratern werden können."
Um mehr über Veeva Falcon MLR zu erfahren, melden Sie sich für das bevorstehende Webinar am 9. Juli um 10 Uhr ET an oder besuchen Sie FalconMLR.veeva.com.
Informationen zu Veeva Systems
Veeva bietet die Branchen-Cloud für Life Sciences mit Software, KI, Daten und Beratung. Veeva hat sich der Innovation, der Produktqualität sowie dem Kundenerfolg verschrieben und betreut mehr als 1500 Kunden, von den weltweit größten Pharmaunternehmen bis hin zu aufstrebenden Biotech-Unternehmen. Als Public Benefit Corporation ist Veeva bestrebt, die Interessen aller Interessengruppen in Einklang zu bringen, darunter Kunden, Beschäftigte, Aktionäre sowie die Branchen, für die das Unternehmen tätig ist. Weitere Informationen finden Sie auf veeva.com.
Zukunftsgerichtete Aussagen von Veeva
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den erwarteten Ergebnissen und Vorteilen unserer Übernahme von Copli. Diese Aussagen beruhen auf unseren derzeitigen Plänen, Schätzungen und Erwartungen. Übernahmen bergen Risiken, und wir können uns des Erfolgs nicht sicher sein. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den in dieser Pressemitteilung getätigten Angaben abweichen und wir sind nicht verpflichtet, entsprechende Aussagen zu aktualisieren. Die Risiken und Ungewissheiten, die unserer Ansicht nach für unser Geschäft am relevantesten sind, einschließlich der mit Übernahmen verbundenen Risiken, beschreiben wir in unseren regelmäßigen SEC-Unterlagen, die Sie auf sec.gov einsehen können.
Kontakt: | |
Maria Scurry | Meera Lakhani-Patel |
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.