Weichai Power sichert sich EFQM-Sieben-Sterne-Zertifizierung

13.05.2026

WEIFANG, China, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Weichai Power erhielt kürzlich die RbE-Sieben-Sterne-Zertifizierung der European Foundation for Quality Management (EFQM) und ist damit das erste Unternehmen in Chinas High-End-Ausrüstungsindustrie, das diese hochrangige globale Anerkennung erhält. Diese maßgebliche Zertifizierung bedeutet, dass Weichai Power in Dimensionen wie Qualitätsmanagement, operative Exzellenz und nachhaltige Entwicklung umfassend in die Spitzengruppe der globalen Fertigung vorgestoßen ist.

RbE Seven-Star Certification from the European Foundation for Quality Management (EFQM)

Der EFQM Global Award ist einer der drei wichtigsten Qualitätspreise der Welt und ein wichtiger internationaler Maßstab für die Messung der Unternehmensführung und der langfristigen Entwicklungsfähigkeit. Zu den von der EFQM anerkannten Rahmenwerken (RbE) gehört ein mit Sternen bewertetes Reifegradsystem, wobei sieben Sterne die höchste Stufe darstellen. Dieses Rating bedeutet, dass ein Unternehmen über ein hervorragendes, stabiles, nachhaltiges und reproduzierbares Managementmodell von Weltklasse verfügt, und ist die höchste Anerkennung für die umfassenden operativen Fähigkeiten eines Unternehmens.

Seit der Einführung des EFQM Excellence Modells im Jahr 2021 hat Weichai Power kontinuierlich Benchmarks mit Weltklasse-Standards durchgeführt und sein WOS-Qualitätsmanagementsystem gründlich überarbeitet. Das Unternehmen hat Innovation, Transformation und eine umweltfreundliche, kohlenstoffarme und nachhaltige Entwicklung in seine Strategie auf höchster Ebene integriert, eine Unternehmenskultur der Innovation, Widerstandsfähigkeit und gemeinsamen Wertschöpfung gefördert und ein unverwechselbares und sich dynamisch entwickelndes Ökosystem für operative Exzellenz geschaffen. In den letzten Jahren hat Weichai dieses Managementsystem in der gesamten Kette von F&E, Produktion, Lieferung, Vertrieb und Service eingeführt. Das Unternehmen hat seine grüne, intelligente, ökologische und globale Transformation beschleunigt und seine Kernvorteile in den Bereichen Technologie, Qualität, Management und Kosten konsolidiert. Sie hat auch die synergetische und gewinnbringende Zusammenarbeit in der gesamten industriellen Kette vertieft und die Philosophie „Wir sind eins" in die Praxis umgesetzt. Durch eine exzellente Unternehmensführung wird Weichai seiner Verantwortung gerecht und schafft Werte, indem es mit seinen fünf wichtigsten Interessengruppen - einschließlich Kunden, Mitarbeitern und Partnern - zusammenarbeitet, um gemeinsam ein neues Paradigma für eine langfristige Entwicklung zu schaffen.

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2978950/image1.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/weichai-power-sichert-sich-efqm-sieben-sterne-zertifizierung-302771206.html

Ermotti hält an US-Wachstumsplänen fest – trotz Gegenwind aus Bern

04.05.2026

Die UBS treibt ihre strategische Neuausrichtung in den USA voran und will sich dort von einem spezialisierten Vermögensverwalter zu einer Universalbank entwickeln. Im Rahmen des Projekts «Build the Bank» plant die Schweizer Großbank, ab Ende 2027 Zahlungen sowie Privat- und Sparkonten anzubieten, wie sie auf Anfrage der «NZZ am Sonntag» mitteilte. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten auch Kreditprodukte folgen. Möglich wird der Schritt durch eine nationale Banklizenz, die UBS in den USA vor kurzem erhalten hat und die ihr erlaubt, das Dienstleistungsangebot deutlich zu verbreitern.

Bislang müssen UBS-Kunden in den Vereinigten Staaten für klassische Retail-Banking-Dienstleistungen wie Giro- oder Sparkonten zu Wettbewerbern wie JPMorgan Chase oder Wells Fargo ausweichen. Mit dem Einstieg in dieses Geschäftsfeld zielt UBS darauf ab, ihre Kundenbasis auszuweiten und zusätzliche Ertragsquellen im wichtigsten Finanzmarkt der Welt zu erschließen. Konzernchef Sergio Ermotti will sich laut Medienberichten auch von politischem Gegenwind aus Bern nicht von den Wachstumsplänen in den USA abbringen lassen.

Die Bank ist in Nordamerika bereits stark präsent: Rund 25.000 Mitarbeitende arbeiten dort für UBS, darunter etwa 5.700 Finanzberater – deutlich mehr als in anderen Regionen. Dieses Modell bringt jedoch Strukturprobleme mit sich. Viele der Berater agieren faktisch wie unabhängige Unternehmer, die mit UBS zusammenarbeiten und Zugang zu deren Plattform und Produkten erhalten. Die Kundenbeziehung liegt damit in erster Linie bei den Beratern, nicht bei der Bank. UBS versucht seit Jahren, diese Abhängigkeit zu reduzieren und die Macht der Finanzberater zu begrenzen, verlor laut Branchenportal «Advisor Hub» jedoch 2025 so viele Berater wie keine andere Bank.

Die Personalstruktur in der Region «Americas» hatte spürbare Folgen für das Geschäft. Im vierten Quartal 2025 kam es im Vermögensverwaltungsgeschäft zu Nettoabflüssen von Kundengeldern, was das Management unter anderem auf die Beraterproblematik zurückführte. Dennoch rechnet UBS für das Gesamtjahr 2026 wieder mit Neugeldzuflüssen. Parallel dazu versucht die Bank, im intensiven Wettbewerb um Top-Berater die Weichen neu zu stellen: Sie hat die Vergütungen angehoben und ein Rekrutierungsprogramm mit hohen Antrittsprämien aufgelegt. Diese sollen ausgewählten Finanzberatern den Wechsel schmackhaft machen und die Position der Bank im hart umkämpften US-Markt stärken, während sie gleichzeitig den Übergang vom reinen Vermögensverwalter zur Universalbank vorbereitet.