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SYDNEY, 13. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Nach 23 Nächten voller spektakulärer Eindrücke, Veranstaltungen und Erlebnisse schaltet Vivid Sydney seine Lichter aus und beendet damit ein weiteres glanzvolles Festival als weltweit größtes spartenübergreifendes Kunstfestival. Das Festival knüpfte wieder an seine Tradition an, ein Programm mit renommierten und aufstrebenden australischen Talenten zusammenzustellen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, ergänzt durch herausragende internationale Kreative, Künstler und Größen der Gastronomie.
Das Festival umfasste mehr als 200 Veranstaltungen in fünf miteinander verbundenen Zonen: Circular Quay & The Rocks, Barangaroo, Darling Harbour und die Innenstadt. Mehr als 80 % der Veranstaltungen waren kostenlos zugänglich, und der gesamte Vivid Light Walk stand allen offen.
Vivid Sydney präsentierte internationale Talente von außergewöhnlichem Kaliber und unterstrich damit den weltweiten kreativen Einfluss des Festivals. Das Publikum erlebte ein abwechslungsreiches Programm, das von 41 internationalen Acts, die ihr Australien-Debüt feierten – darunter herausragende Auftritte von Saint Levant – bis hin zu einem zum Nachdenken anregenden Gespräch mit der Oscar-prämierten Regisseurin Chloé Zhao reichte.
Auf dem Programm standen außerdem der Oscar-prämierte Regisseur Sean Baker, der Pulitzer-preisgekrönte Autor Jerry Saltz, die New-York-Times-Bestsellerautorin Roxane Gay sowie der Grammy-nominierte Zane Lowe. Yotam Ottolenghi leitete die „Regional Dinner Series" („Regionale Dinner-Reihe"), und international renommierte Künstler verwandelten Sydneys berühmte Wahrzeichen – von Yann Nguemas „Opera Mundi" mit Beleuchtung des Sydney Opera House bis hin zu Chris Levines „Molecule of Light", das in der Nähe der Sydney Harbour Bridge ein Lichtsignal erzeugte.
Der Festivaldirektor von Vivid Sydney, Brett Sheehy AO, sagte: „Das diesjährige Vivid Sydney war ein außerordentlicher Erfolg und hat unsere Erwartungen nicht nur hinsichtlich ausverkaufter Veranstaltungen im gesamten Programm übertroffen, sondern auch in Bezug auf die Begeisterung, die Verbundenheit und die Freude, die wir in der ganzen Stadt beobachten konnten.
„Was in diesem Jahr besonders auffällig war, ist die intensive Beteiligung am gesamten Programm: Die Besucher haben mehr entdeckt als je zuvor. Im Durchschnitt besuchten sie 4,5 Festivalorte und verbrachten pro Besuch etwa drei Stunden eingetaucht in das Festival.
„Besonders begeisternd war die Resonanz auf unsere Initiativen für 2026 – die Einbindung spektakulärer Luftakrobatik, von Skulpturen und Elementen der bildenden Kunst, die Verlegung und erhebliche Erweiterung der Vivid Fire Kitchen, unsere spektakulären Laser- und Pyrotechnikshows sowie die Ausweitung aller vier Säulen – Vivid Light, Vivid Music, Vivid Minds und Vivid Food."
Partner des Vivid Sydney
Als Hauptpartner für 2026 kehrten Kia, Samsung Electronics Australia und IREN zurück. Kia war bereits das fünfte Jahr in Folge als Hauptpartner dabei und präsentierte „Kia Refraction" („Kia-Lichtbrechung") im Bligh & Barney Reserve.
Samsung war im fünften Jahr als Partner aktiv und präsentierte Sky Portal Studio, eine immersive, interaktive Skulptureninstallation im First Fleet Park.
Lilly Australia wurde 2026 offizieller Partner, feierte sein 150-jähriges Jubiläum und richtete im Rahmen von Vivid Minds eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „A New Horizon of Health" („Ein neuer Horizont der Gesundheit") aus.
Uber kam als offizieller Partner hinzu und stellte auf dem gesamten Festivalgelände spezielle Abhol- und Absetzzonen zur Verfügung. „Dine Out with Uber Eats" fungierte als präsentierender Partner der Food for Thought Stage im Rahmen von Vivid Fire Kitchen.
Charity-Partner des Festivals 2026 war Foodbank NSW & ACT, die im Tumbalong Park mit ihrer interaktiven Installation Foodbank Truck Packer vertreten war.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.