naoo bringt überarbeitete Social-Commerce-Plattform an den Start

01.04.2026


Die naoo AG hat den geplanten Technologiewechsel bei ihrer Social-Media- und Commerce-Plattform vollzogen und die neue Generation-V-App vollständig auf iOS und Android ausgerollt. Wie das in Zug und Zürich ansässige Unternehmen mitteilte, ist die aktualisierte Anwendung nach dem zuvor angekündigten Plattform-Launch nun für alle Nutzer verfügbar. Der Rollout sei reibungslos und im vorgesehenen Zeitplan verlaufen, sämtliche Kernfunktionen stünden stabil und vollumfänglich zur Verfügung.

Mit Generation V führt naoo eine grundlegend erneuerte Plattformumgebung ein. Dazu gehören eine neue Navigationsstruktur, eine verbesserte Performance und eine deutlich optimierte Nutzererfahrung. Das Unternehmen wertet den erfolgreichen Start als Bestätigung der Einsatzbereitschaft der neu aufgebauten Frontend- und Backend-Architektur, die auf eine skalierbare Nutzung ausgelegt ist. Zugleich markiert der Launch den Übergang von einer Phase der Plattformentwicklung hin zur aktiven Skalierung und Nutzergewinnung.

Unterstützung erhält naoo dabei aus der Influencer-Szene. Kevin Lütolf, Social-Media-Influencer und Medienunternehmer mit globaler Reichweite, bezeichnete die neue Version als „Quantensprung in Sachen Nutzererfahrung“. Er verweist dabei insbesondere auf die Kombination aus Authentizität, Gamification-Elementen und lokalem Content, die naoo nach seinen Worten bereits zuvor ausgezeichnet habe und die nun in einer weiterentwickelten App-Umgebung angeboten werden.

Gründer und Hauptaktionär Thomas Wolfensberger sieht in Generation V eine leistungsstarke Entwicklungsplattform, auf der modernes Design, skalierbare App-Technologie und Künstliche Intelligenz zusammenkommen. Der erfolgreiche Rollout auf beiden großen mobilen Betriebssystemen zeige, dass das neue technologische Fundament nicht nur konzeptionell, sondern auch operativ bereit und skalierbar sei. Die weiterentwickelte App-Umgebung bildet damit die Basis für den nächsten Wachstumsschritt der Social-Media- und Commerce-Plattform.

Erholungsrally in Paris, London und Zürich – doch Investoren bleiben vorsichtig

03.04.2026


Europäische Aktien haben am Mittwoch deutlich zugelegt, angetrieben von der Hoffnung auf eine Entspannung im Konflikt mit dem Iran. Auslöser waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der ein mögliches Ende der Angriffe auf den Iran in zwei bis drei Wochen in Aussicht stellte. Die Märkte in den USA und in Fernost hatten daraufhin bereits kräftig vorgelegt; die Handelsplätze in Paris, London und Zürich schlossen sich der Aufwärtsbewegung an, wenn auch mit etwas moderateren Zuwächsen.

Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50, gewann im Tagesverlauf rund 2 Prozent auf etwa 5679 Punkte. Auch ausserhalb des Euroraums drehten die Märkte deutlich ins Plus: Der Schweizer SMI stieg um gut 1,4 Prozent auf knapp 12.964 Zähler, der britische FTSE 100 legte um knapp 2 Prozent auf gut 10.374 Punkte zu. An den europäischen Börsen dominierten Erholungsbewegungen, insbesondere in zuvor stark belasteten Branchen.

Im Fokus standen vor allem Bankwerte, die nach einer Phase spürbarer Schwäche zu den Gewinnern des Tages zählten. Die Branche hatte im vergangenen Jahr kräftig zugelegt, war in den vergangenen Wochen jedoch wegen wachsender Konjunktursorgen infolge des Iran-Krieges unter Druck geraten. Nun griffen Investoren wieder zu – unter anderem lagen Papiere von BNP Paribas mit einem Aufschlag von über vier Prozent gut im Rennen. Auch Aktien zyklischer Sektoren und Teile des Reise- und Luftfahrtsegments waren gesucht, während der Energiesektor als einziger im Minus notierte.

Die Kursgewinne gingen jedoch nicht mit ausgelassener Stimmung einher. "Die Stimmung der Investoren hellt sich zwar etwas auf, dennoch zeigt sich noch keine Euphorie an den europäischen Handelsplätzen", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Marktbeobachter verweisen auf das weiter bestehende Konfliktrisiko: "Der Konflikt ist nicht gelöst und der Zeitplan bleibt unsicher", betonte Maximilian Wienke vom Broker eToro. Auch die Ölpreisentwicklung signalisiert eher verhaltenen Optimismus – die Notierungen sind zwar mehrfach kurzfristig unter die Marke von 100 US-Dollar gefallen, sind aber bislang nicht nachhaltig eingebrochen. Entsprechend gaben Öl- und Energieaktien nach, ohne dass es zu dramatischen Verkäufen kam.