Bindex bringt Osteoporose-Screening in Boots-Apotheken

12.05.2026

Osteoporose-Risiko früher erkennen als je zuvor

LONDON und KUOPIO, Finnland, 12. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die britische Apotheken- und Gesundheitskette Boots hat einen neuen Pilotservice zur Knochendichtemessung gestartet, der die Ultraschalltechnologie von Bindex nutzt. In ausgewählten Boots-Apotheken lässt sich jetzt das persönliche Osteoporose-Risiko mit dem Bindex-Gerät in einer schnellen Untersuchung einschätzen. Mit dieser Zusammenarbeit soll das Bewusstsein für das individuelle Osteoporose-Risiko frühzeitig geschärft werden, damit präventive Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können – bevor es zu Frakturen kommt. Zugleich ist sie Teil eines umfassenderen Wandels im Gesundheitswesen – weg von der rein stationären Versorgung, hin zu leicht zugänglichen Gesundheitsangeboten vor Ort.

A Bindex scan is performed on the shinbone and takes less than a minute.

 

Eine schleichende Erkrankung, die bislang oft zu spät erkannt wurde – bis jetzt

Osteoporose gilt häufig als „stille Erkrankung", da sie oft lange unbemerkt bleibt. Nach Angaben des NHS schwächt Osteoporose die Knochen, macht sie brüchig und erhöht dadurch das Risiko für Knochenbrüche. Häufig wird die Erkrankung erst nach einer Fraktur diagnostiziert. Im Vereinigten Königreich leben 3,5 Millionen Menschen mit Osteoporose. Laut der Royal Osteoporosis Society kommt es jährlich zu mehr als 500.000 Fragilitätsfrakturen – das entspricht etwa einer Fraktur pro Minute.

Bone Index Finland Ltd, das Unternehmen hinter Bindex®, macht es möglich, das Osteoporose-Risiko früher zu erkennen. Im Rahmen des Pilotprojekts wird die Point-of-Care-Technologie von Bindex zur Beurteilung der Knochengesundheit in ein leicht zugängliches Angebot vor Ort integriert.

„Osteoporose wird noch immer viel zu oft erst dann erkannt, wenn bereits ein Knochenbruch aufgetreten ist. Mit dieser Zusammenarbeit wollen wir diesen Versorgungsweg verändern: Die Beurteilung der Knochengesundheit soll leichter zugänglich, skalierbar und im Versorgungsalltag direkt nutzbar werden", sagt Janne Karjalainen, CEO von Bone Index Finland Ltd. „Wenn wir Point-of-Care-Untersuchungen dorthin bringen, wo Menschen ohnehin Gesundheitsberatung suchen, können wir eine frühere Risikoerkennung ermöglichen, klare nächste Schritte aufzeigen und eine proaktivere Prävention unterstützen."

Frühere Risikoerkennung mit einem validierten, tragbaren Gerät

Bindex® ist ein tragbares, strahlungsfreies Ultraschallgerät zur einfachen Beurteilung der Knochengesundheit direkt vor Ort. Das Gerät hilft medizinischem Fachpersonal, Personen zu erkennen, bei denen weitere Beratung, eine klinische Abklärung oder Empfehlungen zu Bewegung, Ernährung und geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein können.

Das Bindex®-System wurde in mehreren klinischen Studien im Vergleich zur DXA-Messung validiert. Es trägt die CE-Kennzeichnung, ist bei der MHRA registriert und verfügt über eine FDA-Clearance. Nach Unternehmensangaben wurden weltweit bereits mehr als vier Millionen Messungen durchgeführt, gestützt durch klinische Studien in Europa und den USA.

Zusammenarbeit als Teil eines breiteren Wandels

Die Zusammenarbeit steht für einen breiteren Wandel im Gesundheitswesen: hin zu mehr Prävention, leicht zugänglichen Angeboten im Alltag und digitalen Gesundheitslösungen. Karjalainen sieht in Bindex® eine wichtige Möglichkeit, Osteoporose-Screening direkt vor Ort besser zugänglich zu machen. Die Pulse-Echo-Ultrasonometrie kann dazu beitragen, Osteoporose-Risiken früher zu erkennen und Frakturen vorzubeugen. Dabei hebt er hervor, wie wichtig eine frühere Risikoerkennung und eine bessere Zugänglichkeit im Versorgungsalltag sind. Karjalainen stellte die Aktivitäten von Bindex im Vereinigten Königreich zudem in den Kontext zentraler NHS-Prioritäten: Versorgung näher an die Menschen zu bringen und den Fokus stärker von der Behandlung hin zur Prävention zu verlagern.

Über Bindex®

Bindex® ist eine tragbare, strahlungsfreie Pulse-Echo-Ultraschalltechnologie, die von Bone Index Finland Ltd für das Osteoporose-Screening und die Diagnostik entwickelt wurde. Das Gerät misst die Dicke der äußeren Knochenschicht am Schienbein und berechnet daraus einen Density Index. Dieser hilft dabei, das individuelle Osteoporose-Risiko besser einzuschätzen.

Medienkontakt

Bone Index Finland Ltd: info@boneindex.com

Telefon: +358 50 448 1696

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Ermotti hält an US-Wachstumsplänen fest – trotz Gegenwind aus Bern

04.05.2026

Die UBS treibt ihre strategische Neuausrichtung in den USA voran und will sich dort von einem spezialisierten Vermögensverwalter zu einer Universalbank entwickeln. Im Rahmen des Projekts «Build the Bank» plant die Schweizer Großbank, ab Ende 2027 Zahlungen sowie Privat- und Sparkonten anzubieten, wie sie auf Anfrage der «NZZ am Sonntag» mitteilte. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten auch Kreditprodukte folgen. Möglich wird der Schritt durch eine nationale Banklizenz, die UBS in den USA vor kurzem erhalten hat und die ihr erlaubt, das Dienstleistungsangebot deutlich zu verbreitern.

Bislang müssen UBS-Kunden in den Vereinigten Staaten für klassische Retail-Banking-Dienstleistungen wie Giro- oder Sparkonten zu Wettbewerbern wie JPMorgan Chase oder Wells Fargo ausweichen. Mit dem Einstieg in dieses Geschäftsfeld zielt UBS darauf ab, ihre Kundenbasis auszuweiten und zusätzliche Ertragsquellen im wichtigsten Finanzmarkt der Welt zu erschließen. Konzernchef Sergio Ermotti will sich laut Medienberichten auch von politischem Gegenwind aus Bern nicht von den Wachstumsplänen in den USA abbringen lassen.

Die Bank ist in Nordamerika bereits stark präsent: Rund 25.000 Mitarbeitende arbeiten dort für UBS, darunter etwa 5.700 Finanzberater – deutlich mehr als in anderen Regionen. Dieses Modell bringt jedoch Strukturprobleme mit sich. Viele der Berater agieren faktisch wie unabhängige Unternehmer, die mit UBS zusammenarbeiten und Zugang zu deren Plattform und Produkten erhalten. Die Kundenbeziehung liegt damit in erster Linie bei den Beratern, nicht bei der Bank. UBS versucht seit Jahren, diese Abhängigkeit zu reduzieren und die Macht der Finanzberater zu begrenzen, verlor laut Branchenportal «Advisor Hub» jedoch 2025 so viele Berater wie keine andere Bank.

Die Personalstruktur in der Region «Americas» hatte spürbare Folgen für das Geschäft. Im vierten Quartal 2025 kam es im Vermögensverwaltungsgeschäft zu Nettoabflüssen von Kundengeldern, was das Management unter anderem auf die Beraterproblematik zurückführte. Dennoch rechnet UBS für das Gesamtjahr 2026 wieder mit Neugeldzuflüssen. Parallel dazu versucht die Bank, im intensiven Wettbewerb um Top-Berater die Weichen neu zu stellen: Sie hat die Vergütungen angehoben und ein Rekrutierungsprogramm mit hohen Antrittsprämien aufgelegt. Diese sollen ausgewählten Finanzberatern den Wechsel schmackhaft machen und die Position der Bank im hart umkämpften US-Markt stärken, während sie gleichzeitig den Übergang vom reinen Vermögensverwalter zur Universalbank vorbereitet.