Cellebrite Government Cloud erhält die FedRAMP-Zulassung der Stufe „High"

06.05.2026

Die Zulassung nach dem höchsten Sicherheitsstandard im FedRAMP-Rahmenwerk ermöglicht es Prüfern, Ermittlern, Geheimdienstanalysten und Außendienstmitarbeitern der Bundesregierung, sicher zusammenzuarbeiten und auf digitale Beweismittel zu reagieren

TYSONS CORNER, Va., 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Cellebrite DI Ltd. (Nasdaq: CLBT), ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützten Lösungen für digitale Ermittlungen und Informationsgewinnung im öffentlichen und privaten Sektor, gab heute bekannt, dass seine Plattform „Cellebrite Government Cloud" (CGC) die FedRAMP®-Zulassung der Stufe „High" erhalten hat – den äußerst strengen Cloud-Sicherheitsstandard der US-Bundesregierung –, wobei das US-Justizministerium (DOJ) als zuständige Behörde fungierte.

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Die FedRAMP-High-Zulassung stellt den höchsten Standard für Cloud-Sicherheitskontrollen innerhalb des FedRAMP-Rahmenwerks dar und ist für Systeme vorgesehen, die die sensibelsten nicht klassifizierten Daten der US-Bundesregierung verarbeiten. Mit dieser Zertifizierung ist die Cellebrite Government Cloud nun auf dem FedRAMP-Marktplatz als FedRAMP Authorized gelistet, sodass jede Bundesbehörde die vorhandenen Sicherheitsunterlagen von Cellebrite nutzen kann, um ihren eigenen Zulassungsprozess zu beschleunigen. Cellebrite Government Cloud ist eine speziell entwickelte Plattform, die von Cellebrite konzipiert und betrieben wird, um Daten der Strafverfolgungsbehörden auf der höchsten Sicherheitsstufe des Bundes für nicht klassifizierte Systeme zu unterstützen.

Da das Justizministerium (DOJ) auf Ministerialebene als federführende Behörde fungiert, bietet diese Genehmigung allen dem DOJ unterstellten Behörden – darunter das Executive Office for United States Attorneys (EOUSA), das Federal Bureau of Investigation (FBI), das Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives (ATF), die Drug Enforcement Administration (DEA) und andere – den direktesten Weg, die Cellebrite Government Cloud für ihre Strafverfolgungs- und nachrichtendienstlichen Aufgaben einzusetzen. Neben dem Justizministerium kann auch jede andere Bundesbehörde oder -stelle das Genehmigungsverfahren des Justizministeriums nutzen, um ihren eigenen ATO-Prozess zu beschleunigen, wodurch die „Cellebrite Government Cloud" in der gesamten Bundesregierung sofort verfügbar ist.

„Für Behörden auf Bundesebene bedeutet diese Genehmigung einen schnelleren Zugang zu den Tools, die ihre Prüfer, Ermittler, Geheimdienstanalysten und Außendienstmitarbeiter benötigen, und zwar bei vollem Vertrauen in die Sicherheit", sagte Phil O'Reilly, Chief Operating Officer bei Cellebrite Federal Solutions. „Diese Genehmigung beseitigt das größte Hindernis zwischen den Ermittlungsbehörden des Bundes und sicheren, cloudbasierten digitalen forensischen Untersuchungen, Ermittlungen und nachrichtendienstlichen Operationen."

Cellebrite Government Cloud unterstützt „Cellebrite Inseyets", die marktführende Lösung des Unternehmens für digitale Forensik, sowie „Cellebrite Guardian", die sichere Cloud-Plattform des Unternehmens für die Verwaltung, Sichtung, Weitergabe und gemeinsame Bearbeitung digitaler Beweismittel. Die Genehmigung ermöglicht es Bundesbehörden, über eine sichere, FedRAMP-konforme Cloud-Umgebung auf diese Lösungen zuzugreifen, die die für gesetzlich vorgeschriebene Ermittlungen erforderliche Nachverfolgbarkeit und Datenintegrität gewährleistet. Dadurch können Ermittler, Ermittlungsbeamte, Geheimdienstanalysten und Außendienstmitarbeiter schneller auf digitale Beweismittel reagieren und sicher über verteilte Teams hinweg zusammenarbeiten – und so die Flexibilität und operative Effizienz gewährleisten, die für Aufgaben im Bereich der nationalen Sicherheit und der Sicherheit der Bürger erforderlich sind.

Die „High Impact"-Baseline von FedRAMP schreibt die strengsten Sicherheitskontrollen im Rahmen der Bundesvorschriften vor, die zum Schutz hochsensibler Daten aus den Bereichen Strafverfolgung und Nachrichtendienste konzipiert sind. Das Autorisierungsmodell „Einmal einrichten, vielfach nutzen" ermöglicht es Behörden, ihre eigenen ATOs zu beschleunigen, indem sie vorhandene Sicherheitspakete nutzen.

Cellebrite Government Cloud ist auf dem FedRAMP Marketplace verfügbar.

Lesen Sie mehr über Cellebrite Government Cloud auf unserer Cellebrite Federal Solutions Website.

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Informationen zu Cellebrite

Das Unternehmen Cellebrite (Nasdaq: CLBT) hat es sich zur Aufgabe gemacht, als weltweit führender Anbieter von digitalen Ermittlungs- und Aufklärungslösungen Gemeinschaften, Nationen und Unternehmen zu schützen. Mehr als 7000 Strafverfolgungsbehörden, Verteidigungs- und Geheimdienstorganisationen sowie Unternehmen weltweit vertrauen auf das KI-gestützte Softwareportfolio von Cellebrite, um forensisch fundierte digitale Daten besser zugänglich und verwertbar zu machen. Die Technologie von Cellebrite ermöglicht Kunden, nahezu 3 Millionen rechtlich genehmigte Ermittlungen pro Jahr zu beschleunigen, die Sicherheit des Staates zu verbessern, die betriebliche Effektivität und Effizienz zu steigern sowie fortschrittliche mobile Analyse und Anwendungssicherheit zu leisten. Die Technologie von Cellebrite ist in der Cloud, vor Ort sowie in hybriden Einsatzumgebungen verfügbar und versetzt Kunden auf der ganzen Welt in die Lage, ihre Missionen voranzutreiben, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen sowie den Datenschutz zu gewährleisten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie uns auf www.cellebrite.com, https://investors.cellebrite.com/investors und suchen Sie uns in den sozialen Medien unter @Cellebrite.

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Medizinische Hilfe oft nur der erste Schritt: Studie zeigt Versorgungslücken bei Gewaltopfern

30.04.2026

Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.

Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.

Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.

Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.